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MÄRKTE ASIEN/Starke Verluste im Sog der Wall Street

DJ MÄRKTE ASIEN/Starke Verluste im Sog der Wall Street

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--An den ostasiatischen Aktienmärkten geht es am Dienstag im späten Handelsverlauf steil nach unten mit den Indizes. Weiter würden in erster Linie Zinssenkungserwartungen ausgepreist, die in den vergangenen Wochen maßgeblich für Auftrieb gesorgt hätten, sagen Marktteilnehmer. Wegen des in Folge des Shutdowns weiter herrschenden Mangels an Wirtschaftsdaten in den USA kamen zuletzt aus Notenbankerkreisen vermehrt Signale, dass die Notenbank bei ihrem Treffen im Dezember die Zinsen nicht senken wird. Aktuell wird eine Zinssenkung nur noch mit weniger als 47 Prozent eingepreist.

In Tokio bricht der Nikkei-Index um 2,9 Prozent ein auf 48.863 Punkte, in Seoul geht es dem Kospi mit einem Minus von 3,2 Prozent nicht besser. In Hongkong fällt das Marktbarometer um 1,5 Prozent, in Schanghai um ein halbes Prozent und Sydney hat den Handel mit einem Minus von 1,9 Prozent bereits beendet.

Zuletzt allenfalls durchwachsen ausgefallene chinesische Wirtschaftsdaten verstärkten den Druck noch, heißt es. Dazu kämen negative Vorgaben der Wall Street, wo Technologieaktien wegen der anhaltenden Bedenken über zu hohe Bewertungen nach dem KI-Hype erneut verkauft wurden.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.469,10    -1,9%   +5,8%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio) 48.863,41    -2,9%   +26,3%   07:00 
Kospi (Seoul)    3.957,56    -3,2%   +64,9%   07:30 
Shanghai-Comp.    3.951,73    -0,5%   +19,1%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.) 25.990,95    -1,5%   +32,5%   09:00 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %   00:00 Mo, 08:30  % YTD 
EUR/USD        1,1594     0,0   1,1590   1,1613 +12,2% 
EUR/JPY        179,90     0,0   179,87   179,69 +10,2% 
EUR/GBP        0,8814     0,0   0,8810   0,8818  +6,6% 
GBP/USD        1,3155    -0,0   1,3156   1,3170  +5,2% 
USD/JPY        155,17    -0,0   155,20   154,73  -1,8% 
USD/KRW       1.464,26     0,1  1.462,79  1.458,00  -1,8% 
USD/CNY        7,0847     0,0   7,0812   7,0794  -1,9% 
USD/CNH        7,1137     0,1   7,1089   7,1066  -3,2% 
USD/HKD        7,7812     0,1   7,7742   7,7728  +0,0% 
AUD/USD        0,6481    -0,2   0,6496   0,6530  +5,6% 
NZD/USD        0,5653    -0,1   0,5660   0,5678  +1,5% 
BTC/USD       89.863,40    -2,5 92.129,05 95.365,55  -0,5% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        59,54    59,91   -0,6%   -0,37 -16,9% 
Brent/ICE        63,79    64,20   -0,6%   -0,41 -14,4% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold         4.015,47  4.041,66   -0,6%   -26,19 +55,6% 
Silber         49,71   50,2035   -1,0%   -0,49 +75,0% 
Platin        1.316,56  1.328,18   -0,9%   -11,62 +51,7% 
Kupfer          4,97    5,01   -0,9%   -0,04 +20,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

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November 18, 2025 01:13 ET (06:13 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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