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XETRA-SCHLUSS/Leichtes Plus zum Wochenende - DAX wieder über 26.000 Punkten

DJ XETRA-SCHLUSS/Leichtes Plus zum Wochenende - DAX wieder über 26.000 Punkten

DOW JONES--Nach mehreren Verlusttagen hat der deutsche Aktienmarkt den Handel am Freitag mit Aufschlägen beendet. Der DAX gewann 0,6 Prozent auf 26.137 Punkte. Ruhe an den Anleihemärkten sowie ein stabiler Ölpreis bildeten das Fundament für die leicht steigenden Kurse. Der kleine Verfall am Terminmarkt setzte erwartungsgemäß keine Akzente an den Finanzmärkten.

Die jüngsten Einkaufsmanager-Indizes aus Deutschland sendeten laut LBBW-Stratege Elmar Völkern ein ambivalentes Signal für die deutsche Wirtschaft im Hochsommer. Die Industrie befinde sich in einem lange nicht mehr gesehenen Stimmungshoch. Die Tatsache, dass die weltwirtschaftliche Nachfrage trotz der Folgen des Iran-Kriegs robust sei, überwiege offenbar die inländische Belastung durch die Niedrigwasserkrise. Der Dienstleistungssektor scheine dagegen in einem "Sommer-Blues" zu sein. Insgesamt wachsen die Bäume für die deutsche Wirtschaft nicht in den Himmel. Die Lage sei jedoch günstiger, als es zu Beginn des Iran-Kriegs zu befürchten gewesen sei.

Fielmann leidet unter dem schwachen Konsum und senkte am Vorabend den Ausblick. Als Grund nannte das Unternehmen im Wesentlichen die schwache Konsumstimmung in Deutschland, auf das 61 Prozent des Konzernumsatzes entfallen. Die Analysten bei Stifel machten bereits jüngst einen vorsichtigeren Unterton aus im Hinblick auf das andauernd herausfordernde makroökonomische Umfeld. Die Ankündigung des Unternehmens bestätige nun, dass sich die Markttrends in Deutschland über den Sommer nicht verbessert hätten. Das Papier fiel kräftig um 6,6 Prozent zurück.

Fresenius Medical Care (FMC) schlossen 1,8 Prozent tiefer. Hier belastete, dass Fresenius die Beteiligung an dem Dialyseanbieter weiter reduziert hat. Wie der DAX-Konzern mitteilte, verkauft er rund 7,8 Millionen FMC-Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro an ausgewählte institutionelle Investoren, was etwa 2,9 Prozent des Grundkapitals entspricht. Fresenius (+0,8%) erwartet einen Buchgewinn im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Im MDAX ging es für Thyssenkrupp nach einem positiven Analystenkommentar um 5,6 Prozent nach oben.

Unisono stuften Analysten die Zahlen zum zweiten Quartal von CTS Eventim als solide ein. So hieß es bei Jefferies, der Umsatzerlös habe um 4 Prozent über dem FactSet-Konsens gelegen, das bereinigte EBITDA 2 Prozent darüber. Die DZ Bank wies aber auf die etwas schwächere Marge hin. Die Aktie gewann nach anfänglichen Verlusten 2,6 Prozent.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       26.137  +0,6    6,7 
DAX-Future   26.200  +0,7    5,6 
XDAX      26.146  +0,7    6,4 
MDAX      32.110  +1,2    4,7 
TecDAX      4.091  +0,6    12,8 
SDAX      18.564  +0,4    8,1 
        zuletzt  +/- Ticks 
Bund-Future   123,84  -6,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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August 21, 2026 11:51 ET (15:51 GMT)

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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