Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
753 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Politische Börse in Tokio: Nikkei legt um 1,3% zu

DJ MÄRKTE ASIEN/Politische Börse in Tokio: Nikkei legt um 1,3% zu

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die Aktienmärkte in Ostasien zeigen sich im Handelsverlauf am Montag etwas fester. Für Unterstützung sorgt die intakte Zinssenkungsfantasie in den USA, nachdem am Freitag der monatliche US-Arbeitsmarktbericht schwächer als erwartet ausgefallen war. Zu einer Sonderentwicklung kommt es in Tokio. Der Nikkei-225 legt um 1,3 Prozent zu auf 43.562 Punkte, nachdem Premier Shigeru Ishiba zurückgetreten und nur noch so lange im Amt ist, bis ein Nachfolger gefunden ist. Die kurstreibende Spekulation am Markt ist die, dass der Nachfolger möglicherweise mit einer expansiver Fiskalpolitik liebäugeln könnte. Das stützt zwar einerseits die Aktien, sorgt aber Zugleich für Druck auf die Anleihekurse, also tendenziell anziehende Renditen.

Die Marktreaktion sei insgesamt begrenzt, Japans Aktienmarkt habe sich seit dem Ausscheiden von Shinzo Abe aus dem Amt im Jahr 2020 ziemlich vom politischen Getue seiner Führer abgekoppelt. Man habe bereits den vierten Premierminister seitdem und abgesehen von einer Welle von Positionierungen in bestimmten Sektoren und Geschäften schienen sich Anleger nicht sonderlich dafür zu interessieren, beobachtet Marktteilnehmer Andrew Jackson von Ortus Advisors,

Der Yen zeigt sich gegenüber seinen Ständen vom frühen Freitag wenig verändert. Er hat zwischenzeitliche Gewinne gegenüber dem Dollar nach den schwachen US-Arbeitsmarktdaten am Freitagnachmittag wieder eingebüßt in Reaktion auf die Politkrise in Japan. Devisenexperte Chris Weston von Pepperstone glaubt, dass die jüngste Entwicklung dazu führen werde, dass die japanische Notenbank die avisierte nächste Zinserhöhung verschieben werde. Der Yen könnte sich in nächster Zeit unterdurchschnittlich entwickeln, kommentiert Marktstratege Michael Wan von der MUFG Bank. Wer die Nachfolge Ishibas antrete, werde für die politische Richtung von Bedeutung sein. Sanae Takaichi, die dem konservativen Flügel der Regierungspartei LDP angehöre, werde aufgrund ihrer Unterstützung für eine lockere Geldpolitik und Stimulierungsmaßnahmen als am negativsten für den Yen angesehen. Landwirtschaftsminister Shinjiro Koizumi werde eher als Reformer wahrgenommen, der eine jüngere Generation anspreche. Auch Wan vermutet, dass die Bank of Japan zunächst die Füße stillhalten dürfte, bis mehr politische Klarheit herrscht.

In Schanghai geht es mit dem Leitbarometer um 0,2 Prozent aufwärts, in Hongkong 0,4 Prozent. Hier gilt es neue Außenhandelsdaten zu verdauen. Im August sind die Exporte zwar ebenso gestiegen wie die Importe, beide aber etwas weniger stark, als von Ökonomen im Vorfeld geschätzt. Hierin könnte sich die Zollpolitik der USA widerspiegeln.

Im südkoreanischen Seoul geht es ebenfalls eher gemächlich zu mit einem Plus von 0,2 Prozent. Laut Marktteilnehmern werden Aktien aus dem Bausektor von politischen Signalen zur Wohnbauförderung gestützt.

Gegen die Tendenz an den anderen Plätzen gibt der S&P/ASX-200 in Sydney um 0,3 Prozent nach. Hier ist von Zurückhaltung mit Blick auf die bevorstehende datenreiche Woche die Rede. Moderate Kursgewinne verzeichnen Aktien von Goldminenbetreibern wie Northern Star oder Bellevue Gold angesichts des nahe an seinem jüngsten Rekordhoch von gut 3.600 Dollar liegenden Goldpreises. Der Preis profitiert weiter von der Aussicht auf sinkende Zinsen.

=== 
Index (Börse)      zuletzt     +/- %     % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.838,20     -0,4%     +8,7%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   43.561,72     +1,3%     +7,8%     08:30 
Kospi (Seoul)      3.211,63     +0,2%     +33,8%     08:30 
Shanghai-Comp.     3.818,82     +0,2%     +13,7%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   25.508,17     +0,4%     +26,8%     10:00 
 
DEVISEN         zuletzt     +/- %     00:00   Fr, 09:54  % YTD 
EUR/USD          1,1712      -0,1     1,1719     1,1676 +13,1% 
EUR/JPY          173,52      -0,0     173,52     173,08  +6,1% 
EUR/GBP          0,8679      0,0     0,8678     0,8673  +4,8% 
GBP/USD          1,3496      -0,0     1,3502     1,3463  +7,9% 
USD/JPY          148,15      0,1     148,07     148,23  -6,4% 
USD/KRW         1.386,42      0,0    1.386,42    1.390,74  -6,0% 
USD/CNY          7,0981      0,0     7,0981     7,1048  -1,5% 
USD/CNH          7,1314      0,1     7,1276     7,1341  -2,8% 
USD/HKD          7,7939      -0,1     7,7987     7,8012  +0,7% 
AUD/USD          0,6559      0,1     0,6553     0,6541  +6,2% 
NZD/USD          0,5899      0,1     0,5892     0,5874  +5,2% 
BTC/USD        111.003,80      -0,0   111.059,05   112.962,50 +16,5% 
 
ROHÖL          zuletzt   VT-Schluss     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         62,62     61,87     +1,2%     +0,75 -13,9% 
Brent/ICE         66,29     65,50     +1,2%     +0,79 -12,2% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold          3.581,40    3.586,09     -0,1%     -4,70 +36,7% 
Silber           40,59     41,021     -1,1%     -0,43 +42,1% 
Platin         1.177,41    1.176,26     +0,1%     +1,15 +34,4% 
Kupfer           4,56      4,55     +0,1%     +0,01 +10,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 08, 2025 00:54 ET (04:54 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.