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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: In den USA bleiben die Börsen wegen des Feiertages Thanksgiving (Erntedankfest) geschlossen.

FREITAG: In den USA findet wegen Thanksgiving nur ein verkürzter Handel statt (Aktienmarkt bis 19:00 Uhr MEZ und Anleihemarkt bis 20:00 Uhr MEZ).

TAGESTHEMA

Die wirtschaftliche Aktivität in den USA hat sich einer Erhebung der US-Notenbank zufolge kaum verändert. Wie es im Konjunkturbericht Beige Book heißt, haben von den zwölf Distrikten der Federal Reserve zwei einen leichten Rückgang der Aktivität im Vergleich zum vorherigen Bericht gemeldet, einer ein moderates Wachstum. Die Konsumausgaben seien insgesamt weiter gesunken, einige Einzelhändler berichteten von negativen Auswirkungen des Regierungsstillstands. Die Beschäftigung habe sich leicht schwächer gezeigt, in der Hälfte der Distrikte habe die Nachfrage nach Arbeitskräften abgenommen. Die Preise seien moderat gestiegen. Im Handel und in der industriellen Fertigung hätten sich vor allem zollbedingte Preisanstiege bemerkbar gemacht.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

14:00 DE/Baywa AG, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 GfK-Konsumklimaindikator Dezember 
     PROGNOSE: -23,1 
     zuvor:  -24,1 
- EU 
  10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Oktober 
     Geldmenge M3 
     PROGNOSE: +2,8% gg Vj 
     zuvor:  +2,8% gg Vj 
 
  11:00 Index Wirtschaftsstimmung November 
     Wirtschaftsstimmung Eurozone 
     PROGNOSE: 97,1 
     zuvor:  95,6 
     Industrievertrauen Eurozone 
     PROGNOSE: -8,0 
     zuvor:  -8,2 
     Verbrauchervertrauen Eurozone 
     PROGNOSE:   -14,2 
     Vorbschätzung: -14,2 
     zuvor:     -14,2 
 
  13:30 EZB, Protokoll der EZB-Ratssitzung vom 29./30. Oktober 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        23.762,00 -0,1% 
E-Mini-Future S&P-500   6.813,20  unv. 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.250,70 +0,1% 
Nikkei-225 (Tokio)    50.174,30 +1,2% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.032,68 +0,4% 
Shanghai-Comp.       3.882,29 +0,5% 
 
Mittwoch: 
DAX        23.726,22 +1,1% 
DAX-Future    23.787,00 +1,2% 
XDAX       23.744,61 +0,1% 
MDAX       29.220,00 +0,7% 
TecDAX       3.528,42 +0,9% 
SDAX       16.325,95 +1,0% 
Euro-Stoxx-50   5.655,58 +1,5% 
Stoxx-50      4.798,02 +1,2% 
Dow-Jones     47.427,12 +0,7% 
S&P-500      6.812,61 +0,7% 
Nasdaq Composite 23.214,69 +0,8% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem wenig veränderten Start an den europäischen Aktienmärkten rechnen Marktteilnehmer für die Sitzung am Donnerstag. Der DAX wird vorbörslich mit 23.745 Punkten errechnet und damit noch einmal einen Hauch höher als zum Schluss am Mittwoch. "Der Thanksgiving-Feiertag in den USA bietet sich für eine Verschnaufpause auf dem erhöhten Niveau an", so ein Händler mit Blick darauf, dass der DAX seit dem jüngsten Tief schon wieder über 3 Prozent gewonnen hat. Der DAX dürfte die jüngsten Aufschläge verteidigen, über den Tag hinaus bleibe die Lage positiv. Denn die Chance auf weitere monetäre Impulse über eine US-Zinssenkung schon im Dezember habe zuletzt wieder deutlich zugenommen. Und für das kommende Jahr rechnet die Deutsche Bank mit etwa 80 Zinssenkungen rund um den Globus, wie die Anlagestrategen der Deutschen Bank Privatkundenbank am Mittwoch anlässlich ihres Jahresausblicks sagten. Die positiven Vorlagen der Auslandsbörsen dürften eingepreist sein und keine neuen Impulse auslösen. Auch am Rentenmarkt ist die Lage ruhig. Der Euro baut die jüngsten Gewinne am Morgen geringfügig aus und flirtet mit der Marke von 1,16 Dollar.

Rückblick: Die Hoffnung auf baldige US-Zinssenkungen trieb die Märkte nach oben. Der Euro-Stoxx-50 sprang deutlicher nach oben als der DAX, er profitierte von einer höheren Gewichtung an den gesuchten Banken-, Finanz- und vor allem Technologietiteln. Für gute Stimmung sorgte der Einbruch des Einkaufsmanager-Index (PMI) aus Chicago. Er fiel derart schwach aus, dass es damit ausreichend Argumente für eine Zinssenkung der US-Notenbank gab. Vor allem zinssensible Sektoren stellten daher die größten Gewinner. Der Stoxx-Index der Technologietitel zog um knapp über 2 Prozent an, Banken- und andere Finanzwerte legten bis zu 1,8 Prozent zu. Barclays und Lloyds sprangen um über 3 Prozent, Societe Generale legten über 2 Prozent zu. Unter den Technologiewerten stiegen BE Semiconductor um 4 Prozent, ASML sogar 5,7 Prozent. Adecco brachen um über 11 Prozent ein - belastet von Aussagen zum Kapitalmarkttag. Der Margenausblick enttäuschte. Bei L'Oreal ging es um 1,8 Prozent höher. Die Trends für Luxuskosmetik verbesserten sich, wie die UBS anmerkte.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Freundlich - Im Finanzsektor stiegen Commerzbank um 5,8 Prozent, Deutsche Bank kletterten um 2,5 Prozent. Unter den europaweit gesuchten Technologiewerten legten Infineon um 3,7 Prozent zu. Puma zogen um 6,9 Prozent und Adidas um 3 Prozent an - befeuert von laut Jefferies starken Quartalszahlen von Urban Outfitters. Rüstungswerte erholten sich von den vorausgegangenen Verlusten. Die Diskussionen um die Ukraine-Pläne zeigten, dass man von einem Frieden noch weit entfernt sei, hieß es. Rheinmetall legten um 1,9 Prozent zu. Aroundtown brachen nach Zahlenausweis um 8,7 Prozent ein. Der Betriebsgewinn war leicht unter den Erwartungen ausgefallen. Anleger störte aber vor allem der Leerstand bei gewerblichen Immobilien.

XETRA-NACHBÖRSE

Ein Händler von Lang & Schwarz hat auf eine Rally bei OHB verwiesen. Die Aktie wurde 10 Prozent fester getaxt. "Ein passende Nachricht habe ich nicht gefunden, aber es ist ja nicht das erste Mal, dass sich der Wert sehr volatil zeigt", sagte der Händler. OHB sei die einzig auffällige deutsche Aktie nach Börsenschluss gewesen.

USA - AKTIEN

Freundlich - Die aktuelle Rally ging in die vierte Runde. Für Rückenwind sorgte die jüngst wieder zurückgekehrte Erwartung einer weiteren Zinssenkung der Fed am 10. Dezember, die neue Nahrung erhielt. Dazu kamen laut Händlern die sich mehrenden Signale für Fortschritte bei den Friedensplänen für die Ukraine. Angeheizt wurde der neuerliche Zinssenkungsoptimismus vom Index der Einkaufsmanager aus Chicago, denn der stammte aus dem November und war damit anders als nachgereichte Daten wegen des vorherigen Regierungsstillstandes aktuell. Der Index stürzte ab und verfehlte die Markterwartungen um Längen. Auch der Konjunkturbericht "Beige-Book" stand Zinssenkungen nicht im Wege, die übrigen Daten spielten keine Rolle. Zuletzt wurde am Zinsterminmarkt eine Zinssenkung im Dezember mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 85 Prozent eingepreist. Dell hatte die Prognose angehoben und erwartet, dass sich die Lieferungen von KI-Servern mehr als verdoppeln würden. Für die Aktie ging es um 5,8 Prozent nach oben. HP sanken um 1,4 Prozent. Der Computer- und Druckerhersteller plant, bis zu 10 Prozent seiner Belegschaft abzubauen, während er weiter in KI investiert. Zudem enttäuschte der Jahresausblick. Workday hatte die Prognose erhöht. Die Aktie des Personalsoftwareanbieters sauste dennoch 7,9 Prozent tiefer, weil der Markt beim Ausblick auf ein stärkeres Signal für Wachstum gehofft hatte.

USA - ANLEIHEN

Die Zehnjahresrendite drehte mit Wetten auf Zinssenkungen nach den bereits zuletzt verbuchten Rückgängen erneut ins Minus und büßte 1 weiteren Basispunkt auf 3,99 Prozent ein. Damit sank die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen unter die psychologisch bedeutsame Marke von 4 Prozent.

DEVISENMARKT

Devisen    zuletzt    +/- % 0:00 Vortag Mo, 18:09  % YTD 
EUR/USD     1,1599    +0,0%    1,1596   1,1515 +11,7% 
EUR/JPY     181,03    -0,2%    181,38   180,71 +10,9% 
EUR/CHF     0,9325    -0,0%    0,9328   0,9314  -0,4% 
EUR/GBP     0,8751    -0,1%    0,8759   0,8797  +6,2% 
USD/JPY     156,08    -0,2%    156,42   156,94  -0,8% 
GBP/USD     1,3254    +0,1%    1,3240   1,3090  +5,2% 
USD/CNY     7,0628    +0,1%    7,0533   7,0831  -2,0% 
USD/CNH     7,0766    +0,1%    7,0690   7,1078  -3,4% 
AUS/USD     0,6528    +0,2%    0,6518   0,6453  +4,6% 
Bitcoin/USD 91.326,60    +1,1%  90.369,45 86.992,80  -7,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Dollar-Index rutschte nach den schwachen Einkaufsmanagerdaten ebenfalls knapp ins Minus, der Dollar-Index bewegte sich 0,1 Prozent tiefer auf Tagestief am Abend.

ROHSTOFFE

METALLE

ROHÖL     zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    58,36    58,65    -0,5%   -0,29 -19,6% 
Brent/ICE    62,83    63,13    -0,5%   -0,30 -16,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Goldpreis stieg mit den Zinssenkungsfantasien um 0,8 Prozent. Auch die Dollar-Schwäche stützte.

ÖL

METALLE    zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold     4.154,98   4.163,93    -0,2%   -8,95 +57,4% 
Silber      53,21    53,36    -0,3%   -0,16 +78,4% 
Platin    1.404,75   1.373,45    +2,3%   31,30 +53,8% 
Kupfer      5,11     5,10    +0,0%    0,00 +24,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Ölpreise erholten sich von den jüngsten Abschlägen um rund 1 Prozent - trotz überraschend deutlich gestiegener Rohöllagerbestände in den USA. Händler setzten auf eine hohe Benzinnachfrage zu Thanksgiving - dem reisefreudigsten Tag in den USA. Ein Frieden in der Ukraine könnte angesichts russischer Vorbehalte zum US-Plan zudem scheitern, somit könnten Sanktionen gegen die russische Erdölindustrie beibehalten werden.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

GELDPOLITIK JAPAN

Die Bank of Japan (BoJ) sollte bei Zinserhöhungen behutsam vorgehen. Das Tempo sollte weder zu schnell noch zu langsam sein, sagte Asahi Noguchi, Mitglied des Geldpolitischen Ausschusses der Notenbank, am Donnerstag. Der realistischste Ansatz für die Geldpolitik bestehe darin, "die Leitzinsen schrittweise im Laufe der Zeit anzuheben und dabei die Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit und die Preise zu überwachen", sagte Noguchi

GELDPOLITIK SÜDKOREA

Südkoreas Notenbank hat ihren Leitzins bei der vierten Sitzung in Folge unverändert gelassen und ihre Wachstums- und Inflationsprognosen angehoben. Die Bank of Korea (BOK) beließ ihren maßgeblichen siebentägigen Repo-Satz am Donnerstag unverändert bei 2,50 Prozent. Zehn von 11 Ökonomen in einer Umfrage des Wall Street Journal hatten bei der letzten Zinssitzung der Zentralbank in diesem Jahr keine Änderung erwartet.

US-ERDÖLMARKT

Die Zahl der in den USA aktiven Ölförderanlagen ist gesunken. Auf Wochensicht reduzierte sich diese für die Aktivität der US-Ölbranche wichtige Kennziffer um 12 auf 407. Das entspricht dem stärksten Rückgang innerhalb einer Woche seit mehr als zwei Jahren, wie Baker Hughes mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der in Betrieb befindlichen Ölbohranlagen um 70. Trotz der geringeren Anzahl an aktiven Bohranlagen befindet sich die US-Rohölproduktion auf Rekordhoch.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 27, 2025 01:30 ET (06:30 GMT)

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