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MÄRKTE USA/Wall Street vor Fed-Protokoll kaum bewegt - KI bleibt im Fokus

DJ MÄRKTE USA/Wall Street vor Fed-Protokoll kaum bewegt - KI bleibt im Fokus

DOW JONES--Die Wall Street bewegt sich zur Wochenmitte nur wenig. Nach einem Tag Pause nimmt der Aktienmarkt seine jüngste Gewinnphase wieder auf, jedoch nur mit sehr geringer Dynamik - erneut getrieben von Zinssenkungsfantasien und abermals positiven Schlagzeilen rund um den Themenkomplex KI. Da durch den Regierungsstillstand kaum Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht werden, dürfte dem im späten Geschäft anstehenden Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung eine besondere Bedeutung zukommen. Investoren erhoffen sich weitere Hinweise auf die geldpolitische Richtung der Fed. Zuletzt stellten die Spekulationen über weitere Zinssenkungen wichtige Treiber des Aktienmarktes, allerdings ist der Regierungsstillstand erst nach dem jüngsten FOMC-Treffen in Kraft getreten. Dieser Umstand erschwert der Fed aktuell die Beurteilung der konjunkturellen Lage.

Im frühen Handel sinkt der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 46.563 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legen um 0,1 bzw. 0,3 Prozent zu. "Die Marktbullen profitierten in den vergangenen Tagen erheblich aufgrund eines Mangels an Wirtschaftszahlen, jedoch stärkten milliardenschwere KI-Deals das Vertrauen in das Wachstumspotenzial moderner Technologie. Während diese Begeisterung nachgelassen hat, könnte weiteres Aufwärtspotenzial entstehen, wenn Fed-Vertreter anerkennen, dass sich verschlechternde Arbeitsbedingungen unmittelbare Zinssenkungen in mehreren Sitzungen rechtfertigen", erläutert Volkswirt Jose Torres von Interactive Brokers.

Daneben stehen weiter die Entwicklungen rund um den Bereich Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus. Das von Unternehmer Elon Musk unterstützte KI-Startup xAI plane, eine Kapitalerhöhung auf bis zu 20 Milliarden Dollar auszuweiten - einschließlich einer Investition von Nvidia zur Beschaffung weiterer KI-Prozessoren, berichtet Bloomberg. Nvidia werde bis zu 2 Milliarden Dollar investieren, heißt es weiter. Dieser Schritt sei Teil der Strategie von Nvidia, KI-Investitionen ihrer Kunden zu beschleunigen. Nvidia steigen um 1,6 Prozent.

Confluent schnellen 8,4 Prozent nach oben. Laut einem Bericht befindet sich das Unternehmen für Datenstrom-Verarbeitungssoftware in einer frühen Phase des Verkaufsprozesses. Mehrere Beteiligungsgesellschaften und Technologieunternehmen sollen Interesse an einer Übernahme von Confluent bekundet haben. Penguin Solutions fallen um 16,2 Prozent, nachdem das Halbleiterunternehmen im vierten Quartal mit den Einnahmen hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Zudem enttäuscht die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. AST SpaceMobile springen um 17,9 Prozent nach oben, nachdem der Satellitenbetreiber eine Kooperation mit Verizon Communications bekannt gegeben hat.

Goldpreis legt über 4.000 Dollar weiter zu

Nach dem erstmaligen Sprung über die Marke von 4.000 Dollar ist der Goldpreisanstieg weiter nicht zu bremsen. Das Rekordhoch liegt nun bei 4.052 Dollar. Gold hat laut der ING weiteres Aufwärtspotenzial. Mit Blick auf die Zukunft dürften die Zentralbanken weiterhin kaufen. Die People's Bank of China habe ihre Goldkäufe im September den elften Monat in Folge fortgesetzt, und das trotz Rekordpreisen. Der Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump stütze weiterhin und die geopolitischen Risiken blieben hoch. All dies deute darauf hin, dass Gold noch weiteres Aufwärtspotenzial habe. Die Feinunze verteuert sich um 1,3 Prozent auf 4.036 Dollar.

Die Ölpreise legen erneut zu. Die Notierungen für Brent und WTI steigen um bis zu 0,8 Prozent. Zwar erhöhe sich das Angebot durch die Gruppe Opec+ und auch die USA, doch die Rolle Russlands bleibe schwierig. Das Land werde durch ukrainischen Beschuss Probleme bekommen, auf dem aktuellen Niveau zu fördern und zu liefern, heißt es.

Der Dollar legt weiter zu - der Dollar-Index gewinnt 0,1 Prozent. Der Greenback profitiere weiterhin von der Schwäche von Euro und Yen, heißt es. Die politischen Turbulenzen in Frankreich dürften jedoch nicht zu einer anhaltenden Euro-Schwäche führen, erwartet Devisenexperte Joel Kruger von der LMAX.

Am Rentenmarkt wird weiter die Karte Zinssenkung gespielt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt um weitere 2 Basispunkte auf 4,11 Prozent. Anleger positionieren sich zudem für die anstehende Auktion 10-jähriger Staatsanleihen im Umfang von 39 Milliarden Dollar.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           46.563,40    -0,1%   -39,58    +9,5% 
S&P-500          6.722,99    +0,1%    8,40   +14,2% 
NASDAQ Comp       22.864,15    +0,3%    75,79   +18,0% 
NASDAQ 100        24.924,58    +0,3%    84,35   +18,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:13  % YTD 
EUR/USD           1,1635    -0,2%   1,1658   1,1738 +12,5% 
EUR/JPY           177,51    +0,3%   177,04   173,09  +8,7% 
EUR/CHF           0,9317    +0,1%   0,9307   0,9336  -0,9% 
EUR/GBP           0,8667    -0,2%   0,8681   0,8715  +4,9% 
USD/JPY           152,57    +0,4%   151,89   147,46  -3,4% 
GBP/USD           1,3424    -0,0%   1,3429   1,3469  +7,3% 
USD/CNY           7,1218    +0,0%   7,1195   7,1182  -1,2% 
USD/CNH           7,1481    +0,0%   7,1458   7,1354  -2,6% 
AUS/USD           0,6584    +0,0%   0,6581   0,6601  +6,4% 
Bitcoin/USD       122.642,70    +0,5% 122.045,50 120.826,45 +29,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,74    61,32    +0,7%    0,42 -13,9% 
Brent/ICE          65,95    65,45    +0,8%    0,50 -12,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           4.027,49   3.984,95    +1,1%    42,54 +51,8% 
Silber            48,80    47,84    +2,0%    0,96 +65,7% 
Platin          1.424,82   1.391,56    +2,4%    33,26 +59,3% 
Kupfer            5,09     5,10    -0,1%    -0,01 +23,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/thl

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October 08, 2025 09:49 ET (13:49 GMT)

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