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Goldman sieht 15.000 USD bei Kupfer - dieser Explorer ist noch völlig unbekannt
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Die US-Regierung unter Donald Trump erwägt laut Vertretern des Weißen Hauses Änderungen hinsichtlich der Erhebung und Meldung von Beschäftigungsdaten durch die Bundesregierung. Anfang dieses Monats hatte Trump die Chefin des Bureau of Labor Statistics (BLS), Erika McEntarfer, nach einem schwachen Arbeitsmarktbericht entlassen und behauptet die Daten seien gefälscht. In den vergangenen Tagen haben Mitarbeiter des Weißen Hauses und Beamte des Arbeitsministeriums in einer Reihe von Gesprächen hinter verschlossenen Türen neue Optionen für die Datenerhebung sowie neue Technologien diskutiert, um den Prozess effizienter zu gestalten. Ein Ziel sei es, die Rücklaufquoten bei BLS-Umfragen zu verbessern. Trump hatte sich darüber beschwert, dass die Daten des Arbeitsmarktberichts darauf ausgelegt seien, ihm politisch zu schaden. Dabei zielte er auf umfangreiche Korrekturen der Zahlen ab, die seine Behauptung, die Wirtschaft sei in seiner zweiten Amtszeit im Aufschwung, erschweren. Trump habe seinen Beratern mitgeteilt, dass er in Zukunft keine umfangreichen Korrekturen der Daten mehr wünsche, sagten die Beamten. Karoline Leavitt, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, sagte am Dienstag, dass sich Trump mit den "Mitteln und Methoden" hinter den Beschäftigungsdaten befasse. Am Montag hatte Trump den Ökonomen E.J. Antoni zum McEntarfer-Nachfolger ernannt, einen langjährigen Kritiker der Behörde und deren Umgang mit Arbeitsmarktdaten. In einem Interview mit Fox News Digital sagte Antoni, das BLS solle die Veröffentlichung seiner monatlichen Arbeitsmarktberichte aussetzen, bis der Prozess "korrigiert" sei.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

22:00 US/Cisco Systems Inc, Ergebnis 4Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Termine angekündigt.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.258,80 -0,0% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 22.906,90 +0,0% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.840,90 -0,4% 
Nikkei-225 (Tokio)    43.284,29 +1,3% 
Hang-Seng (Hongk.)    25.468,68 +2,0% 
Schanghai-Comp.      3.683,02 +0,5% 
Kospi (Seoul)       3.215,56 +0,8% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Nachdem neue US-Preisdaten am Dienstag die Zinssenkungserwartung für das September-Treffen der US-Notenbank noch nährten, tendieren die Aktienmärkte freundlich. Entgegen vielfacher Befürchtungen zeigten sich in den Teuerungsraten keine größeren Auswirkungen der Zollpolitik von US-Präsident Trump. Im Sog festerer US-Börsen mit neuen Rekordhochs steigt der Tokioter Nikkei-225 erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 43.000 Punkten. Stützend wirken auch Signale, dass die von der japanischen Notenbank avisierte Zinserhöhung so schnell nicht kommen dürfte, angesichts der Lohn- und Inflationsentwicklung und mit Blick auf die Zölle auf Exporte in die USA. In Sydney gibt das Marktbarometer vom Rekordhoch kommend etwas nach. Hier belasten teils kräftige Verluste bei schwer gewichteten Bankaktien nach Zahlen der Commonwealth Bank of Australia. Bei den Einzeltiteln sind in Tokio erneut Halbleiterwerte gefragt. Advantest verteuern sich um 5,5, Lasertec um 3,6 und Renesas um 7,5 Prozent. Sony gewinnen 4,5 Prozent. In Seoul legen SK Hynix um 2,8 und das Schwergewicht Samsung Electronics um 0,9 Prozent zu. In Australien hat die Commonwealth Bank of Australia einen Anstieg des Jahresgewinns um 4,2 Prozent und eine höhere Dividende mitgeteilt. Die Aktie sackt dennoch um 4,8 Prozent ab. Einige Analysten bemängeln die Ergebnisqualität und weisen auf Komponenten hin, die sehr volatil seien. Dazu heißt es, die Bewertung der Bank sei sehr hoch. Auch andere Finanzwerte geben deutlicher nach, so National Australia Bank um 2,3 Prozent oder Westpac um 1,6 Prozent.

WALL STREET

INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           44.458,61    +1,1%   483,52    +3,4% 
S&P-500          6.445,76    +1,1%    72,31    +8,4% 
NASDAQ Comp       21.681,90    +1,4%   296,50   +10,7% 
NASDAQ 100        23.839,20    +1,3%   312,56   +12,0% 
 
           Dienstag  Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,10 Mrd  1,04 Mrd 
Gewinner       2.249   1.217 
Verlierer       543   1.543 
Unverändert       61     86 
 

Fest - Günstig ausgefallen Verbraucherpreise bedeuteten kein Störfeuer für die Zinssenkungsspekulation und sorgten für Kauflaune. Der Inflationsdruck in den USA verstärkte sich im Juli trotz der Zölle nicht, lediglich die Kerninflation stieg minimal mehr als erwartet. Dazu geselltre sich als Mutmacher die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs. Für Intel ging es um 5,6 Prozent nach oben. Nach seinem Treffen mit Intel-Chef Lip-Bu Tan hatte Präsident Trump versöhnlichere Töne angeschlagen. Zuletzt hatte er noch Tans Rücktritt gefordert wegen angeblicher Interessenkonflikte mit China. Nvidia gewannen in dem festen Umfeld lediglich 0,6 Prozent, AMD stiegen um 1,6 Prozent. Chinesische Unternehmen sollen nach dem Willen Pekings nicht die neuen H20-Chips von Nvidia nutzen, und auch einige AMD-Chips nicht. Tags zuvor hatte die US-Regierung erst eine Übereinkunft mit Nvidia und AMD getroffen, die wieder mehr Exporte nach China erlauben. Celanese fielen nach einer enttäuschenden Gewinnprognose um gut 13 Prozent. Cardinal Health verbilligten sich um 7,2 Prozent. Der Medikamentengroßhändler und Ausstatter von Gesundheitseinrichtungen hatte durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt und die Übernahme von Solaris Health, eines auf Urologie spezialisierten Anbieters von Gesundheitsleistungen, für 1,9 Milliarden Dollar angekündigt.

US-ANLEIHEN

Am Anleihemarkt tat sich erneut wenig. Die Zehnjahresrendite stieg um 1 Basispunkt auf 4,30 Prozent.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- %    00:00  Di, 09:36  % YTD 
EUR/USD     1,1684     0,1   1,1675   1,1619 +12,1% 
EUR/JPY     172,81     0,1   172,60   172,24  +5,6% 
EUR/GBP     0,8648     0,0   0,8647   0,8639  +4,5% 
GBP/USD     1,3511     0,1   1,3500   1,3450  +7,3% 
USD/JPY     147,91     0,0   147,85   148,25  -5,8% 
USD/KRW    1.382,90    -0,1  1.384,17  1.389,20  -5,7% 
USD/CNY     7,1344     0,0   7,1310   7,1403  -0,9% 
USD/CNH     7,1831    -0,0   7,1850   7,1956  -1,9% 
USD/HKD     7,8499     0,0   7,8492   7,8500  +1,0% 
AUD/USD     0,6532     0,0   0,6529   0,6503  +5,3% 
NZD/USD     0,5957     0,1   0,5954   0,5933  +6,1% 
BTC/USD   119.108,25    -0,6 119.879,65 119.047,40 +25,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar nach den Preisdaten und damit genährten Zinssenkungserwartungen unter Druck. Der Euro stieg auf rund 1,1670 Dollar und entfernte sich damit deutlicher von der Marke von 1,16 Dollar, bei der er vor der Bekanntgabe notiert hatte.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex   63,21    63,17    +0,1%    +0,04 -11,0% 
Brent/ICE   66,15    66,12    +0,0%    +0,03 -10,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Eine mögliche Überversorgung lastete auf den Ölpreisen. Der Preis für ein Barrel US-Rohöl der Sorte WTI fiel um 1,2 Prozent auf 63,17 Dollar. Händler verwiesen auf das geplante Treffen von US-Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Putin. Dieses könnte auch zur Folge haben, dass weiter russisches Öl auf den Markt gelangt.

METALLE

zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold   3.350,77  3.352,25    -0,0%    -1,48 +27,2% 
Silber   38,24   37,925    +0,8%    +0,31 +30,3% 
Platin  1.150,53  1.148,50    +0,2%    +2,03 +30,9% 
Kupfer    4,52    4,53    -0,2%    -0,01  +9,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Gold tendierte kaum verändert bei 3.346 Dollar. Das Edelmetall profitiert zwar tendenziell von niedrigeren Zinsen, die das zinslos gehaltene Gold für Anleger vergleichweise attraktiver machen und auch vom schwächeren Dollar. Angesichts der Kursgewinne an den Aktienmärkten hätten Anleger jedoch "sichere Häfen" wie Gold links liegen, hieß es. Dazu bremste, dass US-Präsident Trump klargestelllt hatte, dass Goldimporte nicht erhöhten Zöllen unterliegen.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

USA - Geldpolitik

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, eine "große Klage" gegen den Fed-Chef Jerome Powell, in Erwägung zu ziehen. Dabei geht es um Kostenüberschreitungen bei der Renovierung des Fed-Sitzes in Washington.

CHINA EVERGRANDE

wird noch im August seine Börsenzulassung an der Börse Hongkong verlieren. Der hoch verschuldete Immobilienentwickler erfüllt die Bedingungen für eine Börsennotierung nicht mehr. Evergrande erklärte, man werde keine Überprüfung der Entscheidung über die Einstellung der Börsennotierung beantragen. Die Notierung der Aktie wird damit am 25. August eingestellt.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 13, 2025 02:04 ET (06:04 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
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