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MÄRKTE EUROPA/Etwas fester - Schwache Autoaktien bremsen DAX kaum

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas fester - Schwache Autoaktien bremsen DAX kaum

DOW JONES--Vorsichtig aufwärts geht es am Mittwochvormittag an den Börsen in Europa. Der DAX klettert um 0,3 Prozent auf 24.461 Punkte, der Euro-Stoxx-50 zeigt sich ebenso 0,3 Prozent höher, im von einer Polit-Krise geplagten Frankreich geht es um 0,6 Prozent nach oben. Der Pariser Börsenindex CAC-40 dürfte sich weiterhin als relativ krisenresistent erweisen, erwartet ein Marktteilnehmer. Dafür sorgten zahlreiche Titel in dem Index von Unternehmen, die vor allem vom Auslandsgeschäft profitierten. Er verweist im Einzelnen auf Schneider Electric, Airbus, Kering und Totalenergies.

Die Krise in Frankreich stehe weiter im Fokus, heißt es. Bis zum Abend soll auf Wunsch von Präsident Macron der zurückgetretene Premier Lecornu noch versuchen, einen Weg aus der Krise um eine neue Regierungszusammensetzung zu finden.

Beim Gold geht die Rekordjagd dynamisch weiter. Inzwischen wurde auch die 4.000er Marke locker genommen, das neue Allzeithoch legt bei 4.040 Dollar. Politische Unsicherheit und die Erwartung weiterer US-Zinssenkungen kurbelten die Nachfrage an, heißt es. Goldman Sachs hat das Ziel für den Goldpreis erneut nach oben genommen - auf nun 4.900 Dollar für Ende 2026, bisher war das Haus von 4.300 Dollar ausgegangen. Der Anstieg werde wird immer marktbreiter als Krisenindikator gewertet, heißt es auch. Er spiegele Sorgen vor dem Wertverlust des Dollars wider. In der Finanzpresse werde dazu die Angst vor einem Platzen der KI-Blase lauter. "Zwar ist Gold nun stark überkauft", so ein Marktanalyst, zu größeren Rückschlägen werde es aber vermutlich nicht kommen. "Für größere Rückschläge oder gar einen regelrechten Umkipper bräuchte es ein Szenario wie in den 80er Jahren". Damals hatten zweistellige US-Leitzinsen der Goldrally den Garaus gemacht und den Preis für das Edelmetall stark zurückgeworfen.

In Deutschland sind derweil Zahlen zur Industrieproduktion im August veröffentlicht worden. Sie sind schlechter ausgefallen als erwartet. "Auch wenn von einem Minus der Industrieproduktion auszugehen war, dass es so drastisch ausfällt, ist dann doch eine böse Überraschung", sagt Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. Die Autoproduktion brach um 18,5 Prozent gegen Vormonat ein, wobei ein Teil auf Werksferien in Kombination mit Produktionsumstellungen zurückgehe. Im Maschinenbau und in der Pharmaindustrie zeige sich, dass Deutschland "einer der Hauptopfer der Trump'schen Zollpolitik" sei..

Am Abend veröffentlicht die US-Notenbank das Protokoll der jüngsten Zinssitzung. Marktteilnehmer interessieren sich insbesondere für die Machtverhältnisse innerhalb der Zentralbank, und ob der "Trump-Abgesandte" Miran Unterstützer gefunden habe.

Autoaktien gewichtmäßig im DAX verzwergt

Größte Gewinner im DAX sind Siemens Energy, Rheinmetall und RWE mit Gewinnen bis 2,1 Prozent. RWE profitieren davon, dass BNP Paribas das Kursziel laut Händlern erhöht hat und das Papier zum Kauf empfiehlt. Eon ziehen um 0,9 Prozent an.

Stark unter Druck stehen Autoaktien nach einer gesenkten BMW-Prognose. Der Stoxx-Autoindex verliert 1,7 Prozent. BMW fallen um 7,0 Prozent und ziehen Mercedes-Benz um 2,6 und VW um 2,5 Prozent mit nach unten. Renault und Stellantis geben um rund 1 Prozent nach. Zum einen läuft der BMW-Absatz in China nicht gut, dazu belasten die US-Zölle. Die Kapitalrendite im Autogeschäft wird nun der Spanne von 8 bis 10 Prozent erwartet statt 9 bis 13 Prozent. Für das Ergebnis vor Steuern im Konzern wird nun ein leichter Rückgang erwartet. Bisher sah der Konzern das Konzernergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau. Dass die schwachen Autoaktien den DACX nicht stärker bremsen, erklären Börsianer damit, dass deren Gewichtung mittlerweile "verzwergt" sei. Im DAX kämen sie zusammen mit Continental nur noch auf ein Gewicht von gut 5 Prozent, das dem von Rheinmetall entspreche. SAP brächten dagegen 14 und Siemens 10 Prozent auf die Waage.

Weiter nach oben geht es für die Kurse der Stahlaktien. Thyssenkrupp gewinnen 4,2 und Salzgitter 2,3 Prozent. Arcelormittal kommen um 3,6 Prozent voran. Hier treibt weiter die Aussicht auf Schutzzölle der EU gegen Stahlimporte.

Technologieaktien werden verkauft. Aixtron fallen um 7 Prozent auf 13,52 Euro. Einerseits werde der Kurs von den schwachen Vorlagen der US-Chipwerte gedrückt, andererseits habe JP Morgan die Aktie mit einem Kursziel von lediglich 13,40 Euro mit "Neutral" eingestuft. Suss Microtec verlieren 3,2 Prozent, Elmos 0,9 Prozent, ASML kommen um 1,9 und Infineon um 1,2 Prozent zurück.

Aurubis knicken um 6,1 Prozent ein, nachdem der Kurs am Vortag noch um 9 Prozent gestiegen war, angetrieben von Preiserhöhungen und einer Änderung der Ausschüttungspolitik. Zum Kapitalmarkttag kündigte die Kupferschmiede nun an, sich nach einer Phase investitionsgetriebenen Wachstums in den nächsten Jahren auf die Erträge konzentrieren zu wollen.

ABB legen in Zürich um 1,4 Prozent zu. Statt der geplanten Abspaltung des Robotikgeschäfts wird es für einen Unternehmenswert von fast 5,4 Milliarden Dollar an die Softbank Group in Japan verkauft. Ein Marktbeobachter kritisiert: "Das ist kurzfristiges Aktionärsdenken, strategisch verschenkt man damit die Robotik-Zukunft". Daher falle das Kursplus auch nicht höher aus.

INDEX       zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50   5.628,70    +0,3%    15,08   +15,0% 
Stoxx-50     4.772,40    +0,5%    22,70   +10,4% 
DAX       24.460,88    +0,3%    75,10   +22,4% 
MDAX       30.779,66    -0,2%   -56,50   +20,7% 
TecDAX      3.731,13    -0,1%    -1,94    +9,5% 
SDAX       17.364,37    +0,1%    9,65   +27,5% 
CAC        8.025,50    +0,6%    50,65    +8,0% 
SMI       12.605,63    +0,7%    83,84    +8,2% 
ATX        4.720,86    +0,4%    17,62   +29,1% 
 
 
DEVISEN      zuletzt    +/- %    0:00  Di, 17:26  % YTD 
EUR/USD       1,1633    -0,2%   1,1658   1,1672 +13,1% 
EUR/JPY       177,31    +0,2%   177,04   176,42  +8,1% 
EUR/CHF       0,9318    +0,1%   0,9307   0,9306  -0,8% 
EUR/GBP       0,8671    -0,1%   0,8681   0,8681  +5,0% 
USD/JPY       152,43    +0,4%   151,89   151,14  -4,4% 
GBP/USD       1,3416    -0,1%   1,3429   1,3446  +7,7% 
USD/CNY       7,1193    -0,0%   7,1195   7,1180  -1,3% 
USD/CNH       7,1472    +0,0%   7,1458   7,1432  -2,6% 
AUS/USD       0,6569    -0,2%   0,6581   0,6593  +6,9% 
Bitcoin/USD   121.466,25    -0,5% 122.045,50 122.368,50 +32,0% 
 
ROHÖL       zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex      61,94    61,32    +1,0%    0,62 -14,1% 
Brent/ICE      66,06    65,45    +0,9%    0,61 -12,5% 
 
 
METALLE      zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold       4.034,82   3.984,95    +1,3%    49,87 +50,9% 
Silber        48,81    47,84    +2,0%    0,96 +68,1% 
Platin      1.419,41   1.391,56    +2,0%    27,85 +58,6% 
Kupfer        5,12     5,10    +0,4%    0,02 +24,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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October 08, 2025 04:20 ET (08:20 GMT)

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