
Der niederländische Kryptowährungsdienstleister Amdax hat bekanntgegeben, dass die neu gegründete Tochtergesellschaft AMBTS B.V. (Amsterdam Bitcoin Treasury Strategy) in ihrer ersten Finanzierungsrunde erfolgreich 20 Millionen Euro eingesammelt. Die Erlöse sollen genutzt werden, um eine ambitionierte Bitcoin-Akkumulationsstrategie zu starten, mit dem langfristigen Ziel, 1 % der gesamten Bitcoin-Umlaufmenge zu erwerben.
Ein Meilenstein für Europas Kryptomarkt
Amdax, das bereits seit 2019 als einer der führenden und regulierten Krypto-Dienstleister der Niederlande gilt, plant, AMBTS an der Euronext Amsterdam zu notieren. Dies markiert einen Wendepunkt für den europäischen Kryptowährungsmarkt, da AMBTS das erste europäische Unternehmen sein könnte, das sich ausschließlich auf die Akkumulation von Bitcoin als Treasury-Asset konzentriert und gleichzeitig eine Börsennotierung anstrebt. Das Ziel, 1 % der maximalen Bitcoin-Umlaufmenge von 21 Millionen Coins - also etwa 210.000 BTC - zu halten, erfordert bei aktuellen Marktpreisen von rund 115.000 US-Dollar pro Bitcoin einen Kapitalbedarf von etwa 24 Milliarden US-Dollar.
Lucas Wensing, CEO von Amdax, betonte die Relevanz dieses Vorhabens: "Da inzwischen mehr als 10 % des Bitcoin-Angebots von Unternehmen, Regierungen und Institutionen gehalten werden, ist der Zeitpunkt ideal, ein Bitcoin-Treasury-Unternehmen zu gründen, das an der Euronext Amsterdam, einer der führenden Börsen Europas, notiert wird." Die Ankündigung spiegelt die wachsende Akzeptanz von Bitcoin als strategisches Anlage- und Absicherungsinstrument wider, insbesondere vor dem Hintergrund anhaltender Inflation, geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender regulatorischer Klarheit in Europa.
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Strategischer Ansatz und regulatorische Fundierung
AMBTS wird als eigenständiges Unternehmen mit unabhängiger Governance agieren, bleibt jedoch eng mit der Infrastruktur und Expertise von Amdax verbunden. Die Finanzierungsrunde ist der erste Schritt in einer schrittweisen Kapitalaufnahme, die es AMBTS ermöglichen soll, Bitcoin-Bestände aufzubauen und gleichzeitig den Eigenkapitalwert sowie die Bitcoin-pro-Aktie-Kennzahlen für Investoren zu steigern.
Amdax selbst bringt eine starke regulatorische Basis mit. Bereits 2020 war das Unternehmen der erste Krypto-Dienstleister, der sich bei der niederländischen Zentralbank registrierte, und am 26. Juni 2025 erhielt es eine Lizenz nach dem neuen europäischen Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA)-Rahmen. Diese regulatorische Compliance stärkt das Vertrauen institutioneller Anleger, die nach sicheren und transparenten Investitionsmöglichkeiten im Kryptobereich suchen.
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Europa im globalen Bitcoin-Rennen
Die Initiative von Amdax reiht sich in einen globalen Trend ein, bei dem Unternehmen Bitcoin zunehmend als strategisches Treasury-Asset einsetzen. Vorbild ist das US-Unternehmen MicroStrategy, das derzeit rund 629.376 BTC hält und damit der größte börsennotierte Bitcoin-Halter weltweit ist. In Europa gibt es bereits mehrere Unternehmen, die Bitcoin in ihre Bilanzen integriert haben, darunter die deutsche Bitcoin Group SE (3.605 BTC), die britische Smarter Web Company (2.395 BTC) und die französische The Blockchain Group (1.653 BTC). Dennoch bleibt die Bitcoin-Exposure in institutionellen Portfolios nach wie vor relativ gering, was AMBTS eine einzigartige Positionierung ermöglicht.
Die Pläne von Amdax unterstreichen die wachsende Bedeutung von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel und Diversifikationsinstrument. Der Anstieg von Bitcoin um fast 32 % im Jahr 2025, getrieben durch regulatorische Erfolge und die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus, der sich selbst als "Krypto-Präsident" bezeichnet, hat das Vertrauen in die Kryptowährung weiter gestärkt.
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