Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
958 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Aufwärts - Markt setzt auf Ukraine-Frieden

DJ MÄRKTE EUROPA/Aufwärts - Markt setzt auf Ukraine-Frieden

DOW JONES--Hoffnungen auf ein Ende des Ukraine-Kriegs haben die europäischen Aktienkurse am Dienstag deutlich nach oben getrieben. Der DAX stieg um 1,0 Prozent auf 23.465 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,8 Prozent auf 5.574 Punkte nach oben. Besonders gefragt waren die Aktien der Baustoffhersteller, gestützt von der Spekulation um den Wiederaufbau der Infrastruktur des kriegsgeschädigten Landes. Im DAX stiegen Heidelberg Materials auf neue Allzeithochs. Auch die Titel aus der Reise- und Freizeitbranche waren gefragt - angetrieben von deutlich gesunkenen Ölpreisen.

Laut übereinstimmenden Medienberichten hat die Ukraine einem überarbeiteten US-Friedensplan zur Beendigung des Kriegs zugestimmt, folgend auf die Gespräche am Wochenende in Genf. Zwar fordere Russland weiterhin die Umsetzung der ursprünglichen 28 Punkte. "Trotzdem verdichten sich die Anzeichen einer zeitnahen Lösung mit einer Verkündung eines Friedens in der Ukraine, die der Startschuss für eine Jahresendrallye im DAX sein könnte", so XTB-Marktstratege Jens Klatt.

Daneben sorgten die Zinssenkungserwartungen in den USA für gute Laune. Die Präsidentin der US-Notenbankfiliale von San Francisco, Mary Daly, sagte dem Wall Street Journal, sie befürworte eine Zinssenkung im Dezember. Zuletzt hatte sich bereits Fed-Gouverneur Christopher Waller ähnlich geäußert. In der Zwischenzeit wird eine Zinssenkung wieder mit knapp 80 Prozent eingepreist.

Heidelberg Materials gewannen 6,6 Prozent auf 221,60 Euro, Saint Gobain stiegen um 4,2 Prozent und Wienerberger zogen um 4,7 Prozent an. Der Stoxx-Index der Bauwerte stieg um 2,4 Prozent, der Stoxx-Index der Reise- und Freizeitaktien um 1,6 Prozent. Hier zogen Lufthansa um 1 Prozent an und Tui um 2,1 Prozent. Auf der anderen Seite gab der Stoxx-Index der Öl- und Gaswerte 0,1 Prozent ab. Der Index der Technologieindex fiel im Sog schwacher US-Vorlagen um 0,2 Prozent. Hier gaben SAP 1,2 Prozent ab, Infineon stiegen dagegen um 2,1 Prozent.

Rüstungsaktien gaben kräftige Erholungsgewinne im Verlauf weitgehend ab: Hensoldt verloren zum Schluss 0,4 Prozent, Rheinmetall gewannen noch 1,7 und Renk 4,7 Prozent. Die Autoaktien wiederum drehten im Verlauf deutlich ins Plus. Hier stiegen Conti um 3 Prozent - gestützt von einer Kaufempfehlung durch Jefferies.

Schwache Umsatzzahlen schickten Thyssenkrupp Nucera um 9,3 Prozent nach unten. "Angesichts der schwachen Konjunktur war zu erwarten, dass die Umsatzziele zu optimistisch waren", kommentierte ein Händler die Zahlen vom Vorabend. Einen Verlust konnte Nucera aber vermeiden. Der Umsatz im Geschäftsjahr lag unter der erwarteten Spanne.

Gut kamen die neuen strategischen Pläne vom Kapitalmarkttag bei ABN Amro am. Die Aktien der niederländischen Bank stiegen um 6,4 Prozent. Begrüßt würden stärkere Konstensenkungen und gleichzeitig höhere Aktienrückkäufe, hieß es von den Analysten bei JP Morgan. Die risikogewichteten Vermögenswerte sollen nicht erhöht werden, gleichzeitig mehr Gewinne ausgeschüttet werden. Dies dürfte der Marktkonsens noch nicht richtig eingepreist haben.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.573,91       +0,8%       +12,9% 
Stoxx-50        4.742,54       +0,8%        +9,1% 
Stoxx-600         568,01       +0,9%       +10,9% 
XETRA-DAX       23.464,63       +1,0%       +16,7% 
CAC-40 Paris      8.025,80       +0,8%        +7,8% 
AEX Amsterdam       932,76       +0,6%        +5,5% 
ATHEX-20 Athen     5.274,89       +1,0%       +46,2% 
BEL-20 Brüssel     5.008,06       +0,2%       +17,2% 
BUX Budapest     108.613,56       +0,8%       +35,7% 
OMXH-25 Helsinki    5.358,14       +0,4%       +23,7% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.499,10       +1,9%       -30,0% 
PSI 20 Lissabon     8.049,50       -0,0%       +26,3% 
IBEX-35 Madrid     15.821,90       0,0%       +36,5% 
FTSE-MIB Mailand    42.698,66       +0,9%       +23,7% 
OBX Oslo        1.501,28       +0,2%       +12,7% 
PX Prag        2.480,86       +1,7%       +38,6% 
OMXS-30 Stockholm    2.758,16       +1,2%        +9,8% 
WIG-20 Warschau     2.966,90       +1,5%       +33,4% 
ATX Wien        4.948,14       +1,2%       +33,4% 
SMI Zürich       12.771,63       +0,9%        +9,1% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 18:09  % YTD 
EUR/USD          1,1554    +0,2%   1,1526   1,1515 +11,3% 
EUR/JPY          180,55    -0,1%   180,79   180,71 +11,0% 
EUR/CHF          0,9348    +0,3%   0,9319   0,9314  -0,7% 
EUR/GBP          0,8769    -0,3%   0,8792   0,8797  +6,2% 
USD/JPY          156,27    -0,4%   156,85   156,94  -0,2% 
GBP/USD          1,3176    +0,5%   1,3111   1,3090  +4,7% 
USD/CNY          7,0686    -0,2%   7,0818   7,0831  -1,8% 
USD/CNH          7,0828    -0,3%   7,1068   7,1078  -3,1% 
AUS/USD          0,6451    -0,2%   0,6466   0,6453  +4,4% 
Bitcoin/USD       86.953,30    -1,9% 88.676,60 86.992,80  -9,0% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          57,32    58,59   -2,2%   -1,27 -17,7% 
Brent/ICE          62,05    63,37   -2,1%   -1,32 -15,3% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.135,85   4.136,90   -0,0%   -1,05 +57,6% 
Silber           51,11    51,36   -0,5%   -0,25 +77,9% 
Platin          1.343,43   1.340,03   +0,3%    3,40 +53,7% 
Kupfer            5,00     4,97   +0,7%    0,04 +21,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

November 25, 2025 11:59 ET (16:59 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.