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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Seitwärts - Gerresheimer brechen nach Bafin-News ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Seitwärts - Gerresheimer brechen nach Bafin-News ein

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte treten zur Wochenmitte mehrheitlich auf der Stelle. Damit setzt sich die Seitwärtsbewegung der vergangenen Tage fort. Es ist ein trendarmer Handel bei vergleichsweise dünnen Umsätzen. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 23.558 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt 0,3 Prozent auf 5.455 Punkte nach. Die Musik spielt in den Einzelwerten, und hier vor allem in der Aktie von Gerresheimer. Bei einem extrem hohen Umsatz von über 3 Millionen Aktie stürzte der Wert nach einer Meldung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nach einem Start bei 42,92 Euro auf bis 26,52 Euro ab, um sich aktuell auf minus 14 Prozent auf 36,72 Euro zu erholen. Hier wurde viel Geld vernichtet. An der Börse fragt man sich derweil, ob solche Nachrichten nicht nach Handelsschluss veröffentlicht werden können.

Bafin schickte Gerresheimer auf Achterbahn

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat eine Untersuchung der 2024er Abschlüsse von Gerresheimer eingeleitet und prüft mögliche Überhöhungen der Konzernumsätze. Betroffen sind Bill-and-Hold-Verträge in niedriger zweistelliger Millionenhöhe bei einem Gesamtumsatz von 2,036 Milliarden Euro. Die Analysten von Metzler stellen heraus, dass eine etwaige Korrektur laut Unternehmen nur von geringem Einfluss auf Umsatz und Ergebnis wäre. Die Untersuchung folge auf den Rücktritt von CFO Bernd Metzner, der kurz zuvor bekannt gegeben wurde. Zuletzt haben sich Aktivistische Investoren bei Gerresheimer die Klinke in die Hand gegeben, zwei von Ihnen sind noch mit größeren Paketen an Bord. An der Börse wird davon ausgegangen, dass diese die Bücher von Gerresheimer genau angeschaut haben dürften.

DAX und Co stecken schwachen ifo-Geschäftsklimaindex gut weg

Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich im September unerwartet eingetrübt, woran sowohl Lagebeurteilung als auch Erwartungen Anteil hatten. Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe, sieht mit dem unerwarteten Rückgang des Ifo-Geschäftsklimaindex erneut Wachstumshoffnungen enttäuscht. "Fakt ist jedenfalls, dass die aktuelle Geschäftslage so schlecht ist wie zu Zeiten der Finanzkrise und Corona-Pandemie. Um Wachstumsperspektiven nachhaltig zu steigern, braucht es einen deutlichen Stimmungsumschwung." Es sei aber nicht klar, wo der herkommen solle. Michael Herzum, Chefvolkswirt von Union Investment, betrachtet dagegen das aktuelle Stimmungstief in der deutschen Wirtschaft als nur vorübergehend.

Anscheinende Kehrtwende von US-Präsident Trump im Ukraine-Krieg

Die anscheinende Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Ukraine-Krieg hilft den Rüstungsaktien. Trump hat angedeutet, dass die Ukraine das gesamte an Russland verlorene Territorium zurückgewinnen könne, nachdem er bislang davon ausging, dass Kiew Teile des Landes abtreten müsse, um ein Friedensabkommen zu erreichen. Für die Titel von Rheinmetall geht es um 2,0 Prozent nach oben, für Renk um 5,6, Leonardo gewinnen 3,6 Prozent und Thales 1,3 Prozent.

Als im Rahmen der Erwartungen liegend beschreibt RBC die Halbjahreszahlen von JD Sports (+1,5%). Der Sportartikel-Einzelhändler konnte Marktanteile in Nordamerika und Europa gewinnen. Den Ausblick auf das laufende Jahr hat JD Sports bestätigt.

Die Aktien von Cancom und Bechtle steigen nach positiven Analystenkommentaren.

SFC Energy legen um 3,6 Prozent zu. Der Brennstoffzellen-Hersteller hat nach eigenen Angaben Folgeaufträge über 9,3 Millionen kanadische Dollar von einem großen kanadischen Öl- und Gasproduzenten erhalten. Die wiederholten Bestellungen unterstrichen die Marktakzeptanz und die Leistungsfähigkeit der vollständig integrierten Frequenzwandler (Variable Frequency Drive) von SFC im nordamerikanischen Öl- und Gassektor, heißt es.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.455,49    -0,3%   -16,90   +11,8% 
Stoxx-50         4.583,86    -0,3%   -16,04    +6,8% 
DAX           23.557,54    -0,2%   -53,79   +18,6% 
MDAX           30.184,97    -0,3%   -80,46   +18,3% 
TecDAX          3.637,96    -0,2%    -5,60    +6,6% 
SDAX           16.976,32    -0,2%   -32,41   +24,0% 
CAC            7.825,43    -0,6%   -46,59    +6,7% 
SMI           11.972,35    -1,1%   -130,26    +4,3% 
ATX            4.626,85    -0,3%   -14,59   +26,7% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:15  % YTD 
EUR/USD           1,1753    -0,5%   1,1815   1,1750 +14,1% 
EUR/JPY           174,43    +0,0%   174,38   173,81  +7,1% 
EUR/CHF           0,9338    -0,1%   0,9350   0,9344  -0,4% 
EUR/GBP           0,8729    -0,1%   0,8738   0,8718  +5,6% 
USD/JPY           148,42    +0,6%   147,59   147,91  -6,2% 
GBP/USD           1,3465    -0,4%   1,3522   1,3478  +8,0% 
USD/CNY           7,1181    +0,2%   7,1046   7,1038  -1,5% 
USD/CNH           7,1309    +0,3%   7,1130   7,1171  -3,0% 
AUS/USD           0,6605    +0,1%   0,6598   0,6595  +6,6% 
Bitcoin/USD       112.948,60    +0,7% 112.177,70 115.530,00 +18,5% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,58    62,93    +1,0%    0,65 -11,8% 
Brent/ICE          68,36    67,63    +1,1%    0,73  -9,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.768,01   3.764,29    +0,1%    3,72 +43,5% 
Silber            44,02    43,98    +0,1%    0,05 +52,6% 
Platin          1.252,08   1.254,47    -0,2%    -2,39 +43,2% 
Kupfer            4,61     4,64    -0,7%    -0,03 +12,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 24, 2025 07:42 ET (11:42 GMT)

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Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

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