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Dienstag, 10.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Pacifica meldet neue hochgradige Entdeckung und genau deshalb kann der Markt das nicht ignorieren
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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Ehrung der Alten" geschlossen.

TAGESTHEMA

Rheinmetall übernimmt die Militärsparte der Lürssen-Gruppe und steigt damit in den Marineschiffbau ein. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern hat sich mit Lürssen auf die Eckpunkte einer Übernahme der Naval Vessels Lürssen (NVL) geeinigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Den Abschluss der Transaktion strebt Rheinmetall für Anfang 2026 an. Die NVL ist eine privat geführte Werftengruppe mit vier Werften in Norddeutschland (Peene-Werft / Wolgast, Blohm+Voss und Norderwerft/ Hamburg, Neue Jadewerft/ Wilhelmshaven) sowie internationalen Standorten. Sie beschäftigt gut 2.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro. Zuvor als Lürssen Defence bekannt, wurde NVL 2021 von der Yachtsparte getrennt und als eigenständiges Unternehmen innerhalb der Unternehmensgruppe Lürssen fortgeführt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Keine wichtigen Termine auf der Agenda.

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Regenbogen AG   0,90 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
  14:30 Empire State Manufacturing Index September 
     PROGNOSE: 4,5 
     zuvor:  11,9 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        23.737,00 +0,1% 
E-Mini-Future S&P-500   6.593,75 +0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.134,00 +0,1% 
Nikkei-225 (Tokio)    44.768,12 +0,9% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.455,16 +0,3% 
Shanghai-Comp.       3.868,92 -0,0% 
 
Freitag: 
          zuletzt +/- % 
DAX        23.698,15 -0,0% 
DAX-Future    23.708,00 +0,0% 
XDAX       23.698,95 +0,0% 
MDAX       30.175,16 +0,1% 
TecDAX       3.564,42 -0,1% 
SDAX       16.561,83 +0,2% 
Euro-Stoxx-50   5.390,71 +0,1% 
Stoxx-50      4.567,56 -0,2% 
Dow-Jones     45.834,22 -0,6% 
S&P-500      6.584,29 -0,0% 
Nasdaq Composite 22.141,10 +0,4% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem verhaltenen Start in die neue Handelswoche rechnen Händler am Montag. Die Börsen warten auf die Aussagen und Beschlüsse der US-Notenbank am Mittwoch. Vorher dürfte sich nur wenig tun, heißt es. Bewegung könne bei Einzeltiteln vor dem Großen Verfalltag der September-Optionen und -Futures am Freitag entstehen. Gesprächsthema sind die Aussichten Frankreichs nach der Abstufung durch die Ratingagentur Fitch. Solange es keine großen Bewegungen bei den Renditeaufschlägen gegenüber deutschen Anleihen gebe, dürften die Börsen damit leben können, heißt es am Markt. Aus China kamen derweil schwache Wirtschaftsdaten mit einem Anstieg der Arbeitslosenrate und unter Erwarten ausgefallenen Einzelhandels- und Industrieproduktions-Wachstumsraten.

Rückblick: Gut behauptet - Nach der Sitzung der EZB am Vortag waren die Blicke auf die US-Notenbank gerichtet, von der am Mittwoch eine Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte fest erwartet wird. Autowerte erholten sich im Tagesverlauf von kräftigeren Verlusten. Der Stoxx-Subindex der Autowerte fiel um 0,7 Prozent im Vorfeld des anstehenden EU-Autogipfels. Dort dürfte es unter anderem um die Lockerung des Verbrennerverbots ab 2035 gehen. Vom Chef des Autozulieferers Valeo kam derweil die Idee, in China hergestellte Autos aus Europa zu verbannen. Weiter Abgabedruck gab es bei Aktien aus dem Windenergiesektor. Nordex fielen um 3,2, Vestas um 2,0 und Siemens Energy um 1,0 Prozent. Belastend wirkten Sorgen über einen verlangsamten Ausbau in Deutschland; dazu erklärte der US- Innenminister, dass Offshore-Anlagen unter der Führung von US-Präsident Trump keinen Platz in der US-Stromerzeugung hätten. Novartis fielen um 2,9 Prozent, nachdem Goldman Sachs die Aktie auf Verkaufen gestellt hatte.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Wenig verändert - Siltronic schossen nachrichtenlos um 7,1 Prozent nach oben. Einige Marktteilnehmer verwiesen auf die zuletzt starke Kursentwicklung der Aktie des südkoreanischen Halbleiterherstellers SK Hynix. Rückversicherer lagen im DAX an der DAX-Spitze, nachdem es von Analysten positive Aussagen gab. Die UBS stufte Hannover Rück (+3,6%) auf "Kaufen" hoch. Munich Re gewannen 2,0 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Auffällige Kursbewegungen bei Einzelwerten wurde nicht beobachtet.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Nach der jüngsten Rekordjagd kam es zu einer Verschnaufpause. Gerade vor dem Wochenende nahmen manche Anleger auch Gewinne mit, auch wenn die jüngsten US-Konjunkturdaten, wie etwa die schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt und das am Freitag veröffentlichte enttäuschende Konsumklima, die Erwartung nochmals verfestigt hatten, dass die US-Notenbank am Mittwoch die Zinsen senken wird. Bei den Einzelwerten kletterten Tesla um 7,4 Prozent und Microsoft um 1,8 Prozent. Ein erfolgreiches Börsendebüt feierte der Krypto-Broker Gemini Space Station. Nach einem Ausgabepreis von 28 Dollar beendeten sie den ersten Handelstag mit 32 Dollar.

USA - ANLEIHEN

Die Rentenrenditen zogen nach dem Rücksetzer vom Vortag wieder an. Die Rendite zehnjähriger Papiere stieg um 6 Basispunkte auf 4,066 Prozent.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- % 0:00 Vortag   Fr, 17:21  % YTD 
EUR/USD       1,1730    -0,0%    1,1731     1,1722 +13,3% 
EUR/JPY       172,93    -0,2%    173,22     173,25  +6,4% 
EUR/CHF       0,9341    -0,0%    0,9346     0,9340  -0,4% 
EUR/GBP       0,8647    -0,1%    0,8654     0,8649  +4,5% 
USD/JPY       147,43    -0,2%    147,65     147,78  -6,0% 
GBP/USD       1,3566    +0,1%    1,3555     1,3553  +8,3% 
USD/CNY       7,0969    -0,0%    7,0974     7,1003  -1,6% 
USD/CNH       7,1222    -0,0%    7,1249     7,1271  -2,9% 
AUS/USD       0,6661    +0,2%    0,6648     0,6638  +7,5% 
Bitcoin/USD   116.385,40    +0,3%  116.057,85   115.198,95 +22,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Dollar tendierte im US-Handel insgesamt seitwärts, nachdem er zwischenzeitlich etwas hatte zulegen können.

ROHSTOFFE

ÖL

zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex   63,04    62,69    +0,6%      0,35 -12,9% 
Brent/ICE   67,36    66,99    +0,6%      0,37 -10,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Ölpreise erholten sich von zwischenzeitlichen Abgaben und schlossen bis zu 0,7 Prozent höher.

METALLE

zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold    3.644,99   3.643,21    +0,0%      1,78 +38,8% 
Silber    42,23    42,20    +0,1%      0,03 +46,2% 
Platin   1.197,28   1.192,20    +0,4%      5,08 +36,1% 
Kupfer     4,66     4,65    +0,2%      0,01 +13,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Goldpreis holte die leichten Vortagesabgaben wieder auf. Die Feinunze verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 3.645 Dollar. Die UBS rechnete damit, dass der Goldpreis bis Ende 2025 auf 3.800 Dollar steigen wird, und hob damit ihre bisherige Prognose von 3.500 Dollar an. Bis Mitte 2026 könnte der Preis sogar auf rund 3.900 Dollar klettern. Zuvor hatte die Bank hier 3.700 Dollar prognostiziert. Die Erwartung, dass die US-Notenbank aufgrund schwacher Arbeitsmarktdaten ihren Lockerungszyklus wieder aufnehmen wird, beflügelt laut der UBS die Kauflaune. Anhaltende geopolitische Unsicherheiten stützten ebenfalls die Nachfrage, hieß es weiter.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR

CHINA - Konjunktur

Die chinesische Industrieproduktion stieg im August im Jahresvergleich um 5,2 Prozent nach 5,7 Prozent im Juli. Volkswirte hatten mit einem Wachstum von 5,8 Prozent gerechnet. Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für den Konsum, legten im August um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, nach einem Plus von 3,7 Prozent im Juli. Hier hatten Ökonomen mit einem Plus von 4 Prozent gerechnet. Die Anlageinvestitionen stiegen in den ersten acht Monaten des Jahres lediglich um 0,5 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 1,6 Prozent im Zeitraum Januar bis Juli. Die Schätzung der Volkswirte ging von Plus 1,3 Prozent aus. Die durchschnittlichen Immobilienpreise in den 70 größten chinesischen Städten fielen im August um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit einem Rückgang von 3,4 Prozent im Monat zuvor.

DEUTSCHLAND/NIEDERLANDE - Rating

Die Ratingagentur Scope hat die Kreditwürdigkeit Deutschlands mit "AAA" bei stabilem Ausblick bekräftigt. Als Gründe führte Scope die "wohlhabende, große und diversifizierte Wirtschaft, den robusten finanzpolitischen Rahmen und die starke Erfolgsbilanz bei der Haushaltsdisziplin" an. Für die Niederlande bestätigte Scope ebenfalls die Bestnote "AAA" mit einem stabilen Ausblick.

EU- Geldpolitik

Bundesbankpräsident Joachim Nagel sieht derzeit keine Notwendigkeit für weitere Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank. "Es besteht derzeit kein Handlungsdruck, das am Donnerstag bestätigte Zinsniveau erlaubt es uns, die weitere Entwicklung abzuwarten" sagte Nagel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der italienischen Il Sole 24 Ore.

FRANKREICH - Rating

Die Ratingagentur Fitch hat Frankreichs Kreditwürdigkeit für langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten von "AA-" auf "A+" herabgestuft. Der Ausblick ist stabil. Als Grund für die Herabstufung führte Fitch an, die steigende Schuldenlast Frankreichs die Fähigkeit der Regierung einschränke, auf künftige wirtschaftliche Schocks zu reagieren, ohne die öffentlichen Finanzen weiter zu belasten. Zudem verwies Fitch auf die politische Instabilität.

SPANIEN - Rating

S&P hat die Bonitätsbewertung Spaniens auf "A+" von "A" angehoben. Der Ausblick ist stabil. Getragen vom privaten Sektor habe sich die externe Finanzlage verbessert. Die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Landes sei gestärkt worden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 15, 2025 01:41 ET (05:41 GMT)

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Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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