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XETRA-SCHLUSS/Aussicht auf sinkende US-Zinsen stützt DAX

DJ XETRA-SCHLUSS/Aussicht auf sinkende US-Zinsen stützt DAX

DOW JONES--Die Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA hat dem deutschen Aktienmarkt zum Wochenausklang etwas Auftrieb verliehen. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 24.389 Punkte. Stärker aufwärts ging es bei den Nebenwerten. Der MDAX und der SDAX legten um je rund 1 Prozent zu.

US-Notenbankchef Powell öffnete die Tür für eine Zinssenkung durch die Zentralbank bei ihrer Sitzung im September, indem er in seiner mit Spannung erwarten Rede den Schwerpunkt auf potenzielle Schwächen am Arbeitsmarkt richtete. Diese könnten Risiken mindern, die von den Zöllen auf die Inflation ausgingen. Am US-Zinsterminmarkt stieg darauf die Erwartung einer Zinssenkung deutlich.

Gesucht waren mit der Aussicht auf niedrigere Zinsen die zinsempfindlichen Immobilienaktien. Im DAX verteuerten sich Vonovia um 2,0 Prozent, im MDAX Aroundtown um 3,8 und TAG Immobilien um 2,9 Prozent.

Stark zulegen konnten außerdem die Aktien der Lkw-Hersteller Daimler Truck (+3,1%) und Traton (+4,1%). Überdurchschnittlich nach oben ging es auch mit den Autoaktien. BMW, Mercedes-Benz und VW legten zwischen 1,1 und 1,8 Prozent zu.

Zalando erholten sich um weitere 2,8 Prozent. Die Aktie war jüngst nach dem Quartalsbericht stark unter Druck geraten.

Commerzbank schlossen 3,8 Prozent im Minus. Hier belastete, dass Polen eine Erhöhung für den Körperschaftsteuersatz der Banken von derzeit 19 auf 30 Prozent im Jahr 2026 plant, wohl auch um die gestiegenen Verteidigungsausgaben zu finanzieren. Die Commerzbank ist über ihre Tochter mBank in Polen aktiv. Das in Warschau notierte mBank-Papier verlor fast 8 Prozent.

DHL (Deutsche Post) verbilligten sich um 0,9 Prozent, nachdem der Konzern mitgeteilt hatte, vor dem Hintergrund geänderter US-Zollvorschriften temporär den postalischen Versand bestimmter Waren in die USA auszusetzen.

Unter den DAX-Verlierern fanden sich auch die Versicherer Munich Re (-0,9%) und Hannover Rück (-1,3%). Auch das Indexschwergwicht SAP bremste, hier bewegte sich der Kurs kaum.

Südzucker kamen nach einer Prognosesenkung mit einem Abschlag von 1,1 Prozent glimpflich davon. "Das hatte sich mit dem schwachen ersten Quartal angekündigt", meinte ein Marktteilnehmer. Auch die schwache Entwicklung der Weltmarktpreise für Zucker sei bekannt. Erst mit einer Trendwende bei den Zuckerpreisen sei die Aktie wieder interessant, dies bleibe abzuwarten.

Für stärkere Bewegungen bei Einzelaktien sorgten Analystenkommentare die Kurse. Citi ist etwas positiver für Hensoldt und Renk gestimmt und hat die Einstufung jeweils auf "Neutral" nach zuvor "Sell" erhöht. Die Analysten betonten, dass Deutschland seine Verteidigungsausgaben unabhängig vom Ukraine-Krieg erhöhen werde, weil dafür ausreichend fiskalischer Spielraum vorhanden sei. Hensoldt zogen um 3,7 und Renk um 1,5 Prozent an. Im DAX stiegen Rheinmetall nach den kräftigen Vortagesgewinnen um weitere 0,9 Prozent. Stützend für die Rüstungsaktien dürfte auch gewirkt haben, dass es bei den Friedensbemühungen um die Ukraine und den Plänen für ein Treffen zwischen den Präsidenten Putin und Selenskyj zuletzt keine Fortschritte mehr gab.

INDEX      zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX      24.363,09 +0,3%   +22,0% 
DAX-Future  24.410,00 +0,4%   +19,8% 
XDAX     24.365,81 +0,4%   +22,4% 
MDAX     30.998,88 +1,0%   +19,9% 
TecDAX     3.779,74 +0,7%   +9,9% 
SDAX     17.220,43 +1,2%   +24,1% 
zuletzt       +/- Ticks 
Bund-Future   129,46  +37 
YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag 
 
 
Index   Gewinner Verlierer unv.  Umsatz Aktien Umsatz Vortag Aktien Vortag 
DAX       27     12   1 1.730,3  44,8    2.619,0      39,4 
MDAX      41     7   2  348,5  22,7     552,2      20,8 
TecDAX     24     5   1  398,5  12,8     607,2      11,2 
SDAX      55     13   2   68,8   7,7      76,9      5,6 
Umsätze in Millionen Euro bzw. Stück 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 22, 2025 11:52 ET (15:52 GMT)

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