ROUNDUP: Verwirrung um AR-Chef bei Hugo Boss - Frasier entzieht Unterstützung
METZINGEN - Der Aufsichtsratsvorsitzende des Modekonzerns Hugo Boss hat die Unterstützung seines größten Anteilseigner verloren. Das Unternehmen veröffentlichte am Freitagabend in einer Pflichtmitteilung eine Stellungnahme von Frasers Group. Dieser zufolge unterstützt der Investor den Boss-Aufsichtsratschef Stephan Sturm nicht mehr. Herr Sturm habe Frasers Group zuvor darüber informiert, dass er ohne deren Unterstützung nicht als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Hugo Boss tätig bleiben möchte. Mit dem Ziel, Herrn Sturm, sofern nötig, abzuberufen und einen neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu ernennen, beabsichtige Frasers Group, Einfluss auf die Zusammensetzung des Aufsichtsrats von Hugo Boss zu nehmen. Der Investor ist mit einem Anteil von 25 Prozent mit Abstand größter Aktionär bei dem Unternehmen.
Airbus-Update nach Zwischenfall - Airlines reagieren rasch
TOULOUSE/FRANKFURT - Nach einer bei rund 6.000 Airbus -Flugzeugen der A320-Reihe kurzfristig nötigen Überprüfung sind die Einschränkungen für den Flugverkehr überschaubar geblieben. Nach einem Hinweis des Flugzeugbauers nahmen einige Airlines bereits ab Freitagabend das Software-Update vor, mit dem sich die festgestellte Problematik oft schon beheben ließ. Viele Flugreisende, die auf eine A320-Maschine gebucht waren, bekamen von der kurzfristigen Aktion also kaum etwas mit.
Berichte: Einigung über Zukunft der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen
DRESDEN - Für die Gläserne Manufaktur von Volkswagen gibt es Medienberichten zufolge Pläne, einen Innovationscampus zu entwickeln. Ein Sprecher der sächsischen Staatskanzlei bestätigte, dass eine entsprechende Absichtserklärung zwischen dem Freistaat Sachsen, VW und der TU Dresden unterzeichnet wurde. Demnach soll die TU Dresden einen Teil der Fläche in dem Dresdner Werk anmieten. VW wäre den Berichten zufolge Forschungspartner. Ein Sprecher von VW wollte dies weder dementieren noch bestätigen.
Russische Behörde droht Whatsapp mit kompletter Sperre
MOSKAU - Nach vorangegangenen Einschränkungen hat die russische Telekommunikationsbehörde Roskomnadsor nun mit der vollständigen Sperrung von Whatsapp in Russland gedroht. Falls der Messengerdienst die Anforderungen der russischen Gesetzgebung nicht erfülle, werde er blockiert, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass eine Mitteilung von Roskomnadsor.
KNDS erhält bislang 350 Aufträge für neues Leopard-2-Modell
MÜNCHEN - Beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS sind bislang 350 Bestellungen aus fünf Ländern für das neue Modell des Leopard-2-Panzers eingegangen. Das sagte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage. Neben Deutschland haben auch die Niederlande, Norwegen, Litauen und Tschechien die Weiterentwicklung des 1979 eingeführten Panzers geordert.
Einzelhandel mit Weihnachtsgeschäft bisher nicht zufrieden
BERLIN - Viele Einzelhändler sind einer Umfrage des Handelsverbands zufolge mit dem bisherigen Weihnachtsgeschenk unzufrieden. Für die letzte Novemberwoche berichten 60 Prozent der 300 befragten Unternehmen von schwachen Geschäften, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilte. Rund 25 Prozent zeigte sich demnach zufrieden.
Merz: Werden an sturem Verbrennerverbot nicht festhalten
MAGDEBURG/BERLIN - Im Zuge der Debatte um das Verbrenner-Aus erhöht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den Druck auf die EU-Kommission. "Wir werden an diesem sturen und falschen Verbrennerverbot in der Europäischen Union nicht weiter festhalten", sagte Merz bei einem Landesparteitag der sachsen-anhaltischen CDU in Magdeburg. "Wir müssen ein starker Industriestandort bleiben."
Parlamentariertreffen: Luftkampfsystem FCAS voranbringen
BERLIN - Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung will die Regierungen in Berlin und Paris dazu aufrufen, das schwer ins Schlingern geratene Luftkampfsystem FCAS doch noch "zum Erfolg zu führen". "Wir Europäer müssen künftig vermehrt Waffensysteme gemeinsam entwerfen, entwickeln und auch beschaffen", heißt es in einem Beschlussentwurf für ein Treffen am Montag in Berlin. Der Text lag der Deutschen Presse-Agentur vor.
Fast zwei Millionen Elektroautos auf der Straße
FLENSBURG - Noch vor Jahresende könnte die Zahl der Elektroautos auf deutschen Straßen zwei Millionen erreichen. Zum 1. Oktober waren laut Kraftfahrtbundesamt 1,93 Millionen rein batteriebetriebene Autos (BEVs) in Deutschland zugelassen. Das waren 94.073 mehr als nach dem ersten Halbjahr. Sofern es bis zum Jahresende nicht zu einem plötzlichen Einbruch des Wachstums kommt, dürfte die Schwelle von zwei Millionen reinen Elektroautos noch im laufenden Jahr erreicht werden.
Mehr Bahntickets zu Weihnachten verkauft als im Vorjahr
BERLIN - Für Reisen rund um die Weihnachtsfeiertage sind bislang mehr Bahntickets gebucht worden als im Vorjahreszeitraum. Die Buchungen liegen aktuell rund sechs Prozent höher, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Heiligabend fällt dieses Jahr auf einen Mittwoch. Die Hauptreisetage verteilten sich dadurch gut auf den Zeitraum zwischen dem 18. und dem 23. Dezember.
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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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