Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
784 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/DAX beendet Seitwärtsphase mit Allzeithoch

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX beendet Seitwärtsphase mit Allzeithoch

DOW JONES--Keine einheitliche Tendenz gab es am Donnerstag an den europäischen Aktienmärkten. Die seit Juli andauernde Konsolidierung am deutschen Aktienmarkt endete mit dem Ausbruch nach oben. Der DAX verbesserte sich um 0,1 Prozent auf 24.611 Punkte und markierte im Verlauf bei 24.771 Punkten ein neues Allzeithoch. Der Euro-Stoxx-50 hatte seine Seitwärtsphase schon in der vergangenen Woche mit Allzeithochs verlassen und ein wenig an Momentum verloren. Der Index schloss 0,4 Prozent tiefer bei 5.626 Punkten.

Die geopolitischen Risiken auf Grund der Entwicklung im Nahen Osten niedriger wurden eingestuft. Israel und die Hamas haben der ersten Phase des Friedensplans von Präsident Trump für den Gazastreifen zugestimmt, ein Schritt, der die Risikoprämie der Region verringern könnte.

Aus Berlin kamen positive Impulse. Infrastrukturaktien waren nach der Sitzung des Koalitionsausschusses gesucht. Für die Verkehrsinfrastruktur will die Bundesregierung 3 Milliarden Euro zusätzlich ausgeben. Heidelberg Materials zogen um 2,9 Prozent an, Bilfinger gewannen 4,1 Prozent und Hochtief kletterten um 4,2 Prozent.

Gerresheimer enttäuscht Aktionäre erneut

Gerresheimer brachen nach einer weiteren Gewinnwarnung um 18,2 Prozent ein. Von den Analysten von Bernstein hieß es dazu, das Verpackungsunternehmen habe "in einem desaströsen Jahr" drei Gewinnwarnungen in Folge abgeliefert. Unter anderem solle für das dritte Quartal der Umsatz 4,3 Prozent unter Marktkonsens liegen, das adjustierte EBITDA 11,2 Prozent und der Gewinn je Aktie sogar 22 Prozent darunter. Der erneut gesenkte Ausblick für das Gesamtjahr sieht nun ein Umsatzminus von 2 bis 4 Prozent vor, nachdem zuvor ein Wachstum von null bis 2 Prozent erwartet worden war.

Die Analysten der UBS sehen bei Hellofresh (+10,2%) nun ein überzeugendes Risiko-Ertrags-Verhältnis. Sie gehen zum einen davon aus, dass bei Hellofresh die Umsatzrückgänge ab dem dritten Quartal 2025 nachließen und ab dem zweiten Quartal 2026 mit Plus 0,5 Prozent bei konstanten Wechselkursen wieder ein Wachstum eintrete. Die Analysten glauben, dass das Ziel von Nettokosteneinsparungen von 200 Millionen Euro mit Spielraum für mögliche operative Herausforderungen erreicht werden könne.

Michelin verloren 3,8 Prozent. Das Unternehmen hatte im sogenannten Pre-Close-Call mit Analysten gesagt, dass das dritte Quartal die Erwartungen und auch das Vorquartalsniveau trotz etwas anziehender Nachfrage verfehlt habe. Kepler Chevreux hat in der Folge das Kursziel gesenkt. Continental gaben im Sog 0,5 Prozent ab.

Die Aktien von Ferrari brachen um 15,4 Prozent ein, nachdem die neuen langfristigen Profitabilitätsziele die Erwartungen verfehlt haben. Der italienische Luxussportwagenhersteller hatte bei einer Investorenveranstaltung in Italien seine Finanzprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben und gleichzeitig neue Finanzziele für das Ende des Jahrzehnts festgelegt. Diese bewegen sich aber zum Teil deutlich unter den zuvor implizierten Zielen.

Der Prothesenhersteller Ottobock feierte ein erfolgreiches Börsendebüt. Der erste Kurs der Aktie lag an der Frankfurter Börse bei 72,00 Euro und damit 9,1 Prozent über dem Ausgabepreis. Mit der Notierung geht der bis dato größte Börsengang in diesem Jahr an der Frankfurter Börse über die Bühne. Die Gesellschaft hatte ihre Aktien in einer Preisspanne von 62 bis 66 Euro zur Zeichnung angeboten. Den ersten Handelstag beendete die Aktie bei 69 Euro. ein Plus von 4,5 Prozent zum Ausgabepreis.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.625,56       -0,4%       +15,4% 
Stoxx-50        4.767,34       -0,5%       +11,2% 
Stoxx-600         571,31       -0,4%       +13,0% 
XETRA-DAX       24.611,25       +0,1%       +23,5% 
FTSE-100 London     9.548,87       k.A.       +14,8% 
CAC-40 Paris      8.041,36       -0,2%        +9,2% 
AEX Amsterdam       958,40       -0,2%        +9,3% 
ATHEX-20 Athen     5.312,15       +0,7%       +47,7% 
BEL-20 Bruessel     4.959,53       +0,4%       +15,8% 
BUX Budapest     101.386,48       -0,4%       +28,3% 
OMXH-25 Helsinki    5.073,04       +0,4%       +16,6% 
ISE NAT. 30 Istanbul  10.726,98       k.A.        +9,4% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.623,75       -0,9%       -22,0% 
PSI 20 Lissabon     8.229,95       +1,0%       +27,8% 
IBEX-35 Madrid     15.584,80       -0,6%       +33,9% 
FTSE-MIB Mailand    42.791,60       -1,6%       +27,2% 
OBX Oslo        1.578,91       +0,0%       +18,7% 
PX Prag        2.361,68       +0,1%       +34,0% 
OMXS-30 Stockholm    2.730,06       -0,1%       +10,1% 
WIG-20 Warschau     2.874,30       -0,1%       +31,3% 
ATX Wien        4.731,83       +0,6%       +28,4% 
SMI Zuerich      12.609,15       -0,3%        +9,0% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:13  % YTD 
EUR/USD           1,1561    -0,6%   1,1630   1,1738 +12,3% 
EUR/JPY           176,91    -0,4%   177,56   173,09  +9,0% 
EUR/CHF           0,9315    -0,1%   0,9323   0,9336  -0,7% 
EUR/GBP           0,8685    +0,1%   0,8677   0,8715  +4,8% 
USD/JPY           153,02    +0,2%   152,66   147,46  -2,9% 
GBP/USD           1,3311    -0,7%   1,3404   1,3469  +7,1% 
USD/CNY           7,1124    -0,1%   7,1204   7,1182  -1,2% 
USD/CNH           7,1353    -0,2%   7,1492   7,1354  -2,5% 
AUS/USD           0,6557    -0,4%   0,6585   0,6601  +6,4% 
Bitcoin/USD       121.397,70    -1,6% 123.317,00 120.826,45 +30,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,63    62,02    -0,6%    -0,39 -13,4% 
Brent/ICE          65,81    66,25    -0,7%    -0,44 -11,6% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           4.019,46   4.041,43    -0,5%   -21,97 +54,0% 
Silber            50,23    48,88    +2,7%    1,34 +69,3% 
Platin          1.432,40   1.433,13    -0,1%    -0,73 +63,6% 
Kupfer            5,16     5,09    +1,3%    0,06 +25,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 09, 2025 12:13 ET (16:13 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.