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MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Großer Verfall verläuft geräuschlos

DJ MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Großer Verfall verläuft geräuschlos

DOW JONES--Meist wenig verändert haben sich die Kurse an den europäischen Aktienmärkten am Freitag gezeigt. Der große Verfalltermin ist geräuschlos über die Bühne gegangen. Am Mittag waren alle Optionen und Futures mit Termin September verfallen. Am Abend waren dann die Optionen auf Einzeltitel an der Reihe. Der Verfall, insbesondere der große, kann im Kampf um die Ausübungspreise erfahrungsgemäß für Volatilität an den Börsen sorgen. Grundsätzlich stützend für die Stimmung wirkte die weiter intakte Zinssenkungsfantasie in den USA nach der Zinssenkung und den Zinssignalen der US-Notenbank am Mittwoch.

Der DAX gab um 0,1 Prozent nach auf 23.639 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss kaum verändert bei 5.458 Punkten. Am Devisenmarkt gab der Euro leicht nach auf rund 1,1750 Dollar. An den Anleihemärkten blieb es am Freitag ruhig.

Im Gegensatz zur US-Notenbank hat die japanische Notenbank die Zinsen unverändert belassen. Dies war so auch erwartet worden. Allerdings verdichten sich die Anzeichen, dass im Oktober eine Zinserhöhung anstehen könnte angesichts der weiter zu hohen Inflation. Zudem kündigte sie aber auch umfangreiche Verkäufe von börsengehandelten Aktienfonds (ETF) an, was als geldpolitisches Straffungssignal die Kurse in Tokio belastete.

Deutliche Kursverluste verzeichneten Reedereiaktien. Moeller Maersk fielen um 6,4 Prozent und Hapag-Lloyd um 4,9 Prozent. Für Kühne & Nagel ging es sogar 9,1 Prozent abwärts. Hier kam noch eine Abstufung durch die Deutsche Bank auf "Hold" von "Buy" als Belastungsfaktor hinzu. Keine guten Signale für die Weltkonjunktur senden die Preise auf den Containerrouten zwischen China und den USA. Der "Shanghai Containerized Freight Index" ist in der vergangenen Woche um über 14 Prozent gefallen, wie laut JP Morgan aus den von der Shanghai Shipping Exchange veröffentlichten Daten hervorgeht.

Ströer kann seine Jahresprognose nicht halten, was allerdings keine große Überraschung darstellen dürfte. Der Außenwerber hat den Ausblick gesenkt, weil sich die andauernden geopolitischen und volkswirtschaftlichen Unsicherheiten negativ auf den Werbemarkt auswirken. Ströer notierten zum Handelsschluss 0,3 Prozent niedriger.

Stabilus hat derweil vor dem Hintergrund des andauernd schwierigen Umfelds ein Umbauprogramm eingeleitet. Der Hersteller von Gasfedern und hydraulischen Dämpfern will die Kosten senken, die Organisation straffen und das Standort-Netzwerk optimieren. Weltweit sollen rund 450 Stellen abgebaut werden. Dafür werden Rückstellungen nötig. Stabilus fielen 2,8 Prozent zurück.

Im DAX ging es für Deutsche Post um 1,2 Prozent nach unten. Zwar wartete der US-Wettbewerber Fedex mit guten Zahlen und einem zuversichtlicheren Ausblick auf, allerdings haben die Analysten der Deutschen Bank die Einstufung der Post-Aktie auf "Hold" von "Buy" gesenkt.

Weiter gut lief es für den Börsenneuling Aumovio. Nach der kursseitig bereits erfolgreichen Abspaltung von der Mutter Continental am Vortag zog der Kurs um weitere 1,2 Prozent an. Die Analysten der Deutschen Bank und von JP Morgan empfahlen die Aktie des Automotive-Bereichs von Continental in Ersteinstufungen zum Kauf. Scout24 fielen um 5,9 Prozent zurück. Im Handel hieß es, Anleger machten in ihren Portfolios Platz für den Börsengang der SMG Swiss Marketplace Group.

=== 
Index            Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50       5.458,42       +0,0%       +11,5% 
Stoxx-50          4.596,94       +0,1%        +6,6% 
Stoxx-600          554,12       -0,2%        +9,3% 
XETRA-DAX         23.639,41       -0,1%       +18,9% 
FTSE-100 London      9.228,11       k.A.       +11,3% 
CAC-40 Paris        7.853,59       -0,0%        +6,4% 
AEX Amsterdam        929,94       -0,4%        +6,2% 
ATHEX-20 Athen       5.112,64       +0,2%       +42,9% 
BEL-20 Bruessel      4.709,11       +0,2%       +10,2% 
BUX Budapest       100.099,05       +0,5%       +25,6% 
OMXH-25 Helsinki      5.001,97       -0,2%       +16,2% 
ISE NAT. 30 Istanbul   11.294,48       k.A.       +12,4% 
OMXC-20 Kopenhagen     1.619,42       -1,0%       -22,2% 
PSI 20 Lissabon      7.704,09       -0,3%       +21,2% 
IBEX-35 Madrid      15.260,70       +0,6%       +30,9% 
FTSE-MIB Mailand     42.312,28       +0,0%       +23,8% 
OBX Oslo          1.562,94       -0,4%       +18,0% 
PX Prag          2.294,03       +0,5%       +29,7% 
OMXS-30 Stockholm     2.646,40       +0,4%        +6,1% 
WIG-20 Warschau      2.802,69       -0,2%       +28,2% 
ATX Wien          4.628,72       -0,2%       +26,6% 
SMI Zuerich        12.109,67       +0,5%        +3,9% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mi, 17:15  % YTD 
EUR/USD           1,1750    -0,3%   1,1787   1,1851 +13,8% 
EUR/JPY           173,72    -0,4%   174,40   173,39  +7,1% 
EUR/CHF           0,9341    +0,0%   0,9341   0,9324  -0,5% 
EUR/GBP           0,8717    +0,2%   0,8695   0,8673  +5,1% 
USD/JPY           147,85    -0,1%   147,98   146,31  -5,9% 
GBP/USD           1,3478    -0,6%   1,3555   1,3665  +8,3% 
USD/CNY           7,1045    +0,1%   7,0969   7,0797  -1,6% 
USD/CNH           7,1179    +0,1%   7,1082   7,0945  -3,1% 
AUS/USD           0,6594    -0,3%   0,6613   0,6669  +6,9% 
Bitcoin/USD       115.949,60    -1,2% 117.353,00 115.786,40 +24,2% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,72    63,57    -1,3%    -0,85 -11,4% 
Brent/ICE          66,68    67,44    -1,1%    -0,76  -9,7% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.670,88   3.644,35    +0,7%    26,53 +38,9% 
Silber            42,74    41,83    +2,2%    0,91 +44,9% 
Platin          1.194,58   1.177,61    +1,4%    16,97 +34,5% 
Kupfer            4,62     4,60    +0,5%    0,02 +12,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

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September 19, 2025 12:02 ET (16:02 GMT)

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