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MÄRKTE USA/Leichte Gewinne - Zinssenkungshoffnungen dominieren

DJ MÄRKTE USA/Leichte Gewinne - Zinssenkungshoffnungen dominieren

DOW JONES--An der Wall Street setzt sich zu Wochenbeginn wieder die Hoffnung auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank durch. Am Freitag hatten noch verstärkte Konjunktursorgen die Indizes nach dem überraschend schwachen US-Arbeitsmarktbericht ins Minus gedrückt. Allerdings halten sich die Gewinne in recht engen Grenzen, denn im weiteren Wochenverlauf stehen noch wichtige Inflationsdaten auf der Agenda.

Der Dow-Jones-Index zeigt sich am Mittag (Ortszeit) unverändert bei 45.407 Punkten. Der S&P-500 erhöht sich um 0,3 Prozent und der Nasdaq-Composite steigt um 0,6 Prozent.

Die Arbeitsmarktdaten hätten die Erwartungen gefestigt, dass die Fed die Zinsen bei ihrem Treffen in der kommenden Woche um mindestens 25 Basispunkte senken werde, und sogar die Möglichkeit einer Reduzierung um 50 Basispunkte sei gestärkt worden, heißt es.

Dagegen dämpfen die politischen Entwicklungen in Frankreich und Japan die Kauflaune etwas. In Japan ist, wie sich bereits angedeutet hatte, Regierungschef Shigeru Ishiba zurückgetreten. In Frankreich steht am Abend die Vertrauensabstimmung an, die Premierminister Francois Bayrou wegen seiner Haushaltspläne anberaumt hat. Bayrou werde die Abstimmung voraussichtlich verlieren, so Devisenanalyst Francesco Pesole von ING. Ein "realistisches Szenario" sei, dass Präsident Emmanuel Macron dann einen neuen Premierminister der Mitte oder der rechten Mitte ernennen dürfte, um ein abgeschwächtes fiskalisches Konsolidierungspaket umzusetzen, so Pesole.

Wichtige Konjunkturdaten stehen zu Wochenbeginn nicht auf der Agenda.

T-Mobile US verlieren 2,6 Prozent. Echostar wird für rund 17 Milliarden US-Dollar seine Funk-Lizenzen an SpaceX verkaufen. Die Echostar-Titel steigen um 14,8 Prozent. "Damit bekommt T-Mobile US keinen Zugriff auf Spektrum, dass es für seine Expansion brauchen würde", so der Händler. Vor gleichen Problemen stehen nun Verizon und AT&T, die um bis zu 2,0 Prozent fallen.

Dagegen legen AppLovin (+12%), Robinhood Markets (+15,2%) und Emcor Group (-0,5%) teils deutlich zu. Wie am späten Freitag bekannt gegeben wurde, werden die drei Aktien zu Handelsbeginn am 22. September in den S&P-500 Index aufgenommen. Sie ersetzen MarketAxess Holdings (-0,3%), Caesars Entertainment (-1,2%) und Enphase Energy (-3,3%), wie S&P Dow Jones Indices mitteilte.

Meta steigen um 1,2 Prozent. Der US-Konzern will in den kommenden drei Jahren in den geplanten Datencenter-Ausbau bis zu 600 Milliarden Dollar investieren.

Ölpreise steigen kräftig - Dollar gibt weiter nach

Die Ölpreise steigen kräftig, trotz der Entscheidung der Opec+, die Produktion im nächsten Monat zu erhöhen. Doch der jüngste Angriff Russlands auf die Ukraine erhöhe die Wahrscheinlichkeit weiterer US-Sanktionen gegen Russland, heißt es. Die Notierungen für Brent und WTI klettern um bis zu 0,9 Prozent, geben aber einen Teil ihrer Gewinne wieder ab. Die Opec+ hat beschlossen, die tägliche Förderung im Oktober um 137.000 Barrel zu erhöhen, trotz der Marktsorgen über einen bevorstehenden Angebotsüberschuss. Die Steigerung ist jedoch bescheiden und die tatsächliche Produktion werde voraussichtlich weit unter den zugesagten Mengen liegen, heißt es weiter.

Der Dollar baut seine Abgaben vom Freitag noch leicht aus, der Dollar-Index verliert weitere 0,2 Prozent. Nach dem schwachen US-Arbeitsmarktbericht war der Greenback zum Wochenausklang auf ein Dreiwochentief gerutscht. Die Daten seien nicht schwach genug gewesen, um für eine Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte zu sprechen, so die Analysten der Deutschen Bank. Die Aufmerksamkeit richte sich nun auf die US-Inflationsdaten am Donnerstag, um weitere Hinweise auf das Tempo der Zinssenkungen zu erhalten.

Der Goldpreis legt weiter zu und hat bei 3.662,50 Dollar erneut ein Rekordhoch markiert. Ein weiter schwacher Dollar, erneut sinkende Marktzinsen und steigende Zinssenkungsfantasien treiben das Edelmetall an, heißt es. Für die Rendite zehnjähriger US-Anleihen geht es um 3 Basispunkte auf 4,06 Prozent nach unten. Die Renditen fallen erneut angesichts der Erwartungen, dass die US-Notenbank Fed in der kommenden Woche die Zinssenkungen wieder aufnehmen und danach die Geldpolitik weiter lockern wird, so Beobachter.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
DJIA           45.407,08    +0,0%    6,22     +6,7% 
S&P-500          6.497,71    +0,3%    16,21     +10,2% 
NASDAQ Comp       21.841,26    +0,6%   140,87     +12,4% 
NASDAQ 100        23.800,06    +0,6%   147,62     +12,6% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1743    +0,2%   1,1719     1,1745 +13,1% 
EUR/JPY           173,37    -0,1%   173,52     172,60  +6,6% 
EUR/CHF           0,9325    -0,2%   0,9345     0,9359  -0,4% 
EUR/GBP           0,8674    -0,0%   0,8678     0,8683  +4,9% 
USD/JPY           147,64    -0,3%   148,07     146,96  -5,8% 
GBP/USD           1,3538    +0,3%   1,3502     1,3525  +7,9% 
USD/CNY           7,0976    -0,0%   7,0981     7,0954  -1,5% 
USD/CNH           7,1237    -0,1%   7,1276     7,1243  -2,8% 
AUS/USD           0,6586    +0,5%   0,6553     0,6561  +5,9% 
Bitcoin/USD       112.672,10    +1,5% 111.059,05   110.783,80 +17,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,36    61,87    +0,8%      0,49 -13,9% 
Brent/ICE          66,08    65,50    +0,9%      0,58 -12,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           3.641,44   3.586,09    +1,5%     55,35 +36,7% 
Silber            41,33    41,02    +0,7%      0,31 +42,1% 
Platin          1.182,09   1.176,26    +0,5%      5,83 +34,3% 
Kupfer            4,56     4,55    +0,2%      0,01 +10,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mgo

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September 08, 2025 12:40 ET (16:40 GMT)

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