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MÄRKTE EUROPA/Anleger bleiben defensiv eingestellt

DJ MÄRKTE EUROPA/Anleger bleiben defensiv eingestellt

DOW JONES--Die europäischen Börsen sind leichter aus dem Dienstag gegangen, haben dabei aber auch ihre Tagestiefststände deutlich hinter sich gelassen. Der DAX fiel um 0,6 Prozent auf 24.237 Punkte, nachdem er am Mittag zeitweise unter die 24.000er Marke gefallen war. Der Euro-Stoxx-50 gab um 0,3 Prozent auf 5.552 Punkte nach. "Wie erwartet ist das jüngste Aufflammen des Handelskonflikts zwischen den USA und China nicht nach einem Tag erledigt", so Christine Romar von CMC Markets. Die beiden Länder erheben nun hohe Hafengebühren für Handelsschiffe des anderen Landes.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben laut der neuen Umfrage etwas zugelegt, das konnte die Stimmung aber nicht stützen. Etwas Unterstützung ging dagegen vom Start der US-Berichtssaison mit den guten Zahlen der großen US-Banken aus. In Europa schloss der Stoxx-Index der Banken schließlich unverändert.

Gefragt waren in dem labilen Umfeld einmal mehr so genannte sichere Häfen. Am Anleihemarkt stiegen die Kurse, die Renditen fielen also. Am Devisenmarkt zeigte sich der Euro volatil, im späten Geschäft an den Aktienmärkten legte er etwas zu auf 1,1585 Dollar. Gold blieb da mit Ständen von 4.140 Dollar je Feinunze auf Rekordkurs. Allerdings hatte die Feinunze im asiatischen Handel mit gut 4.183 Dollar schon deutlich mehr gekostet.

Gefragt waren europaweit auch Aktien aus so genannten defensiven Sektoren wie der Versorgerbranche, dem Immobilienbereich oder dem Telekomsektor. Star des Tages in der Telekom-Branche waren Ericsson mit einem Plus von fast 18 Prozent. Der Telekomausstatter hatte Umsätze vorgelegt, die laut JP Morgan 1 Prozent über der Konsenserwartung ausgefallen sind. Auch EBITA und Marge waren besser. Wie die Analysten ausführten, ist die bessere Entwicklung aber ausschließlich der starken Entwicklung der Sparte Cloud Software and Services geschuldet. Auch Nokia, Telefonica und Vodafone legten deutlich zu, Deutsche Telekom konnten sich gut behaupten.

In London stiegen Easyjet um gut 8 Prozent. Zeitweise war der Kurs mit Übernahmespekulationen noch stärker gestiegen. Im Handel hieß es aber, dass die als möglicher Käufer genannte Mediterranean Shipping Company ein Interesse an Easyjet kategorisch ausgeschlossen habe.

VW profitierten vom am Vorabend veranstalten Pre-Close-Call mit Analysten und gewannen 1,2 Prozent. Der Call sei insgesamt "beruhigend" ausgefallen, urteilte Jefferies. Die widerstandsfähige Kernmarke sollte die Schwäche von Audi und Porsche ausgleichen. Die Analysten erwarten eine bereinigte Marge von 4,3 Prozent im dritten Quartal, was im Rahmen der Prognose liege. Nach einer Gewinnwarnung fielen Michelin dagegen um knapp 9 Prozent zurück und zogen auch die Continental-Aktie um 4,3 Prozent nach unten.

Unter Druck standen mit dem Handelsstreit europaweit Industrietitel, so Siemens mit einem Minus von gut 3 Prozent. Auch in den Rüstungswerten setzte sich die Korrektur fort, und die Ölwerte litten darunter, dass die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten zurückkamen. In der zweiten Reihe des deutschen Markts fielen Kion um 4,6 und Hensoldt um 3,3 Prozent.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.552,05       -0,3%       +13,7% 
Stoxx-50        4.703,93       -0,3%        +9,5% 
Stoxx-600         564,54       -0,4%       +11,6% 
XETRA-DAX       24.236,94       -0,6%       +22,5% 
FTSE-100 London     9.427,47       k.A.       +15,1% 
CAC-40 Paris      7.919,62       -0,2%        +7,5% 
AEX Amsterdam       949,42       -0,3%        +8,3% 
ATHEX-20 Athen     5.200,99       -1,5%       +47,9% 
BEL-20 Bruessel     4.955,81       -0,3%       +16,6% 
BUX Budapest     102.389,83       -0,2%       +29,3% 
OMXH-25 Helsinki    5.088,94       +0,5%       +17,3% 
ISE NAT. 30 Istanbul  10.316,40       k.A.        +7,4% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.576,86       -1,9%       -23,5% 
PSI 20 Lissabon     8.228,32       +0,0%       +29,0% 
IBEX-35 Madrid     15.586,40       +0,3%       +34,0% 
FTSE-MIB Mailand    42.075,66       -0,2%       +23,3% 
OBX Oslo        1.558,74       -0,3%       +17,6% 
PX Prag        2.384,11       +0,3%       +35,0% 
OMXS-30 Stockholm    2.721,20       +0,4%        +9,1% 
WIG-20 Warschau     2.844,05       -1,1%       +31,2% 
ATX Wien        4.697,35       -0,7%       +29,1% 
SMI Zuerich      12.434,81       -0,4%        +7,6% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 17:20  % YTD 
EUR/USD           1,1603    +0,3%   1,1572   1,1568 +11,7% 
EUR/JPY           176,15    -0,0%   176,19   176,19  +8,1% 
EUR/CHF           0,9298    -0,1%   0,9304   0,9310  -0,9% 
EUR/GBP           0,8714    +0,4%   0,8678   0,8676  +4,8% 
USD/JPY           151,82    -0,3%   152,26   152,30  -3,2% 
GBP/USD           1,3315    -0,2%   1,3336   1,3333  +6,6% 
USD/CNY           7,1186    +0,1%   7,1116   7,1093  -1,3% 
USD/CNH           7,1408    +0,1%   7,1372   7,1350  -2,7% 
AUS/USD           0,6491    -0,4%   0,6516   0,6522  +5,3% 
Bitcoin/USD       112.767,95    -2,6% 115.828,85 114.392,65 +22,3% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          57,69    59,07    -2,3%    -1,38 -17,3% 
Brent/ICE          61,82    63,32    -2,4%    -1,50 -15,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           4.136,93   4.110,30    +0,6%    26,63 +56,6% 
Silber            51,85    52,26    -0,8%    -0,41 +80,7% 
Platin          1.426,49   1.425,41    +0,1%    1,08 +62,7% 
Kupfer            5,00     5,14    -2,8%    -0,14 +21,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

DJG/hru/cln

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October 14, 2025 12:02 ET (16:02 GMT)

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