Die IAA in München wird zur Nagelprobe für die deutsche Autoindustrie. Während BMW mit der "Neuen Klasse" und Mercedes mit dem EQ GLC ihre Elektro-Flaggschiffe präsentieren, drängen unzählige chinesische Hersteller auf den europäischen Markt. Für Professor Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut ist klar: Der Angriff hat längst begonnen - allerdings mit Respekt vor Deutschland als härtestem Wettbewerbsumfeld. Besonders heikel: Preisvergleiche zeigen, dass chinesische E-Autos hierzulande teils doppelt so teuer sind wie in China. Dudenhöffer warnt: Ohne flexiblere Kostenstrukturen - etwa durch internationale Produktion - droht europäischen Herstellern eine Preisschlacht. Im Batteriebereich haben die Chinesen ohnehin schon die Kontrolle übernommen, von Kosten bis Innovation. Trotzdem sieht der Experte Chancen: Deutsche Premium-Marken punkten weiterhin bei Fahrdynamik und Qualität. Doch der Wettlauf um Software, digitale Services und Batterieintegration entscheidet über die Zukunft. Während VW eigene Zellwerke aufbaut, setzen Mercedes und BMW auf neue Architekturen, um Anschluss zu halten. Und Tesla - Für Dudenhöffer hat der einstige Taktgeber an Tempo verloren - technologisch liegen inzwischen Chinesen und Deutsche vorne. Die IAA könnte so zum Schaufenster werden, ob Europas Autobauer ihre Stärken ausspielen - oder endgültig zum Absatzmarkt für Chinas Elektro-Offensive werden.
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.
Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und sowie Kurse und Daten von ARIVA.DE AG.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.