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MÄRKTE EUROPA/Kräftig erholt - US-Zinsfantasie treibt

DJ MÄRKTE EUROPA/Kräftig erholt - US-Zinsfantasie treibt

DOW JONES--Mit einem kräftigen Plus sind Europas Börsen in die neue Handelswoche gestartet. Der DAX erhöht sich um 1,1 Prozent auf 23.350 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verbessert sich um 0,6 Prozent auf 5.551 Punkte. Auslöser für die positive Stimmung sind neue Aussagen zu US-Zinssenkungen in den USA. Der Chef der Fed-Filiale in New York, John Williams, sagte, eine weitere Zinssenkung könnte bereits "in naher Zukunft" gerechtfertigt sein. Darauf stieg die Zinssenkungserwartung für die Dezember-Sitzung auf über 70 Prozent von 40 Prozent vor der Rede. Mit Williams seien nun drei der wichtigsten Fed-Mitglieder für eine Zinssenkung: Neben Williams auch Fed-Chef Jerome Powell sowie Fed-Gouverneur Christopher Waller, so Josh Hirt vom Vermögensverwalter Vanguard. Daneben stützt die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs weiter die Stimmung.

Ifo-Index im Fokus - Deutschland rutscht noch tiefer in Rezession

Im Blick steht zunächst vor allem der ifo-Geschäftsklima-Index. Hier wird ein Anstieg auf 88,5 von 88,4 Punkten erwartet. Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank ist hier aber wenig optimistisch: Deutschlands Wirtschaft dürfte im Schlussquartal weiter hinter dem Euroraum zurückbleiben - Reformen seien hier dringend erforderlich.

So war der am Freitag veröffentlichte Einkaufsmanager-Sammelindex für die Eurozone von S&P Global um 0,1 Punkte auf 52,4 gesunken, war aber über der Schwelle von 50 geblieben, die Wachstum signalisiert. Während sich die Stimmung im Dienstleistungssektor etwas aufhellte, rutschte der Industriesektor wieder in den Schrumpfungsbereich. Denn Deutschland verfehlte die Erwartungen deutlich: Das Verarbeitende Gewerbe fiel mit 48,4 Punkten noch tiefer in die Rezession, da die Auftragseingänge nach einer kurzen Stabilisierung erneut zurückgingen. Der Dienstleistungssektor wächst zwar noch, aber langsamer.

Mit einem Kurssprung von 11,3 Prozent reagieren Bayer auf gute Nachrichten: Laut dem Konzern hat das Medikament gegen Schlaganfall Asundexian positive Ergebnisse in einer Phase-3-Studie erzielt. Alle primären Ziele seien erreicht worden, teilte der Pharma- und Agrarchemiekonzern am Sonntag mit. Bayer will nun Gespräche über Zulassungen starten.

In Paris steigen Ubisoft um weitere 11,8 Prozent. Hier hält die Erleichterung nach den verschobenen Geschäftzahlen aus der Vorwoche an. Die Ergebnisse waren weit weniger schlimm ausgefallen als befürchtet.

Dagegen verlieren Julius Bär in der Schweiz 2,2 Prozent, obwohl die vorgelegten Zahlen als solide beschrieben werden. Die Assets under Management seien im Quartal um 8 Prozent auf ein neues Rekordvolumen gestiegen.

Prosus verlieren 1,0 Prozent. Die Einnahmen im ersten Geschäftshalbjahr liegen nur knapp über den Erwartungen. Prosus rechnet damit, das Ziel eines bereinigten EBITDA-Gewinns von 1,1 Milliarden Euro im gesamten Geschäftsjahr zu erreichen.

Gesucht sind im DAX vor allem die Autowerte. Europaweit steht die Branche mit 1,6 Prozent Plus an der Spitze. Kräftige Verluste zeigen indes die Rüstungsaktien. Beslastungsfaktor sind die Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg. Bei Nebenwerten wie Renk und Hensoldt geht es um bis zu 3,2 Prozent nach unten. Rheinmetall im DAX verlieren 3,0 Prozent und Thales in Paris 1,5 Prozent.

Auch Umstufungen bewegen die Kurse: So erholen sich Siemens Energy nach dem Rückschlag vom Freitag um 5,7 Prozent auf 106,50 Euro. Die Deutsche Bank hat das Kursziel auf 135 von 130 Euro angehoben, und Metzler hat die Aktie mit einem Kursziel von 130 nach 93 Euro frisch auf die Kaufliste genommen.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.550,91    +0,6%   35,82   +12,6% 
Stoxx-50         4.726,46    +0,3%   12,94   +9,4% 
DAX           23.349,61    +1,1%   257,74   +16,0% 
MDAX          28.601,70    +1,2%   337,88   +10,5% 
TecDAX          3.454,31    +1,3%   45,09   -0,2% 
SDAX          15.979,33    +1,5%   228,62   +14,9% 
CAC           8.014,57    +0,4%   31,92   +8,2% 
SMI           12.672,68    +0,3%   40,01   +8,9% 
ATX           4.864,13    +1,6%   74,96   +30,7% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:17  % YTD 
EUR/USD          1,1530    +0,1%   1,1514   1,1495 +11,2% 
EUR/JPY          180,77    +0,3%   180,19   180,16 +10,6% 
EUR/CHF          0,9323    +0,2%   0,9308   0,9304  -0,8% 
EUR/GBP          0,8804    +0,2%   0,8788   0,8791  +6,2% 
USD/JPY          156,78    +0,2%   156,50   156,72  -0,1% 
GBP/USD          1,3096    -0,0%   1,3101   1,3076  +4,5% 
USD/CNY          7,0795    +0,0%   7,0775   7,0844  -1,8% 
USD/CNH          7,1077    +0,0%   7,1068   7,1107  -3,0% 
AUS/USD          0,6462    +0,0%   0,6459   0,6432  +4,2% 
Bitcoin/USD       86.863,40    -1,3% 88.011,60 83.031,00 -10,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          57,83    58,06   -0,4%   -0,23 -18,8% 
Brent/ICE          62,30    62,56   -0,4%   -0,26 -16,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.061,56   4.064,94   -0,1%   -3,38 +54,9% 
Silber           49,98    50,01   -0,1%   -0,03 +73,2% 
Platin          1.334,29   1.323,55   +0,8%   10,74 +51,2% 
Kupfer            5,01     5,02   -0,1%   -0,01 +21,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

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November 24, 2025 03:44 ET (08:44 GMT)

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