Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.023 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Schwach - Abgaben bei Technologie- und Rüstungswerten

DJ MÄRKTE EUROPA/Schwach - Abgaben bei Technologie- und Rüstungswerten

DOW JONES--Mit deutlichen Abgaben haben die europäischen Aktienmärkte zum Wochenausklang den Handel beendet. Die überraschend negative Reaktion der US-Börsen trotz guter Nvidia-Zahlen hatte an den Märkten die Stimmung verdorben. Am Freitag gab es zwar leichte Rückkäufe und Erholungszeichen, für eine Trendwende reichte es aber nicht. Der DAX verlor 0,8 Prozent auf 23.092 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 1,0 Prozent auf 5.515 Punkte abwärts.

Die Kursreaktion in Reaktion auf die Nvidia-Zahlen wurden indes nicht unbedingt negativ gewertet: Die Anleger seien rationaler beim Thema KI geworden, hieß es. Sie zweifelten nicht an Nvidias Gewinnen, fragten jedoch nach der Profitabilität bei deren Kunden. "Ob man die ganzen Investitionen in den Sektor zurückbekommt, ist jetzt die große Frage", so ein Händler. Dazu belasteten Aussagen von bekannten Hedgefonds-Managern wie Ray Dalio von Bridgewater, die KI "definitiv in einer Blase" sehen.

Dazu wurden US-Fantasien auf eine Zinssenkung in drei Wochen gebremst: Der Einkaufsmanager-Index für den US-Service-Bereich legte stärker als erwartet zu. Dies deutet auf einen stabilen US-Arbeitsmarkt hin, der keiner Senkung bedarf.

Der Stoxx-Index der Technologiewerte verlor 2,3 Prozent. Infineon gaben um 3,7 Prozent nach, ASML fielen um 6,3 Prozent und BE Semiconductor um 6,5 Prozent. Kleinere Titel wie Suss Microtec brachen um 10,5 Prozent ein.

Aber auch die Ausrüster und Energieversorger von KI-Rechenzentren standen unter Verkaufsdruck, im DAX vor allem Siemens Energy mit minus 10,1 Prozent. Dazu hatte auch der Kapitalmarkttag am Vortag keine neuen Impulse gebracht. Auch andere Ausrüster wie ABB, Hochtief und Schneider Electric verloren bis zu 7,2 Prozent.

Rüstung und Öl leiden unter Ukraine-Friedensbemühungen

Der Stoxx-Index der Ölwerte fiel um 2,3 Prozent. Hier belastete der sogenannte "Friedensplan" von US-Präsident Donald Trump für die Ukraine. Ohne Sanktionen könnte dann in Zukunft russisches Erdöl die Märkte fluten und die Preis bis 55 Dollar drücken, so die Sorge. Unter Druck standen damit auch die Aktien aus dem Rüstungssektor. Ein eventueller Frieden in der Ukraine könnte den politischen Druck zu Investition in die Branche wieder sinken lassen, so die Befürchtung.

Rheinmetall verloren 7,2 Prozent, in der zweiten Reihe gaben Hensoldt 6,6 Prozent ab und Renk 8,4 Prozent. Der Kapitalabzug war europaweit, auch Leonardo in Italien büßten 6,2 Prozent ein, Safran in Paris oder Saab in Schweden bis zu 4,6 Prozent.

Gefragt waren dagegen konjunkturunabhängige oder defensive Titel: Der Stoxx-Index Food and Beverage stellte mit 2,0 Prozent Plus den Tagesgewinner. Im DAX stiegen Deutsche Telekom und Symrise um bis zu 3,3 Prozent.

Beim Hersteller von Computer-Spielen Ubisoft ging es 3,9 Prozent nach oben. Die Aktien waren zuvor tagelang vom Handel ausgesetzt. "Das ist eine Erleichterungsrally", sagte ein Händler. "Die verschobene Zahlenvorlage und die Handelsaussetzung hatten ja das Schlimmste erwarten lassen". Die Halbjahreszahlen seien aber etwas besser ausgefallen.

CTS Eventim stiegen um 11,8 Prozent. Dem Ticket-Vermarkter gelingt es weiter, hohe Preise bei Konzertbesuchern durchzusetzen. In Deutschland ist der Politik das Preisproblem noch nicht bewusst geworden so wie in Großbritannien. Dort soll überhöhten Weiterverkaufspreisen ein Riegel vorgeschoben werden.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.515,09       -1,0%       +13,8% 
Stoxx-50        4.713,52       -0,4%        +9,8% 
Stoxx-600         562,10       -0,3%       +11,1% 
XETRA-DAX       23.091,87       -0,8%       +16,9% 
FTSE-100 London     9.527,65       k.A.       +15,6% 
CAC-40 Paris      7.982,65       +0,0%        +8,1% 
AEX Amsterdam       926,69       -0,9%        +6,4% 
ATHEX-20 Athen     5.215,57       +0,2%       +45,7% 
BEL-20 Bruessel     4.995,94       +0,5%       +16,6% 
BUX Budapest     107.255,57       -0,3%       +35,6% 
OMXH-25 Helsinki    5.290,22       -0,8%       +23,6% 
ISE NAT. 30 Istanbul  10.922,86       k.A.       +11,7% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.500,48       -1,4%       -27,6% 
PSI 20 Lissabon     8.055,53       -1,2%       +27,8% 
IBEX-35 Madrid     15.821,90       -1,0%       +37,9% 
FTSE-MIB Mailand    42.661,67       -0,6%       +25,5% 
OBX Oslo        1.502,52       -1,1%       +14,2% 
PX Prag        2.430,63       -1,2%       +39,7% 
OMXS-30 Stockholm    2.699,35       -0,1%        +8,8% 
WIG-20 Warschau     2.921,08       -1,2%       +34,9% 
ATX Wien        4.789,17       -0,6%       +31,6% 
SMI Zuerich      12.632,67       +0,7%        +8,1% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:04  % YTD 
EUR/USD          1,1504    -0,2%   1,1530   1,1531 +11,3% 
EUR/JPY          180,08    -0,8%   181,56   181,70 +11,4% 
EUR/CHF          0,9305    +0,2%   0,9290   0,9296  -1,0% 
EUR/GBP          0,8783    -0,4%   0,8819   0,8805  +6,5% 
USD/JPY          156,53    -0,6%   157,47   157,57  +0,1% 
GBP/USD          1,3099    +0,2%   1,3073   1,3095  +4,5% 
USD/CNY          7,0806    -0,2%   7,0946   7,0929  -1,6% 
USD/CNH          7,1051    -0,2%   7,1178   7,1174  -3,0% 
AUS/USD          0,6455    +0,1%   0,6448   0,6476  +4,1% 
Bitcoin/USD       84.541,55    -3,9% 87.965,70 89.496,15  -7,1% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
Brent/ICE          62,21    63,38   -1,8%   -1,17 -15,3% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.098,37   4.076,85   +0,5%   21,52 +55,4% 
Silber           50,54    50,65   -0,2%   -0,11 +75,1% 
Platin          1.334,47   1.315,77   +1,4%   18,70 +50,2% 
Kupfer            5,00     4,97   +0,7%    0,04 +21,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 21, 2025 12:03 ET (17:03 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.