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MÄRKTE EUROPA/DAX kräftig unter Druck

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX kräftig unter Druck

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten geht es am Dienstagmittag deutlich abwärts. Der DAX verliert 1,3 Prozent auf 23.827 Punkte, der Euro-Stoxx-50 handelt 1,0 Prozent tiefer bei 5.625 Punkten. Damit wird den Börsen in Seoul und Tokio gen Süden gefolgt. Es ist die Stimmungslage, die gedreht hat, Anleger sind über Nacht vorsichtiger geworden. Der Liquididtätshunger der großen KI-Unternehmen ist gigantisch, hunderte von Milliarden sollen investiert werden. Nach der Hausse am Aktienmarkt ist dort viel Geld investiert, die Liquidität am US-Geldmarkt eher schon leicht angespannt.

Auch ansonsten gibt es Fragen, vor allem zum US-China-Deal der vergangenen Woche. Der zwischen den USA und China vereinbarte Deal, wonach China für ein Jahr seine Ausfuhrbeschränkungen auf Seltene Erden aussetzt, gilt möglicherweise nicht für Europa. Laut Euractiv sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Montag, man gehe davon aus, dass die Aussetzung für alle Handelspartner gelte. Er fügte aber hinzu: "Wir kontaktieren gerade die Chinesen, um die genauen Modalitäten zu verstehen." Bisher haben weder China noch die EU die Aufhebung der im April verhängten Ausfuhrkontrollen angekündigt.

Ein Blick auf die Sektoren zeigt, dass sich Anleger defensiv positionieren. Während alle Branchenindizes im Minus notieren, zeigen sich die Sektorenindizes der Nahrungsmittelhersteller und der Immobilienwerte im Plus, Unternehmen aus dem Gesundheitssektor können sich tendenziell knapp behaupten. Auf der anderen Seite fällt der Index der rohstoffnahen Basic Resources um 2,6 Prozent, der Index der Ölaktien gibt um 1,7 Prozent nach. Aber auch Einzelhandelswerte und die Titel aus dem Telekommunikationssektor notieren deutlich im Minus.

Telefonica brechen zweistellig ein

Auf den Telekommunikationssektor drücken die Aktien von Telefonica, die um fast 11 Prozent einbrechen. Damit quittieren Anleger die Senkung der Dividende für 2026. Die Dividende soll von 30 Cent in diesem Jahr auf 15 Cent je Aktie gekürzt werden. Die Dividenden für 2027 und 2028 sollen auf einer Quote von 40 Prozent bis 60 Prozent des freien Cashflows nach Investitionen basieren. Telefonica will verstärkt in Künstliche Intelligenz investieren, digitale Dienste aufbauen und sich verstärkt in der Verteidigungsbranche engagieren. Das kostet Geld. Auch andere Aktien aus dem Sektor fallen: Deutsche Telekom geben 1,4 Prozent nach, Vodafone 1,1 Prozent oder Orange 1,2 Prozent.

Auch die Technologiewerte zeigen sich mit einem Abschlag von 1,3 Prozent europaweit sehr schwach. Bereits in Asien kamen die Technologiewerte teils deutlich unter Druck. Die Bewertungen der US-Pendants haben schwindelerregende Bewertungen erreicht. "Die Warnungen vor den hohen Bewertungen und einer möglichen Korrektur werden lauter. Kein Wunder. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Nasdaq-100 liegt mit aktuell 35 stolze 11 Punkte höher als im Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre", so der Vermögensverwalter QC Partners. Die extrem hoch bewertete Palantir-Aktie hat derweil nachbörslich mit Abgaben von mehr als 5 Prozent auf die Geschäftszahlen in den USA reagiert.

Wichtige Konkjunkturdaten stehen am Berichtstag nicht zur Veröffentlichung an, auch wegen des anhaltenden Regierungsstillstandes in den USA. Vor 35 Tagen trat die US-Haushaltssperre in Kraft, womit der aktuelle "Government Shutdown" nun so lange andauert, wie der bisher längste Regierungsstillstand in der US-Geschichte (Jahreswechsel 2018/2019). Da sich weiterhin keine Einigung im Haushaltsstreit abzeichnet, scheint ein neuer unrühmlicher Rekord unausweichlich.

An den europäischen Aktienmärkten setzt die an Tempo zulegende Berichtssaison verstärkt Akzente. FMC brechen nach Zahlenausweis um 5,8 Prozent ein. Die Citi bemängelt das schwache US-Geschäft. Nemetschek (-4,7%) hat im dritten Quartal ihren profitablen Wachstumskurs dank der guten Umsätze aus Subskription und SaaS fortgesetzt. Auf Segmentbasis trugen vor allem die beiden Segmente Design und Build zur soliden operativen Entwicklung des Softwareunternehmens bei. Hugo Boss hat es im schwachen und rabattaffinen Marktumfeld geschafft, trotz Umsatzrückgang die Gewinne marginal zu steigern und die Margen leicht zu verbessern, trotzdem fällt der Kurs um 2,4 Prozent.

Philips nach gutem Quartal optimistischer für Marge 2025

Philips (+2,8%) hat im dritten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert und wird beim Ausblick teilweise optimistischer. Bei der erwarteten EBITA-Marge erwarten die Niederländer zwar nach wie vor einen Wert in der Bandbreite von 11,3 bis 11,8 Prozent, gehen nun aber von einem Wert am "oberen Ende der Spanne" aus.

Als im Rahmen der Erwartungen liegend beschreibt JP Morgan die Drittquartalszahlen von Geberit. Die Aktie notiert unverändert, als leicht stützend werten die Analysten den moderat angehobenen Umsatz-Ausblick. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatzwachstum von 4,5 Prozent nach zuvor rund 4 Prozent. Die Analysten sehen leichten Revisionsbedarf bei den Konsensschätzungen, was der Aktie am Berichtstag etwas Rückenwind verschafft.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.624,99    -1,0%   -54,26   +16,0% 
Stoxx-50         4.729,91    -0,7%   -35,64   +10,6% 
DAX           23.827,40    -1,3%   -305,01   +21,2% 
MDAX           29.374,69    -1,5%   -460,37   +16,6% 
TecDAX          3.583,73    -1,3%   -46,75    +6,2% 
SDAX           16.269,37    -1,7%   -274,06   +20,7% 
CAC            8.016,39    -1,2%   -93,40    +9,9% 
SMI           12.199,91    -0,3%   -35,63    +5,5% 
ATX            4.785,85    -1,1%   -55,20   +32,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 17:01  % YTD 
EUR/USD           1,1482    -0,3%   1,1521   1,1524 +11,2% 
EUR/JPY           176,36    -0,7%   177,66   177,63  +9,0% 
EUR/CHF           0,9300    -0,1%   0,9308   0,9306  -0,8% 
EUR/GBP           0,8791    +0,2%   0,8770   0,8767  +5,9% 
USD/JPY           153,59    -0,4%   154,21   154,14  -2,0% 
GBP/USD           1,3061    -0,6%   1,3137   1,3145  +5,0% 
USD/CNY           7,0900    -0,1%   7,1005   7,1023  -1,5% 
USD/CNH           7,1291    +0,0%   7,1265   7,1285  -2,8% 
AUS/USD           0,6493    -0,7%   0,6537   0,6529  +5,7% 
Bitcoin/USD       103.786,55    -2,5% 106.469,45 108.764,80 +12,8% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,17    61,05    -1,4%    -0,88 -15,2% 
Brent/ICE          64,09    64,84    -0,8% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.986,70   3.997,82    -0,3%   -11,12 +52,5% 
Silber            47,80    48,13    -0,7%    -0,32 +66,5% 
Platin          1.361,03   1.362,68    -0,1%    -1,65 +55,6% 
Kupfer            4,93     5,07    -2,8%    -0,14 +19,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

November 04, 2025 07:40 ET (12:40 GMT)

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Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

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