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MÄRKTE USA/Leichte Abgaben nach anfänglicher Rekordjagd

DJ MÄRKTE USA/Leichte Abgaben nach anfänglicher Rekordjagd

DOW JONES--Nachdem sich die Rekordjagd an der Wall Street zur Eröffnung zunächst noch fortgesetzt hatte, geht es mit den Indizes am Donnerstagmittag (Ortszeit) leicht nach unten. Der Dow-Jones-Index verliert 0,4 Prozent auf 46.437 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite hatten neue Allzeithochs markiert, geben aktuell DOW JONES--Nachdem sich die Rekordjagd an der Wall Street zur Eröffnung zunächst noch fortgesetzt hatte, geht es mit den Indizes am Donnerstagmittag (Ortszeit) leicht nach unten. Der Dow-Jones-Index verliert 0,4 Prozent auf 46.437 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite hatten neue Allzeithochs markiert, geben aktuell aber um 0,3 bzw. 0,2 Prozent nach.

Nur etwas stützend wirkt, dass ein geopolitischer Unsicherheitsfaktor weggefallen ist. Denn im Nahen Osten wurde ein bedeutender Schritt in Richtung Frieden gemacht. Israel und die Terrororganisation Hamas haben sich auf die Umsetzung der ersten Phase eines Friedensplans geeinigt, in der die Freilassung aller im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln vorgesehen ist. Auch die Hinweise auf einen Waffenstillstand in Gaza verdichten sich. "Der Gazakrieg war zuletzt kein großes Börsenthema mehr, daher reagieren Anleger auch mit Bedacht auf die Schlagzeilen", sagt ein Händler.

Für den Goldpreis geht es nach der jüngsten Rekordjagd nach unten. Die Feinunze reduziert sich um 0,6 Prozent auf 4.015 Dollar und kann damit die Marke von 4.000 noch knapp behaupten. Das Rekordhoch liegt bei 4.061 Dollar je Feinunze. Die Analysten der Saxo Bank sprechen von einer technisch überkauften Situation beim Gold. Dennoch bleibe das Edelmetall durch die Flucht in sichere Häfen aufgrund der Aussicht auf weitere US-Zinssenkungen und wegen Käufen von Zentralbanken gut unterstützt.

Der Dollar legt erneut zu. Für den Dollar-Index geht es um 0,5 Prozent nach oben. Aus dem jüngsten Protokoll der US-Notenbank war hervorgegangen, dass die Vertreter uneins darüber waren, wie stark die Zinsen noch gesenkt werden sollten. Die meisten Währungshüter hielten es demnach für angemessen, die Zinsen im weiteren Jahresverlauf zu senken, einige wenige waren jedoch der Ansicht, dass eine Zinssenkung auf der Sitzung im vergangenen Monat nicht notwendig gewesen sei.

Die Notierungen von US-Staatsanleihen zeigen sich mit leichten Abgaben. Die Rendite zehnjähriger Schuldpapiere steigt um 1,0 Basispunkte auf 4,14 Prozent. Auch bei Anleihen ist noch kein Gaza-Effekt zu spüren. Aber auch das Sitzungsprotokoll der Fed vom Vorabend verhindert zunächst größere Ausschläge: "Wie erwartet, zeigte das Protokoll, dass die politischen Entscheidungsträger mit den doppelseitigen Risiken für Beschäftigung und Inflation zu kämpfen haben", erläutert HSBC-Volkswirt Ryan Wang.

Die Ölpreise geben nach. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 1,0 Prozent. Die nachlassenden geopolitischen Risiken im Nahen Osten und höhere US-Rohölbestände sorgen für Abgaben, heißt es. Die Ölpreise sind in diesem Jahr um rund 10 Prozent gefallen, da die Befürchtung einer drohenden Angebotsschwemme weiterhin auf die Stimmung drückt. Die Analysten der Citi meinen, die Stimmung bleibe "eindeutig bärisch".

Weiter positive KI-Schlagzeilen

Die Nachrichtenlage rund um den Themenkomplex KI bleibt positiv. Nun meldete Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) für September ein deutliches Umsatzplus. Wie der Hersteller von Prozessoren für Großkunden wie Nvidia und Apple mitteilte, stiegen die Umsätze auf Jahressicht um 31,4 Prozent. TSMC hatte zuletzt für das dritte Quartal dank der anhaltend robusten KI- und HPC-bezogenen Nachfrage ein weiteres Umsatzwachstum in Aussicht gestellt. Nvidia ziehen um 2,5 Prozent an, Apple verlieren dagegen 1,6 Prozent.

Das zu Alphabet gehörende Technologieunternehmen Google will in den nächsten zwei Jahren 5 Milliarden Euro in Belgien in Rechenzentrumsinfrastruktur investieren. Die Investition solle auch dazu beitragen, andere Dienste wie Google Search, Maps und Workspace zu unterstützen. Alphabet verlieren 1,4 Prozent.

Delta Air Lines starten um 4,5 Prozent durch. Die Fluggesellschaft verzeichnet eine starke Erholung bei Geschäftsreisen, wobei der Umsatz im dritten Quartal um 8 Prozent gestiegen ist und eine sequenzielle Verbesserung in allen Sektoren zu beobachten war, die sich wahrscheinlich fortsetzen wird. Nach einem turbulenten Jahresbeginn zeichnet sich damit eine deutliche Trendwende ab.

Pepsico hat im dritten Geschäftsquartal zwar den Umsatz gesteigert, aber dennoch weniger verdient. Der US-Getränke- und Snackkonzern verbuchte auf bereinigter Basis aber ein Ergebnis über Markterwartungen. Der Kurs gewinnt 2,6 Prozent. MP Materials ziehen um 5,3 Prozent an, die Titel des Anbieters von Seltenen Erden profitiert von neuen chinesischen Exportbeschränkungen. Der Großhändler Costco (+2,8%) setzte auf Jahressicht 8 Prozent mehr um in den vergangenen fünf Wochen.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           46.437,11    -0,4%   -164,67    +9,5% 
S&P-500          6.734,79    -0,3%   -18,93   +14,8% 
NASDAQ Comp       22.997,28    -0,2%   -46,09   +19,3% 
NASDAQ 100        25.067,43    -0,3%   -69,20   +19,6% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:13  % YTD 
EUR/USD           1,1555    -0,6%   1,1630   1,1738 +12,3% 
EUR/JPY           176,90    -0,4%   177,56   173,09  +9,0% 
EUR/CHF           0,9317    -0,1%   0,9323   0,9336  -0,7% 
EUR/GBP           0,8689    +0,1%   0,8677   0,8715  +4,8% 
USD/JPY           153,09    +0,3%   152,66   147,46  -2,9% 
GBP/USD           1,3299    -0,8%   1,3404   1,3469  +7,1% 
USD/CNY           7,1124    -0,1%   7,1204   7,1182  -1,2% 
USD/CNH           7,1362    -0,2%   7,1492   7,1354  -2,5% 
AUS/USD           0,6553    -0,5%   0,6585   0,6601  +6,4% 
Bitcoin/USD       121.297,90    -1,6% 123.317,00 120.826,45 +30,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,41    62,02    -1,0%    -0,61 -13,4% 
Brent/ICE          65,63    66,25    -0,9%    -0,62 -11,6% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           4.015,47   4.041,43    -0,6%   -25,97 +54,0% 
Silber            50,07    48,88    +2,4%    1,19 +69,3% 
Platin          1.432,62   1.433,13    -0,0%    -0,51 +63,6% 
Kupfer            5,18     5,09    +1,6%    0,08 +25,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/sha

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October 09, 2025 12:36 ET (16:36 GMT)

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