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MÄRKTE EUROPA/Freundlich trotz Frankreich-Abstimmung

DJ MÄRKTE EUROPA/Freundlich trotz Frankreich-Abstimmung

DOW JONES--Freundlich zeigen sich Europas Börsen am Montagmittag. Der DAX notiert 0,5 Prozent höher bei 23.709 Punkten, der Euro-Stoxx-50 legt um ebenfalls 0,5 Prozent auf 5.344 Punkte zu. In Europa stellt man sich auf eine Fülle von Risikoereignissen ein: So steht in Frankreich die Vertrauensabstimmung an.

Am Dienstag folgt die jährliche Revision der US-Arbeitsmarktberichte. Die ohnehin schwachen Zahlen vom Freitag könnten noch in den Hintergrund gedrückt werden. Denn die Volkswirte der apoBank betonen, dass es beim letzten Mal um 800.000 Stellen für das Gesamtjahr nach unten ging. Der US-Arbeitsmarkt könnte viel schwächer als befürchtet sein.

Frankreich im Fokus

Die Vertrauensabstimmung am Montagabend, die der französische Premierminister Francois Bayrou wegen seiner Haushaltspläne anberaumt hat, dürfte kaum nennenswerte Auswirkungen auf den Euro haben, urteilt Devisenanalyst Francesco Pesole von ING. Bayrou werde die Abstimmung voraussichtlich verlieren. Ein "realistisches Szenario" sei, dass Präsident Emmanuel Macron dann einen neuen Premierminister der Mitte oder der rechten Mitte ernennen dürfte, um ein abgeschwächtes fiskalisches Konsolidierungspaket umzusetzen, so Pesole.

Auch für Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank ist es wahrscheinlich, dass die Bayrous Regierung eine Niederlage erleiden wird. Ergebnisse der Abstimmung dürften nach 17 Uhr MESZ bekannt gegeben werden. Frankreichs Staatsanleihen notieren 77 Basispunkte über den deutschen, was nicht ungewöhnlich ist.

Deutsche Konjunktur wird noch schlechter

Wenig Hoffnungszeichen gibt es für Deutschland: Wie der aktuelle Sentix-Index zeigt, verschlechterte sich die Einschätzung von Investoren zu Konjunkturlage und -aussichten im September weiter. Der Index bricht auf minus 22,1 nach minus 12,8 Punkten rapide ein. Die Konjunkturerwartungen drehten sogar vom grünen in den roten Bereich auf minus 3,5 nach plus 5,0 Punkten.

Sentix-Leiter Patrick Hussy führt die anhaltende Stimmungseintrübung auf eine verfehlte Wirtschaftspolitik zurück: "Wie und wann greift Berlin der schwächelnden deutschen Wirtschaft endlich unter die Arme?". Aus Berlin kämen wenig konstruktive Vorschläge, ungebremste Sozialausgaben und gleichzeitige Steuererhöhungsdiskussionen zeugten von wenig ökonomischem Sachverstand.

Die Daten aus der Vergangenheit sahen dagegen besser aus. So legte im Juli die deutsche Produktion zu. Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen hat daher die Hoffnung, dass die Produktion ihren Tiefpunkt hinter sich gelassen hat.

Airbus-Auslieferungen stark

Im DAX geht es bei Airbus um 1,4 Prozent nach oben. Mit 61 Auslieferungen im August verbuchte der Flugzeug-Konzern einen saisonalen Monatsrekord, der zuvor nur einmal im Jahr 2016 erreicht worden war.

Henkel klettern um 0,6 Prozent. Die Aktien zählen zu den Underperformern im DAX, seit Jahresbeginn notiert der Wert rund 10 Prozent im Minus. Stützend wirken nun positive Analystenstimmen, so von Exane BNP mit einer Hochstufung auf "Outperform" und von Santander.

Hannover Rück verlieren 0,8 Prozent. Der Rückversicherer spricht bei den aktuellen Vertragserneuerungen zum 1. Januar von "stabilen bis leicht rückläufigen Rückversicherungspreisen" in seinem Schaden-Rückversicherungs-Geschäft. Auch Munich Re geben um 0,8 Prozent nach.

Rheinmetall legen um 1,2 Prozent zu, nachdem Jefferies die Kaufempfehlung mit "Buy" und einem Kursziel von 2.250 Euro bestätigt hat. Auch Vonovia (+1,6%) nahmen die Analysten auf "Kaufen" hoch.

Hellofresh verlieren 1,1 Prozent. Der Mitgründer und Co-CEO des Kochboxen- und Fertiggerichtversenders, Thomas Griesel, verlässt das Unternehmen spätestens mit Ablauf seiner aktuellen Amtszeit am 30. April 2026.

Technologie-Werte warten auf Nvidia-Reaktion

Für die Technologie-Werte in Europa geht es im Schnitt um 0,5 Prozent nach oben. Neben ASML mit 1,3 Prozent Plus treiben aber vor allem die deutschen Werte Siemens und Infineon mit bis zu 1,8 Prozent Aufschlag. Andere Branchetitel wie STMicro oder BE Semi liegen um bis zu 0,9 Prozent oben. Mit bangem Blick schauen Marktteilnehmer auf die Kursreaktion von Nvidia am Nachmittag an den US-Börsen.

"Die erneute Kaufen-Einstufung der Citi war nur gesichtswahrend", sagt ein Händler: Denn die Bank habe nicht nur das Kursziel für das KI-Schwergewicht auf 200 nach 210 Dollar gesenkt, sondern erwartet auch einen Umsatzrückgang in einigen Bereichen, unter anderem durch künftige Konkurrenz durch Broadcom.

Kontron (+2,7%) sieht sich derweil wenig betroffen von US-Importzöllen. Das Unternehmen bestätigt, dass ihre Produkte weiter von den Handelszöllen gegen die EU befreit bleiben.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.344,20    +0,5%    26,05     +8,6% 
Stoxx-50         4.554,12    +0,2%    7,47     +5,5% 
DAX           23.709,09    +0,5%   112,11     +18,5% 
MDAX           30.257,92    +0,8%   245,94     +17,3% 
TecDAX          3.627,69    -0,0%    -0,52     +6,2% 
SDAX           16.691,58    +1,0%   163,28     +20,5% 
CAC            7.713,81    +0,5%    39,03     +4,0% 
SMI           12.317,24    -0,4%   -53,33     +6,6% 
ATX            4.635,33    +0,8%    37,72     +25,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1727    +0,1%   1,1719     1,1745 +13,1% 
EUR/JPY           173,32    -0,1%   173,52     172,60  +6,6% 
EUR/CHF           0,9332    -0,1%   0,9345     0,9359  -0,4% 
EUR/GBP           0,8666    -0,1%   0,8678     0,8683  +4,9% 
USD/JPY           147,79    -0,2%   148,07     146,96  -5,8% 
GBP/USD           1,3532    +0,2%   1,3502     1,3525  +7,9% 
USD/CNY           7,0971    -0,0%   7,0981     7,0954  -1,5% 
USD/CNH           7,1251    -0,0%   7,1276     7,1243  -2,8% 
AUS/USD           0,6591    +0,6%   0,6553     0,6561  +5,9% 
Bitcoin/USD       112.084,20    +0,9% 111.059,05   110.783,80 +17,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,01    61,87    +1,8%      1,14 -13,9% 
Brent/ICE          66,70    65,50    +1,8%      1,20 -12,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           3.618,46   3.586,09    +0,9%     32,37 +36,7% 
Silber            41,28    41,02    +0,6%      0,26 +42,1% 
Platin          1.189,81   1.176,26    +1,2%     13,55 +34,3% 
Kupfer            4,56     4,55    +0,3%      0,01 +11,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 08, 2025 08:09 ET (12:09 GMT)

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