Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 14.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vom Explorer zur Gelddruckmaschine? Dieser Goldwert zündet gerade die nächste Stufe
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.064 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Fest - Börsianer setzen auf Entspannung zwischen USA und China

DJ MÄRKTE USA/Fest - Börsianer setzen auf Entspannung zwischen USA und China

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die Rekordjagd an der Wall Street ist am Montag nahtlos weitergegangen. Hatten zum Vorwochenschluss günstige Inflationsdaten die US-Börsen auf Allzeithochs getrieben, womit eine Zinssenkung an diesem Mittwoch endgültig als ausgemacht gilt, sorgte zum Start in die neue Woche die Hoffnung, dass die USA und China ihren Handelsstreit entschärfen und ein Abkommen schließen, für Kauflaune. Am Donnerstag, wenn sich US-Präsident Trump mit Chinas Präsident Xi Jinping trifft, könnte es soweit sein. Hochrangige Vertreter beider Staaten hatten im Vorfeld positive Töne angeschlagen. Von den USA gegenüber Kanada verhängte 10-prozentigen Zusatzzölle gingen darüber unter.

Der Dow-Jones-Index beendete den Tag mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 47.545 Punkte. Der S&P-500 zog um 1,2 Prozent an. Klar favorisiert wurden Technologieaktien, was sich in Gewinnen von bis zu 1,9 Prozent bei den technologielastigen Nasdaq-Indizes widerspiegelte. Technologieprodukte standen zuletzt besonders im Fokus gegenseitiger Handelshemmnisse. Nach ersten Zählungen gab es an der Nyse 1.550 (1.719) Kursgewinner, 1.211 (1.010) Kursverlierer und 57 (96) unveränderte Aktien.

Am Anleihemarkt tat sich wenig. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verharrte bei 4,00 Prozent. Dass Scope Ratings die Bonität der USA senkte, sorgte nur anfangs für leicht anziehende Marktzinsen. Der Dollar gab nach, der Euro kostete zuletzt 1,1646 Dollar

Der Goldpreis fiel erneut kräftig um 2,2 Prozent und damit auch unter die 4.000-Dollar-Schwelle. Zu den Gewinnmitnahmen nach dem Rekordhoch vor Wochenfrist am, dass das Edelmetall als sicherer Hafen nicht mehr gesucht war wegen des wachsenden Optimismus, dass die USA und China kurz vor einem Handelsabkommen stehen.

Bei den Ölpreisen bewegte sich nach den jüngsten Zuwächsen als Folge von US-Sanktionen gegen die größten russischen Ölkonzerne wenig. Sie gaben ganz leicht nach.

Technologiewerte gesucht

Eine Hausse erlebte die Aktie des Chipherstellers Qualcomm. Der Kurs schnellte um 11,1 Prozent nach oben mit der Nachricht, dass Qualcomm neue KI-Chips auf den Markt gebracht hat, mit denen man Nvidia Konkurrenz machen will. Nvidia lagen dennoch 2,8 Prozent fester im Markt. Broadcom gewannen 2,2 Prozent. AMD zogen nach den Rekordständen vom Freitag um weitere 2,7 Prozent an. Sie wurden gestützt von den jüngsten überraschend positiven Intel-Geschäftszahlen und davon, dass Intel AMD-Hardware bei einer Fehlerkorrektur verwendet. Außerdem schloss AMD einen Vertrag über die Lieferung von zwei Supercomputersystemen an das Energieministerium im Volumen von 1 Milliarde Dollar. Intel verteuerten sich um 3,3 Prozent.

Amazon legten um 1,2 Prozent zu. Der Internet-Riese will einem Agenturbericht zufolge bis zu 30.000 Stellen streichen. Zum einen sollten damit Ausgaben gesenkt, zum anderen die Überbelegung während einer Periode höherer Nachfrage im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie korrigiert werden.

Microsoft stiegen um 1,5 Prozent. Guggenheim hatte die Aktie auf "Buy" hochgestuft. Microsoft sei klar ein KI- Nutznießer, so die Analysten. Der Softwareriese wird am Mittwoch nach Börsenschluss seine Quartalsergebnisse veröffentlichen. Apple kamen um 2,3 Prozent voran. Auch der iPhone-Hersteller wird im Wochenverlauf Zahlen präsentieren.

MP Materials büßten dagegen 7,4 und USA Rare Earth 8,4 Prozent ein und auch andere Aktien von Unternehmen aus dem Bereich Seltene Erden geben nach, nachdem Finanzminister Bessent gesagt hatte, er erwarte, dass China seine verschärften Exportkontrollen für Seltene-Erden-Materialien aufschieben werde.

Keurig Dr Pepper kletterten um 7,6 Prozent. Das Unternehmen traf eine Vereinbarung mit Finanzinvestoren zur Bereitstellung von Kapital für sein Getränke- und Kaffeegeschäft, das in zwei börsennotierte Unternehmen aufgeteilt werden soll.

Avidity Biosciences schnellten um 42,4 Prozent in die Höhe. Treiber ist, dass der schweizerische Pharmakonzern Novartis die Biotechnologiegesellschaft in einer 12 Milliarden Dollar schweren Transaktion übernimmt. Die Prämie auf den letzten Kurs beträgt dabei 46 Prozent.

Die Aktie des Goldminenbetreibers Newmont verlor angesichts der andauernden Talfahrt des Goldpreises 5,7 Prozent.

INDEX      zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA     47.544,59    +0,7%   337,47   +11,0% 
S&P-500    6.875,16    +1,2%    83,47   +15,5% 
NASDAQ Comp  23.637,46    +1,9%   432,59   +20,2% 
NASDAQ 100  25.821,55    +1,8%   463,38   +20,7% 
 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:25  % YTD 
EUR/USD     1,1646    +0,1%   1,1629   1,1632 +12,3% 
EUR/JPY     178,04    +0,0%   178,01   177,72  +9,3% 
EUR/CHF     0,9262    +0,0%   0,9261   0,9251  -1,3% 
EUR/GBP     0,8734    +0,1%   0,8728   0,8744  +5,5% 
USD/JPY     152,88    -0,1%   153,07   152,78  -2,7% 
GBP/USD     1,3334    +0,1%   1,3324   1,3303  +6,5% 
USD/CNY     7,0865    -0,2%   7,0979   7,0978  -1,5% 
USD/CNH     7,1087    -0,1%   7,1169   7,1249  -3,0% 
AUS/USD     0,6555    +0,3%   0,6535   0,6507  +5,6% 
Bitcoin/USD 114.780,55    +0,1% 114.630,05 110.502,25 +21,2% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     61,38    61,50    -0,2%    -0,12 -14,1% 
Brent/ICE     65,71    65,94    -0,3%    -0,23 -12,2% 
 
 
METALLE     zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold      3.993,18   4.083,02    -2,2%   -89,84 +55,4% 
Silber      46,76    48,45    -3,5%    -1,70 +67,8% 
Platin     1.366,11   1.387,62    -1,6%   -21,51 +58,1% 
Kupfer       5,16     5,12    +0,7%    0,04 +25,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 27, 2025 16:19 ET (20:19 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.