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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Tokio mit Zinshoffnung sehr fest

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Tokio mit Zinshoffnung sehr fest

DOW JONES--Uneinheitlich zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien am Freitag, wobei leicht positive Vorgaben der US-Börsen übergeordnet das Sentiment stützen. In Tokio erhalten die Aktienkurse zusätzlichen Rückenwind von als taubenhaft interpretierten Aussagen des japanischen Notenbankchefs. Dagegen belasten in Hongkong Kursverluste der am Vortag stark gesuchten Aktien von Elektroautoherstellern. In Shanghai und Soul ruht der Börsenhandel feiertagsbedingt.

Der Nikkei-225-Index steigt in Tokio um 1,6 Prozent. Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, hatte in einer Rede zwar die Bereitschaft der Notenbank zu Zinserhöhungen bekräftigt, aber auch Zurückhaltung angesichts der Belastung der heimischen Unternehmen durch die US-Zollpolitik durchklingen lassen. Der Yen gibt daraufhin zum Dollar etwas nach, was vor allem Aktien exportorientierter japanischer Unternehmen stützt. Im Blick steht auch die am Wochenende anstehende Wahl des neuen japanischen Ministerpräsidenten durch die Regierungspartei LDP, nachdem der bisherige Amtsinhaber Shigeru Ishiba im September seinen Rücktritt erklärt hat.

In Hongkong fällt der Hang-Seng-Index um 0,9 Prozent. Anleger trennen sich von den Aktien chinesischer Hersteller von Elektrofahrzeugen, die am Donnerstag von den eigenen, guten Absatzzahlen profitiert hatten. Am Freitag folgt der Sektor den Aktien von Tesla nach unten. Der US-Hersteller hatte zwar einen Rekordabsatz vermeldet und die Erwartungen des Markts übertroffen, doch war dies einem Sondereffekt geschuldet. In den USA lief nämlich eine Steuervergünstigung für Elektrofahrzeuge aus. In Hongkong verbilligen sich Geely um 2,8 Prozent, Nio um 2 Prozent und Xpeng um 3,9 Prozent.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %    % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.984,90    +0,4%    +8,4%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   45.670,25    +1,6%   +11,7%     08:30 
Kospi (Seoul)      Feiertag         +47,9%     08:30 
Shanghai-Comp.     Feiertag         +15,8%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   27.049,70    -0,9%   +33,9%     10:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %    00:00 Do, 9:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1723     0,0   1,1718    1,1752 +13,3% 
EUR/JPY          173,14     0,4   172,53    172,87  +5,9% 
EUR/GBP          0,8722     0,0   0,8718    0,8707  +5,2% 
GBP/USD          1,3440     0,0   1,3440    1,3498  +7,7% 
USD/JPY          147,69     0,3   147,23    147,10  -6,5% 
USD/KRW         1.407,91     0,1  1.406,44   1.401,45  -4,9% 
USD/CNY          7,1194     0,1   7,1146    7,1147  -1,4% 
USD/CNH          7,1375     0,1   7,1338    7,1330  -2,8% 
USD/HKD          7,7814    -0,0   7,7826    7,7802  +0,2% 
AUD/USD          0,6596     0,0   0,6594    0,6621  +6,9% 
NZD/USD          0,5818    -0,0   0,5818    0,5841  +3,9% 
BTC/USD        120.239,00     0,0 120.231,05  118.713,35 +24,2% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Schluss    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         60,53    60,16    +0,6%     +0,37 -13,9% 
Brent/ICE         67,06    67,02    +0,1%     +0,04 -12,5% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold          3.844,26  3.856,51    -0,3%    -12,25 +47,3% 
Silber           46,86   46,9995    -0,3%     -0,14 +63,6% 
Platin         1.334,67  1.342,59    -0,6%     -7,92 +51,9% 
Kupfer           4,96    4,95    +0,2%     +0,01 +20,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/thl

(END) Dow Jones Newswires

October 03, 2025 00:38 ET (04:38 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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