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MÄRKTE EUROPA/Aktien gut behauptet - Euro kommt zurück

DJ MÄRKTE EUROPA/Aktien gut behauptet - Euro kommt zurück

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Dienstagmittag weiterhin nur wenig verändert. Der DAX notiert 0,2 Prozent höher bei 24.425 Punkten, der Euro-Stoxx-50 zieht ebenfalls um 0,2 Prozent an. Der CAC-40 kann sich nach dem Schwächeanfall vom Wochenauftakt um 0,3 Prozent erholen. Der zurückgetretende Premierminister Lecornu soll auf Geheiß von Präsident Macron noch bis Mittwoch einen Ausweg aus der Krises suchen. Die politischen Blöcke im Parlament stehen sich aber ohne Zeichen von Kompromissbereitschaft gegenüber, so dass dringend benötigte Haushaltsmaßnahmen angesichts der zu hohen Verschuldung des Landes weiter auf sich warten lassen.

Der Anstieg der Renditen französischer Anleihen ist zumindest gebremst. Mit knapp 3,60 Prozent und einem Aufschlag von 85 Basispunkten gegenüber deutschen Zehnjahresanleihen ist Frankreichs Finanzierung teurer als die des ehemaligen EU-Sorgenkindes Italien. "Die politischen Turbulenzen bedeuten, dass der Haushalt für 2025 mit zunehmender Wahrscheinlichkeit auf 2026 ausgedehnt wird und somit fiskalische Konsolidierungsmaßnahmen nicht in Kraft treten werden", so Filip Andersson von Danske Bank Research. Dies dürfte die Staatsanleihen weiter unter Druck halten.

Der Euro neigt zu Schwäche, er fällt auf 1,1658 Dollar. Er hatte am Vortag bereits deutlich nachgegeben in Reaktion auf die Entwicklung in Frankreich, hatte sich dann aber wieder auf 1,1710 erholt. Beim Gold kommt es zu leichten Gewinnmitnahmen, nachdem es zuletzt von Hoch zu Hoch bis fast auf 4.000 Dollar gestiegen war, gestützt von der allgemeinen Gemengelage, wozu auch die Erwartung sinkender US-Zinsen gehört. Aktuell kostet die Feinunze 3.959 Dollar.

Im Hintergrund schwelt weiter der US-Shutdown, der unter anderem die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten verhindert. Das ist besonders für die US-Notenbank ein Problem, die quasi im Blindflug agieren muss und von der weiter noch zwei Zinssenkungen im laufenden Jahr erwartet werden. Der Präsident der Fed-Filiale Kansas City, Jeff Schmid, sagte derweil, die Zinsen seien genau da, wo sie sein sollten. Das aktuelle Inflationsniveau sei zu hoch. Am Nachmittag stehen weitere Reden von Fed-Mitgliedern auf dem Kalender.

In Deutschland wurde derweil der Auftragseingang der deutschen Industrie für August mitgeteilt. Er ist unerwartet gesunken.

US-Berichtssaison rückt näher

Spannung macht sich allmählich mit Blick auf die bevorstehende US-Berichtssaison breit. Gegenüber dem zweiten Quartal dürften ein stabilerer US-Dollar und höhere Importzölle vielen Unternehmen die Ausweitung der Gewinnmargen erschwert haben, erwartet Stratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.

Für das DAX-Schwergewicht SAP geht es nach guten Vorlagen der US-Technologietitel um 1,6 Prozent nach oben. SAP sind damit der Spitzenreiter. Auf der anderen Seite fallen Bayer um 2,4 Prozent und sind DAX-Schlusslicht. BMW und Infineon geben jeweils rund 1 Prozent ab.

In London gewinnen Shell 1,5 Prozent. Der Ölriese rechnet im dritten Quartal mit deutlich höheren Gewinnen aus dem Handel in seiner integrierten Gassparte. "Damit profiert er immer mehr von den Sanktionen gegen russisches Gas", meint ein Marktteilnehmer. Daneben sollen steigende Raffineriemargen einen gewissen Ausgleich für die schwächeren Ölpreise bieten.

Imperial Brands verteuern sich um 2 Prozent. Hier stützt, dass das am 30. September zu Ende gegangene Geschäftsjahr gemäß den Erwartungen verlaufen ist. Laut dem Unternehmen sollen Rückzahlungen an die Aktionäre, einschließlich Rückkäufen und Dividenden, im kommenden Geschäftsjahr 2,7 Milliarden Pfund übersteigen.

Im MDAX sacken Traton um 3,4 Prozent ab. Von Jefferies heißt es, der sogenannte Pre-Close-Call des Lkw-Bauers am Vortag habe größtenteils bekannte Trends bestätigt. Die Marktschwäche in den USA halte an, in Europa seien die Entwicklungen uneinheitlich. Auf die Stimmung dürfte auch drücken, dass US-Präsident Trump die Einführung der von ihm geplanten Zölle auf Lkw für den 1. November angekündigt hat. Daimler Truck kommen um 0,6 Prozent zurück.

Nordex legen um 1,6 Prozent. Der Windkraftspezialist hat über einen neuen Auftrag informiert. Ebenfalls im TecDAX ziehen Bechtle nach schwächerer Eröffnung nun um 0,5 Prozent an. Das Unternehmen übernimmt die italienische Nuovamacut Automazione vom Softwarekonzern Teamsystem. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

INDEX      zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50 5.639,97    +0,2%    11,25   +15,4% 
Stoxx-50    4.764,45    +0,2%    9,33   +10,4% 
DAX      24.424,53    +0,2%    46,24   +22,5% 
MDAX     31.020,49    +0,5%   142,46   +20,9% 
TecDAX     3.749,47    +0,2%    6,97    +9,3% 
SDAX     17.470,18    -0,0%    -6,33   +26,7% 
CAC      7.997,24    +0,3%    25,46    +9,5% 
SMI      12.554,43    +0,0%    3,07    +7,8% 
ATX      4.728,64    -0,0%    -1,50   +29,9% 
 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00  Di, 08:26  % YTD 
EUR/USD     1,1663    -0,4%   1,1709   1,1685 +13,2% 
EUR/JPY     175,92    -0,0%   175,95   176,08  +7,4% 
EUR/CHF     0,9308    -0,1%   0,9314   0,9312  -0,5% 
EUR/GBP     0,8694    +0,1%   0,8687   0,8689  +5,4% 
USD/JPY     150,84    +0,4%   150,28   150,70  -5,1% 
GBP/USD     1,3415    -0,5%   1,3481   1,3448  +7,5% 
USD/CNY     7,1211    +0,0%   7,1176   7,1138  -1,3% 
USD/CNH     7,1481    +0,1%   7,1431   7,1412  -2,7% 
AUS/USD     0,6589    -0,4%   0,6613   0,6594  +6,5% 
Bitcoin/USD 124.444,25    -0,6% 125.145,65 124.076,60 +29,7% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     61,42    61,34    +0,1%    0,08 -14,1% 
Brent/ICE     65,55    65,47    +0,1%    0,08 -12,5% 
 
 
METALLE     zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold      3.958,91   3.960,25    -0,0%    -1,34 +48,1% 
Silber      48,44    48,53    -0,2%    -0,10 +66,2% 
Platin     1.384,82   1.391,69    -0,5%    -6,87 +56,3% 
Kupfer       5,07     5,04    +0,5%    0,03 +23,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

DJG/hru/gos

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October 07, 2025 07:35 ET (11:35 GMT)

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