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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Shanghai findet aufgrund des Feiertages "Mondfest" kein Handel statt. In Seoul bleibt die Börse wegen des "Chuseok (Erntedankfest)" geschlossen.

DIENSTAG: In Shanghai findet wegen des Nationalfeiertages kein Handel statt. In Hongkong bleibt die Börse wegen dem Tag nach dem Mittherbstfest geschlossen. In Seoul findet erneut wegen des "Chuseok (Erntedankfest)" kein Handel statt.

TAGESTHEMA

Japan steht kurz davor, mit Sanae Takaichi erstmals eine Frau als Premierministerin zu bekommen. Die 64-jährige wurde in einer parteiinternen Wahl zur Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) gewählt. Sie folgt auf Shigeru Ishiba, der im September zurückgetreten war. Obwohl die LDP im Parlament nicht über eine klare Mehrheit verfügt, wird erwartet, dass Takaichi genügend Unterstützung von den Abgeordneten erhalten wird, um noch in diesem Monat die Nachfolge von Ishiba als Premierministerin anzutreten. Die überzeugte Konservative will mehr Kredite aufnehmen und mehr Geld ausgeben, um die japanische Wirtschaft anzukurbeln. Sie gilt als Verfechterin der sogenannten Abenomics, mithin auch eines geldpolitisch lockerern Kurses. Zu ihren dringendsten Aufgaben wird die Stärkung der Allianz mit den USA gehören, die durch die Bestrebungen von US-Präsident Donald Trump zur Neuordnung des globalen Handels belastet wurde.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.258,80 +0,3% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 22.906,90 +0,4% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.981,40 -0,1% 
Nikkei-225 (Tokio)    48.035,30 +5,0% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.945,72 -0,7% 
Schanghai-Comp.      Feiertag 
Kospi (Seoul)       Feiertag 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Eine politische Hausse in Tokio dominiert das Geschehen. Auslöser ist, dass mit Sanae Takaichi eine Anhängerin der sogenannten Abenomics die Wahl zur Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) gewonnen hat. Sie gilt damit als Verfechterin einer lockeren Geldpolitik und Befürworterin von höheren Staatsausgaben. Entsprechend erhalten die schon länger herrschenden Erwartungen einer geldpolitischen Straffung in Gestalt ein er Zinserhöhung einen Dämpfer bzw. werden zeitlich nach hinten verdrängt. Der Nikkei-225 schießt um fast 5 Prozent nach oben und pulverisiert das bisherige Rekordhoch geradezu. In Hongkong kommt der HSI dagegen zurück, in Sydney geht es leicht nach unten. Nicht gehandelt wird zum Wochenbeginn wegen nationaler Feiertage in Shanghai und in Seoul. In Seoul wird der Handel erst am Freitag wieder aufgenommen, in Shanghai am Donnerstag.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     46.758,28 +0,5%  238,56   +9,4% 
S&P-500    6.715,79 +0,0%   0,44   +14,2% 
NASDAQ Comp 22.780,51 -0,3%  -63,55   +18,4% 
NASDAQ 100  24.785,52 -0,4% -107,24   +18,5% 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,27 Mrd  1,12 Mrd 
Gewinner       1.678   1.337 
Verlierer      1.087   1.417 
Unverändert       81     94 
 

Uneinheitlich - Trotz des seit dem 1. Oktober geltenden Shutdowns setzte sich die Rekordjagd zunächst fort. Mit den anhaltenden Zinssenkungshoffnungen kletterte der Dow erstmals über die Marke von 47.000 Punkten und markierte bei 47.050 Punkten ein Rekordhoch. Auch der S&P-500 und der Nasdaq-Composite stiegen auf Allzeithochs. Im Anschluss gaben die Indizes aber einen Großteil ihrer Gewinne aber wieder ab. Händler vermuteten dahinter Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Konjunkturseitig fehlten neue Informationen als Folge des Shutdowns. Am Berichtstag fiel diesem der Arbeitsmarktbericht für September zum Opfer. Rumble kletterten um 15,8 Prozent nach oben. Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit Perplexity eingegangen, um dessen KI-Tools zur Verbesserung der Videoerkennung auf seiner Plattform einzusetzen. Applied Materials gaben um 2,7 Prozent nach. Der Zulieferer der Halbleiterindustrie hatte mitgeteilt, dass man aufgrund neuer Exportbeschränkungen, einen Umsatzrückgang von 710 Millionen Dollar erwartet.

US-ANLEIHEN

Am Anleihemarkt gaben die Kurse nach. Die Zehnjahresrendite erhöhte sich um 3,0 Basispunkte auf 4,12 Prozent.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- %    00:00   Fr, 9:30  % YTD 
EUR/USD     1,1717    -0,1   1,1727    1,1727 +13,3% 
EUR/JPY     176,02     0,6   174,90    173,00  +6,3% 
EUR/GBP     0,8715    -0,1   0,8722    0,8721  +4,8% 
GBP/USD     1,3445    -0,0   1,3451    1,3446  +7,7% 
USD/JPY     150,24     0,7   149,16    147,52  -6,3% 
USD/KRW    1.414,81     0,5  1.407,57   1.407,37  -4,6% 
USD/CNY     7,1248     0,1   7,1166    7,1186  -1,3% 
USD/CNH     7,1465     0,1   7,1372    7,1352  -2,9% 
USD/HKD     7,7815     0,0   7,7809    7,7810  +0,1% 
AUD/USD     0,6604     0,2   0,6592    0,6605  +6,7% 
NZD/USD     0,5831     0,2   0,5819    0,5827  +3,9% 
BTC/USD   123.598,85     0,7 122.754,60  119.850,65 +29,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar gab die Vortagesgewinne weitgehend wieder ab. Der Dollarindex fiel um 0,1 Prozent. Der Greenback bleibe übergeordnet schwach, weil der Regierungsstillstand andauere und der Markt mit Anzeichen für einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt auf weitere US-Zinssenkungen setze, hieß es. Der Yen wertet im asiatisch dominierten Handel am Montag kräftig ab. Gedrückt wird er davon, dass die designierte neue Regierungschefin Sanae Takaichi für eine lockere Geldpolitik steht. Das dämpft die Spekulation auf eine baldige Zinserhöhung, wie sie die japansiche Notenbank schon seit iniger Zeit avisiert.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Schluss    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     61,32    60,53    +1,3%     +0,79 -15,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Am Ölmarkt stiegen die Preise für Brent und WTI um bis zu 0,6 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf einen Brand in einer US-Raffinerie - einer der größten an der Westküste. Dennoch fielen die Preise in der vergangenen Woche insgesamt um mehr als 6 Prozent, weil sich die Märkte auf eine höhere Produktion der Opec+ einstellen und auch weil mit Blick auf die Entwicklung um Gaza die Risikoprämie für den Ausfall von Öllieferungen aus der Region sank.

METALLE

zuletzt   Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold      3.930,26  3.887,33    +1,1%    +42,94 +48,1% 
Silber      48,48   47,995    +1,0%     +0,49 +66,2% 
Platin     1.377,52  1.369,22    +0,6%     +8,30 +56,2% 
Kupfer       5,08    5,11    -0,6%     -0,03 +23,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis legte zu. Die Feinunze gewann 0,8 Prozent auf 3.886 Dollar und lag damit knapp unter dem Allzeithoch von 3.899 Dollar. Das Edelmetall verzeichnete damit bereits den siebten Wochengewinn in Folge. Der Shutdown sorge für zusätzliche Unsicherheit, hieß es.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

USA - Auto-Zölle

US-Präsident Trump erwägt Zollerleichterungen für Unternehmen, die ihre Autos in den USA produzieren, so ein Reuters-Bericht, der den republikanischen Senator Bernie Moreno und Vertreter der Auto-Industrie zitierte. Die Maßnahme könnte viele der Zölle, mit denen Autohersteller derzeit konfrontiert seien, aufheben, hieß es.

USA - Shutdown

In den USA geht der Shutdown der Regierung in die zweite Woche, es gibt weder politisch noch praktisch ausreichend Druck, die festgefahrene Situation im US-Kongress zu lösen. Alles deutet auf eine weitere Woche mit politischen Posen und wiederholten Abstimmungen im Senat hin, bei denen die nötigen 60 Stimmen für ein Ende des Shutdowns nicht erreicht werden. Die führenden Vertreter beider Parteien im Kongress beharren darauf, dass sie die Oberhand haben und dass die andere Seite die Schuld am Stillstand trägt.

ÖLFÖRDERUNG

Die Opec+ hat eine maßvolle Erhöhung der Ölproduktion auf dem Niveau früherer Maßnahmen beschlossen. Acht Opec+-Mitglieder, angeführt von Saudi-Arabien, erklärten, sie erhöhten die Produktion im November um 137.000 Barrel pro Tag. Das entspricht der Steigerung, die bereits im Oktober vorgenommen worden war. Das Kartell will Marktanteile zurückgewinnen, die es an die Schieferölproduzenten in den USA, Brasilien und Guyana verloren hat, sowie andere Opec-Mitglieder, die ihre Produktionsquoten routinemäßig überschreiten.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 06, 2025 01:57 ET (05:57 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
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