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MÄRKTE EUROPA/Börsen erholt - Gold im Höhenrausch

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen erholt - Gold im Höhenrausch

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist mit Aufschlägen in die neue Woche gestartet. Die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen China hatten vergangenen Freitag den schlechtesten Tag an Wall Street seit April zur Folge. Trump reagierte damit auf die Drohung weiterer Exportbeschränkungen Chinas für seltene Erden, am Sonntag ruderte der US-Präsident aber etwas zurück. "Sollte sich alles als Verhandlungstaktik herausstellen und sollten sich die Präsidenten Ende Oktober in Seoul einigen, könnte der Kursrückgang als Kaufgelegenheit interpretiert werden", sagte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.

Der DAX gewann 0,6 Prozent auf 24.388 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,7 Prozent nach oben. Am Anleihemarkt blieb es ruhig. Am Devisenmarkt gab der Euro bis Börsenschluss leicht nach auf 1,1575 Dollar. Gold ist derweil nicht zu stoppen und markierte ein weiteres Allzeithoch. Das Edelmetall profitiert von den geopolitischen Unsicherheiten. Die Risiken reichen vom Regierungsstillstand in den USA, dem wieder aufflammenden Handelskrieg zwischen den USA und China, der andauernden Haushalts- und Regierungskrise in Frankreich bis hin zum Zusammenbruch der japanischen Regierungskoalition. Gold notierte zu Handelsende bei 4.101 Dollar die Feinunze. Die Societe Generale hat das Kursziel bis Ende 2026 auf 5.000 Dollar angehoben.

Die Drohung Trumps gegen China zielt nach Einschätzung von Goldman Sachs wahrscheinlich darauf ab, vor den möglichen bilateralen Gesprächen auf dem bevorstehenden APEC-Gipfel in diesem Monat einen Verhandlungshebel zu schaffen. "Wir neigen zu (dieser) Interpretation und erwarten, dass die endgültige Lösung eine Verlängerung der derzeitigen Zollpause über den 10. November hinaus sein wird, zusammen mit einigen neuen, aber begrenzten Zugeständnissen von beiden Seiten", urteilten die Analysten.

Für die am Freitag besonders gedrückten Technologiewerte ging es 1,8 Prozent nach oben, nur getoppt von Rohstoffwerten mit plus 2,0 Prozent. Rohstoffaktien dürften von den konzilianteren Tönen aus Washington profitiert haben. Mit Blick auf Halbleiteraktien erholten sich am deutschen Markt Suss Micro um 13 Prozent, Elmos gewannen 2,4 und Aixtron 3,7 Prozent. Infineon stiegen 1,8 Prozent.

Bei den Autotiteln gewannen BMW 0,8 und Conti 0,5 Prozent. Nach negativen Analystenstimmen ging es für die Ferrari-Aktie hingegen gleich um 4,1 Prozent nach unten. Nach der jüngsten Gewinnwarnung ist die Luft bei dem Boliden-Hersteller draußen.

Der deutliche Renditerückgang vom späten Freitag stützte Immolienaktien. Vonovia gewannen 1,3 Prozent, LEG 1,4 Prozent und TAG Immobilien um 2,3 Prozent. Die Branche gilt als zinsabhängig und war in der jüngsten Aufwärtswelle gegen den Gesamtmarkt deutlich zurückgeblieben.

Der Rüstungssektor partizipierte nicht an der Erholung der Gesamtmärkte. Hier stehen die Zeichen nach Einschätzung aus dem Handel weiter auf Konsolidierung. Rheinmetall büßten 0,1 Prozent ein und Renk 1,8 Prozent. Hensoldt kamen aber auf ein Plus von 0,6 Prozent. In Europa fielen BAE Systems um 1,6 Prozent und Thales um 1 Prozent.

Für ABB ging es 0,7 Prozent nach oben. Hier stützte die Ankündigung, zusammen mit Nvidia die nächste Generation von Datenzentren zu entwickeln. Diese sind vor allem im KI-Bereich von großer Bedeutung.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.568,19       +0,7%       +13,0% 
Stoxx-50        4.719,93       +0,4%        +9,1% 
Stoxx-600         566,63       +0,4%       +11,1% 
XETRA-DAX       24.387,93       +0,6%       +21,8% 
FTSE-100 London     9.427,47       k.A.       +15,1% 
CAC-40 Paris      7.934,26       +0,2%        +7,3% 
AEX Amsterdam       951,83       +1,2%        +7,0% 
ATHEX-20 Athen     5.280,13       -1,1%       +49,6% 
BEL-20 Bruessel     4.971,59       +1,0%       +15,4% 
BUX Budapest     102.607,22       +0,6%       +28,6% 
OMXH-25 Helsinki    5.063,63       -0,0%       +17,3% 
ISE NAT. 30 Istanbul  10.556,18       k.A.        +9,1% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.607,72       -0,7%       -23,0% 
PSI 20 Lissabon     8.226,37       +0,7%       +28,1% 
IBEX-35 Madrid     15.541,60       +0,4%       +33,5% 
FTSE-MIB Mailand    42.167,59       +0,3%       +23,0% 
OBX Oslo        1.564,16       -0,6%       +18,3% 
PX Prag        2.375,97       +0,4%       +34,4% 
OMXS-30 Stockholm    2.709,03       +0,1%        +9,0% 
WIG-20 Warschau     2.875,17       +0,1%       +31,1% 
ATX Wien        4.729,38       +1,3%       +27,4% 
SMI Zuerich      12.484,80       +0,0%        +7,6% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:23  % YTD 
EUR/USD           1,1574    -0,4%   1,1616   1,1619 +12,1% 
EUR/JPY           176,18    -0,1%   176,35   176,33  +8,3% 
EUR/CHF           0,9308    +0,0%   0,9305   0,9312  -0,9% 
EUR/GBP           0,8681    -0,3%   0,8706   0,8700  +5,1% 
USD/JPY           152,22    +0,3%   151,82   151,75  -3,4% 
GBP/USD           1,3333    -0,0%   1,3339   1,3356  +6,7% 
USD/CNY           7,1103    -0,2%   7,1225   7,1154  -1,2% 
USD/CNH           7,1367    -0,1%   7,1407   7,1404  -2,7% 
AUS/USD           0,6519    +0,3%   0,6498   0,6505  +5,1% 
Bitcoin/USD       114.784,05    +11,5% 102.914,00 119.736,55  +8,8% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          59,05    58,48    +1,0%    0,57 -19,2% 
Brent/ICE          63,25    62,73    +0,8%    0,52 -17,0% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           4.109,45   4.018,54    +2,3%    90,91 +53,1% 
Silber            51,67    50,24    +2,9%    1,43 +74,0% 
Platin          1.433,39   1.374,20    +4,3%    59,19 +56,9% 
Kupfer            5,17     4,89    +5,6%    0,28 +25,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

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October 13, 2025 12:09 ET (16:09 GMT)

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