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MÄRKTE USA/Knapp behauptet - Zurückhaltung vor Datenflut

DJ MÄRKTE USA/Knapp behauptet - Zurückhaltung vor Datenflut

DOW JONES--Mit kleinen Verlusten haben die US-Börsen den Handel am Montag beendet. Zaghafte Erholungsansätze aus dem frühen Handel verpufften rasch. Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent niedriger bei 48.417 Punkten. Der S&P-500 verlor 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite sank um 0,6 Prozent. An der Nyse wurden 1.391 (Freitag: 918) Kursgewinner gesehen, denen 1.384 (1.842) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 59 (81) Titel. Die Befürchtung einer KI-Blase und deren Platzen waren am Markt keineswegs ausgeräumt. "Die schwächsten KI-Aktien werden zunehmend abgestraft - anders als in der Zeit vor September, als alle KI-Aktien zusammen stiegen", merkte Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank an.

In der letzten vollen Handelswoche des Jahres 2025 könnte es deutliche Schwankungen geben. Aufgrund des vorherigen Regierungsstillstandes werden einige Konjunkturdaten in der laufenden Woche verspätet angeliefert - so etwa der Beschäftigungsbericht für November am Dienstag. Gerade der Arbeitsmarkt liefert der US-Notenbank ganz entscheidende Argumente für den weiteren Zinspfad. Ebenfalls am Dienstag stehen die Oktober-Daten zu den stark beachteten Einzelhandelsumsätzen auf der Agenda. Zum Wochenbeginn wurden mit dem Empire State Manufacturing Index Daten aus dem Dezember und damit ganz aktuelle Zahlen veröffentlicht. Der Index rutschte überraschend deutlich auf minus 3,9 von plus 18,7 Punkten im November ab.

Etwas Unterstützung für Aktien - insbesondere für die zinssensiblen Technologiewerte - kam vom Rentenmarkt, wo die Renditen zuletzt deutlich angezogen hatten. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen war von Donnerstagmittag bis Freitagabend von rund 4,11 auf 4,19 Prozent gesprungen. Nun fiel die Zehnjahresrendite um 1 Basispunkt auf 4,18 Prozent - blieb damit aber in ihrer jüngsten Spanne. "Ein schwacher Wert würde die Erwartung mehrerer Zinssenkungen im Jahr 2026 verstärken und den Druck sowohl auf den Dollar als auch auf die US-Renditen aufrechterhalten," urteilte Analyst Konstantinos Chrysikos von Kudotrade mit Blick auf die am Dienstag anstehenden Arbeitsmarktberichte.

Fallende Marktzinsen drückten den Dollar, der Dollar-Index büßte 0,1 Prozent ein. Die Politisierung der US-Notenbank bleibe ein Risiko für den Greenback, urteilte Analystin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Derzeit bestehe kein Konflikt zwischen der Fed und der Regierung, da die Zentralbank die Zinssätze bei den vergangenen drei Sitzungen gesenkt habe, was den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach geldpolitischen Lockerungen entsprochen habe.

Dollar-Schwäche und gesunkene Marktzinsen stützten den Goldpreis nur bedingt, der anfängliche Gewinne deutlich verringerte. Die Feinunze notierte im späten Handel noch 0,3 Prozent höher. Vermehrte Anzeichen für ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine drückten die Erdölpreise. Ein Abkommen könnte zur Aufhebung der Sanktionen gegen die russische Mineralölbranche führen.

Unter den Einzelaktien stürzten iRobot um 73 Prozent ab, der Staubsaugerhersteller hat Gläubigerschutz beantragt. Die Bergbautitel Newmont und Freeport-McMoRan zogen um bis zu 1,6 Prozent an - gestützt vom Preisanstieg bei Gold und Silber.

Tilray Brands fielen um 10 Prozent. Die Titel hatten am Freitag haussiert, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Lockerung der Bestimmungen rund um den Cannabis-Konsum bis Montag angekündigt hatte. Doch bislang gibt es hier noch keine Neuigkeiten.

ServiceNow rutschten um 11,6 Prozent ab, laut Berichten befindet sich die Software-Gesellschaft in Übernahmegesprächen bezüglich des Cybersicherheitsanbieters Armis - die Transaktion könnte einen Wert von 7 Milliarden Dollar erreichen. Die Gespräche befänden sich in einem fortgeschrittenen Stadium, seien aber bislang vertraulich geblieben, berichtet Bloomberg. ServiceNow wollte sich nicht zu den Schlagzeilen äußern. Die Titel wurden zudem von KeyBanc auf "Underweight" abgestuft.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA          48.416,56    -0,1%   -41,49   +13,9% 
S&P-500         6.816,51    -0,2%   -10,90   +16,1% 
NASDAQ Comp       23.057,41    -0,6%  -137,76   +20,1% 
NASDAQ 100       25.067,27    -0,5%  -129,47   +19,9% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 18:25  % YTD 
EUR/USD          1,1750    +0,1%   1,1738   1,1759  +13,3% 
EUR/JPY          182,42    -0,3%   182,90   182,47  +12,2% 
EUR/CHF          0,9360    +0,2%   0,9340   0,9324  -0,4% 
EUR/GBP          0,8786    +0,1%   0,8778   0,8758  +6,1% 
USD/JPY          155,26    -0,4%   155,81   155,18  -1,0% 
GBP/USD          1,3373    +0,0%   1,3372   1,3426  +6,9% 
USD/CNY          7,0563    -0,2%   7,0687   7,0641  -1,9% 
USD/CNH          7,0437    -0,1%   7,0530   7,0495  -3,8% 
AUS/USD          0,6639    -0,1%   0,6642   0,6674  +7,3% 
Bitcoin/USD       85.563,55    -3,2% 88.435,20 90.164,15  -6,8% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          56,66    57,44   -1,4%   -0,78  -20,0% 
Brent/ICE          60,41    61,12   -1,2%   -0,71  -18,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.302,52   4.299,87   +0,1%    2,65  +63,9% 
Silber           63,99    61,94   +3,3%    2,05 +114,5% 
Platin          1.523,13   1.488,85   +2,3%   34,28  +70,0% 
Kupfer            5,33     5,28   +1,0%    0,05  +29,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

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December 15, 2025 16:11 ET (21:11 GMT)

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Gold & Silber auf Rekordjagd
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