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MÄRKTE USA/Verschnaufpause auf Rekordniveau - Dow kratzt an Rekordhoch

DJ MÄRKTE USA/Verschnaufpause auf Rekordniveau - Dow kratzt an Rekordhoch

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Nach der neuerlichen Rekordjagd vom Wochenbeginn zeigen sich die US-Börsen am Dienstag im frühen Handel zunächst wenig verändert. Die Akteure warten auf neue Einkaufsmanagerindizes, die im Handelsverlauf mitgeteilt werden und Erkenntnisse über die Lage der US-Konjunktur liefern werden. Daneben stehen Auftritte von US-Notenbankern auf dem Programm, darunter auch Notenbankchef Powell. Ob dieser allerdings neue Signale senden wird, nachdem erst in der Vorwoche die Zinsen gesenkt und für das laufende Jahr zwei weitere Senkungen avisiert wurden, ist eher zweifelhaft.

Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,5 Prozent auf 46.618 Punkte und kratzt an seinem Rekordhoch. Der breite S&P-500 tritt dagegen auf der Stelle und die Nasdaq-Indizes geben um bis zu 0,3 Prozent nach.

Am Anleihemarkt fehlen frische Impulse, die Zehnjahresrendite bewegt sich kaum, sie liegt bei 4,14 Prozent. Der Dollar zeigt sich stabil, nachdem er am Vortag nachgegeben hatte, mit der Aussicht auf eine sich einengende Zinsdifferenz zwischen den USA und der Eurozone. Der Euro geht mit 1,1799 Dollar um, in der Nähe eines Vierjahreshochs.

Der Goldpreis ist weiter kaum zu stoppen und eilt von Hoch zu Hoch. Das neue Rekordhoch lautet auf 3.793 Dollar, aktuell kostet die Feinunze 3.783 Dollar, knapp 1 Prozent mehr als am Vortag. Das Edelmetall profitiert weiter von der Aussicht auf sinkende Zinsen und ist daneben auch als sicherer Hafen gesucht angesichts der aktuellen diversen globalen Risiken.

Die Ölpreise ziehen nach dem Rückgang an den Vortagen um rund 1 Prozent an. Vorratsdaten, die auf ein Ölüberangebot hinwiesen, stünden Angriffe auf russische Ölverteilzentren durch die Ukraine gegenüber und aggressivere Töne der Nato-Staaten gegenüber Russland angesichts der wiederholten Verletzung von Lufträumen anderer Staaten, skizzieren Marktteilnehmer die Gemengelage.

Boeing-Plus treibt Dow

Am Aktienmarkt verteuern sich Boeing um 1,8 Prozent und ziehen als Schwergewicht den Dow nach oben. Laut US-Präsident Trump hat der Flugzeugbauer einen Auftrag von Uzbekistan Airways im Wert von mehr als 8 Milliarden Dollar erhalten.

Die Disney-Aktie kommt um 0,4 Prozent voran, nachdem der Disney-Sender ABC die Late Night Show mit Moderator Jimmy Kimmel nun doch fortsetzt. In der vergangenen Woche war sie ausgesetzt worden unter dem Eindruck von Drohungen der Regulierungsbehörde mit Blick auf Fusionspläne von ABC. Auslöser waren Kommentare von Kimmel zur Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk gewesen. Dazu hatte US-Präsident Trump den Entzug von Sendelizenzen der Fernsehsender angedroht, die "gegen" ihn seien.

Nvidia zeigen sich nach ihrem kräftigen Aufschlag vom Wochenstart mit einem Minus von 1,7 Prozent. Die am Montag ebenfalls sehr festen Apple können dagegen um weitere 0,2 Prozent zulegen.

Firefly Aerospace sacken um über 11 Prozent ab. Das Unternehmen ist tiefer in die roten Zahlen gerutscht als angenommen, wie der erste Zwischenbericht seit dem Börsengang zeigt. Kenvue erholen sich um 5,3 Prozent. Am Montag war die Aktie auf ein Rekordtief gefallen, nachdem Präsident Trump angedeutet hatte, dass die Einnahme des gängigen Schmerzmittels Paracetamol (in den USA als Tylenol bekannt) während der Schwangerschaft zu Autismus führen könnte. Dem hat nicht nur Kenvue inzwischen widersprochen.

AutoZone gewinnen 0,8 Prozent. Der Autoteilehändler verfehlte mit dem Quartalsgewinn die Erwartungen, übertraf sie aber mit dem Umsatz. CoreWeave zeigen kaum verändert, obwohl die Analysten von Melius Research die Aktie des KI-Cloud-Computing-Unternehmens auf "Buy" erhöht haben. Auch Wells Fargo stufte das Papier hoch auf "Overweight".

Nach Börsenschluss wird der Chiphersteller Micron über den Verlauf des vierten Geschäftsquartals berichten. Analysten sind optimistisch, da die Nachfrage nach den Chips des Unternehmens steige. Micron gewinnen nahe an ihrem Rekordhoch 1,3 Prozent.

INDEX       zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA      46.618,13    +0,5%   236,59    +9,0% 
S&P-500     6.695,94    +0,0%    2,19   +13,8% 
NASDAQ Comp   22.724,48    -0,3%   -64,50   +18,0% 
NASDAQ 100   24.720,28    -0,2%   -40,79   +17,8% 
 
 
DEVISEN      zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:15  % YTD 
EUR/USD      1,1795    -0,0%   1,1800   1,1750 +13,9% 
EUR/JPY      174,29    -0,0%   174,33   173,81  +7,0% 
EUR/CHF      0,9346    -0,1%   0,9355   0,9344  -0,3% 
EUR/GBP      0,8725    -0,1%   0,8734   0,8718  +5,5% 
USD/JPY      147,77    +0,0%   147,74   147,91  -6,0% 
GBP/USD      1,3519    +0,1%   1,3512   1,3478  +8,0% 
USD/CNY      7,1053    -0,1%   7,1101   7,1038  -1,4% 
USD/CNH      7,1140    -0,0%   7,1166   7,1171  -3,0% 
AUS/USD      0,6603    +0,1%   0,6597   0,6595  +6,6% 
Bitcoin/USD  112.879,30    -0,2% 113.055,60 115.530,00 +19,0% 
 
ROHÖL       zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex      62,62    61,90    +1,2%    0,72 -13,3% 
Brent/ICE      67,31    66,57    +1,1%    0,74 -11,0% 
 
 
METALLE      zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold       3.784,54   3.749,25    +0,9%    35,29 +42,8% 
Silber       44,37    44,05    +0,7%    0,32 +52,6% 
Platin      1.257,05   1.204,26    +4,4%    52,79 +37,5% 
Kupfer        4,63     4,63    -0,0%    0,00 +12,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/hab

(END) Dow Jones Newswires

September 23, 2025 10:10 ET (14:10 GMT)

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