Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
850 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Sehr fest dank Fed - Technologieaktien fliegen

DJ MÄRKTE EUROPA/Sehr fest dank Fed - Technologieaktien fliegen

DOW JONES--Mit der Aussicht auf weiter sinkende Zinsen in den USA ist es am Donnerstag an den europäischen Börsen kräftig nach oben gegangen. Nicht nur senkte die US-Notenbank wie erwartet am Vorabend den Leitzins um 25 Basispunkte; sie avisierte dazu noch zwei weitere Zinssenkungen im laufenden Jahr an. Die Zinsprojektionen für 2026 und 2027 sehen nun jeweils eine zusätzliche Senkung um 25 Basispunkte vor. Wie die Commerzbank anmerkte, sind die Markterwartungen allerdings noch taubenhafter. Die Bank of England bestätigte derweil wie erwartet das Zinsniveau.

Der DAX stieg um 1,4 Prozent auf 23.675 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 1,6 Prozent. Für den deutschen Leitindex war es ein besonderer Tag. Wegen der Abspaltung der Sparte Aumovio von Continental umfasste er für einen Tag 41 Werte. Am Devisenmarkt gab der Euro auf rund 1,1780 Dollar nach, nachdem die Devise nach der US-Zinsentscheidung kurzzeitig auf über 1,19 Dollar und ein Vierjahreshoch gestiegen war. Am Anleihemarkt fielen die Notierungen, die Renditen stiegen also.

Mit einem Plus von 4,1 Prozent führten Technologiewerte mit großem Abstand die Gewinnerliste bei den Sektoren an. Niedrigere Zinsen sind für die Branche grundsätzlich positiv. Daneben trieb die wieder zunehmenden KI-Fantasie die Kurse. Unter den deutschen Einzelwerten machten Siltronic einen weiteren Satz um 8,1 Prozent. In den vergangen fünf Tagen hatte der Kurs bereits um über 40 Prozent zugelegt. Ebenfalls im TecDAX gewannen Aixtron 9 und Suss Microtec 6,7 Prozent. Im DAX stiegen Infineon um 3,2 Prozent. ASML legten 7,7 Prozent zu und STMicro 4,6 Prozent.

Gut kamen neue Studienergebnisse zu Ozempic von Novo Nordisk an. Das Medikament, das vor allem als Abnehmmittel bekannt ist, senkt auch das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und Tod bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 23 Prozent im Vergleich zum Konkurrenzwirkstoff Dulaglutid von Eli Lilly. Für Novo Nordisk ging es 6,2 Prozent nach oben.

Positiv für die Aktionäre verlief die Abspaltung von Aumovio von Continental. Continental verbilligten sich um 22 Prozent, nachdem die Aktionäre für zwei Continental-Aktien je eine Aumovio erhalten hatten. Aumovio schlossen mit 38,62 Euro, gestartet waren sie mit 35 Euro.

Als unerwartet bezeichnete Jefferies den Abgang von Evonik-CFO Maike Schuh. Über die Hintergründe ist nichts bekannt, laut Evonik verlässt Schuh den Konzern auf eigenen Wunsch. Jefferies hält die EBITDA-Guidance von Evonik für das laufende Jahr von 2 bis 2,3 Milliarden Euro angesichts einer schwachen Nachfrage für nur schwer erreichbar. Die Schätzung der Analysten liegt 5 Prozent unter dem unteren Ende der Spanne. Evonik gaben 3,1 Prozent nach.

Einen Kurseinbruch von 24,4 Prozent erlitten SIG. Das schweizerische Verpackungsunternehmen hat eine strategische Neuorientierung vorgenommen und die Jahresprognose gesenkt. Dazu schließt SIG nun nicht mehr aus, dass der Umsatz im Jahresvergleich leicht zurückgehen könnte.

Um 6 Prozent nach oben schossen Wolters Kluwer in Amsterdam. Das Verlagshaus bestätigte, dass die Jahresziele erreicht werden, vor allem soll aber der laufende Aktienrückkauf zwei Monate schneller als geplant abgeschlossen werden.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50     5.456,67       +1,6%        +9,7% 
Stoxx-50        4.594,33       +1,2%        +5,3% 
Stoxx-600        555,01       +0,8%        +8,5% 
XETRA-DAX       23.674,53       +1,4%       +17,3% 
FTSE-100 London    9.208,37       k.A.       +12,3% 
CAC-40 Paris      7.854,61       +0,9%        +5,5% 
AEX Amsterdam      933,30       +2,0%        +4,1% 
ATHEX-20 Athen     5.101,56       +0,4%       +42,3% 
BEL-20 Bruessel    4.698,39       -0,3%       +10,5% 
BUX Budapest     99.634,76       +0,3%       +25,2% 
OMXH-25 Helsinki    5.014,22       -0,3%       +16,5% 
ISE NAT. 30 Istanbul 11.048,11       k.A.       +13,6% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.636,53       +3,0%       -24,4% 
PSI 20 Lissabon    7.726,20       -0,0%       +21,2% 
IBEX-35 Madrid    15.175,40       +0,3%       +30,5% 
FTSE-MIB Mailand   42.307,81       +0,8%       +22,7% 
OBX Oslo        1.569,51       -0,1%       +18,1% 
PX Prag        2.283,50       +0,4%       +29,2% 
OMXS-30 Stockholm   2.634,84       +0,7%        +5,4% 
WIG-20 Warschau    2.809,46       -0,1%       +28,3% 
ATX Wien        4.635,87       +1,3%       +25,0% 
SMI Zuerich      12.049,13       +0,4%        +3,4% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mi, 17:15  % YTD 
EUR/USD           1,1782    -0,3%   1,1816   1,1851 +14,1% 
EUR/JPY           174,35    +0,4%   173,63   173,39  +6,6% 
EUR/CHF           0,9337    +0,2%   0,9322   0,9324  -0,7% 
EUR/GBP           0,8695    +0,3%   0,8671   0,8673  +4,7% 
USD/JPY           147,97    +0,7%   146,95   146,31  -6,6% 
GBP/USD           1,3551    -0,6%   1,3627   1,3665  +8,9% 
USD/CNY           7,0979    +0,2%   7,0855   7,0797  -1,7% 
USD/CNH           7,1116    +0,1%   7,1019   7,0945  -3,2% 
AUS/USD           0,6615    -0,6%   0,6653   0,6669  +7,5% 
Bitcoin/USD       117.672,30    +1,4% 116.076,10 115.786,40 +22,7% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,70    64,05    -0,5%    -0,35 -11,4% 
Brent/ICE          67,64    67,95    -0,5%    -0,31  -9,6% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.642,19   3.663,40    -0,6%   -21,22 +39,5% 
Silber            41,76    41,67    +0,2%    0,09 +43,6% 
Platin          1.176,39   1.157,16    +1,7%    19,23 +32,1% 
Kupfer            4,59     4,63    -0,8%    -0,04 +11,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 18, 2025 12:13 ET (16:13 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.