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MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Ifo fällt weiter

DJ MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Ifo fällt weiter

DOW JONES--Die europäischen Börsen kommen bis Mittwochmittag von den Tageshochs zurück und präsentieren sich wenig verändert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember bereits den zweiten Monat in Folge gefallen und liegt nun etwas unter dem Höchststand von August. "Offenbar leidet die Stimmung der Unternehmen darunter, dass es im Herbst anders als von der Regierung angekündigt nicht zu wirtschaftspolitischen Reformen in der Breite gekommen ist", urteilt die Commerzbank. Das schwäche die Wirkung des Fiskalpakets der Regierung. Die meisten Konjunkturprognosen für 2026 seien mit Abwärtsrisiken verbunden. Händler erwarten keine großen Kursbewegungen mehr. Stratege Jürgen Molnar von Robomarkets sagt, es gehe in den letzten Handelstagen des Jahres nur noch darum, "die hohen Kurse ins Ziel zu bringen".

Die europäischen Verbraucherpreise für November sind derweil im Rahmen der Erwartungen ausgefallen und legen keinen akuten Handlungsbedarf der EZB nahe. Nach Einschätzung von Alexander Krüger, Chefvolkswirt bei Hauck & Aufhäuser, dürften die aktuellen Inflationsdaten die Währungshüter in eine "Stand-by"-Position versetzen. Zwar seien die Dienstleistungspreise noch nicht vollständig im Lot, doch insgesamt bewege sich die Teuerungsrate aktuell bereits dort, wo sie unter Aspekten der Preisstabilität sein sollte. Die EZB gibt am Donnerstag ihre geldpolitische Entscheidung bekannt.

Der DAX verliert 5 Punkte auf 24.072, der Euro-Stoxx-50 stagniert ebenfalls. Am Devisenmarkt fällt der Euro auf 1,1717 Dollar zurück. Am Vortag hatte er noch an der 1,18er-Marke gekratzt. An den Anleihemärkten ziehen die Renditen leicht an. Derweil steigt der Ölpreis weiter kräftig an, Brent notiert in der Zwischenzeit wieder bei knapp 60 Dollar. US-Präsident Donald Trump hat eine "vollständige und totale Blockade" aller sanktionierten Öltanker angeordnet, die in Venezuela ein- und auslaufen. Für Ölaktien geht es um 1,7 Prozent nach oben.

Nach den Verlusten vom Vortag geht es für Rüstungswerte um 1,4 Prozent nach oben. Die Drohgebärden Trumps gegen Venezuela stützen genauso wie die schleppenden Ukraine-Friedensgespräche. Rheinmetall gewinnen 2,7 Prozent, Hensoldt 3 Prozent oder Leonardo 1,2 Prozent.

Autoaktien geben um 1,2 Prozent nach und führen die Verliererliste in Europa an. Das Aus vom Verbrenner-Aus durch Brüssel hat sich nicht als Befreiungsschlag für die Branche erwiesen, zu tief sitzen die strukturellen Probleme. VW fallen 2,3 Prozent zurück, BMW 1,3 Prozent und Mercedes-Benz 1,1 Prozent.

Südzucker fallen gleich um 6,5 Prozent. Ein kurzfristiger Aufschwung auf dem Zuckermarkt erscheine zunehmend unwahrscheinlich, trotz anfänglichem Optimismus zu Beginn des neuen Zuckerjahres, das Mitte September begann und Ende Dezember endet, heißt es von MWB. Eine anhaltende Überproduktion aufgrund starker Ernten belaste weiter den Markt, während sich Preise und Nachfrage nur begrenzt verbesserten.

Ionos verlieren 1,2 Prozent. Das Unternehmen rechnet nur noch mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von rund 6 Prozent nach zuvor rund 8 Prozent. Leicht positiv sei allerdings, dass dies auf verschobene Kundenaufträge zurückgehe, heißt es. Dazu sei die Marge gestiegen, an der Gewinnerwartung ändert sich daher nichts.

Thyssenkrupp Nucera steigen um 4,3 Prozent. Keine großen Aufreger sehen Händler in den ausführlichen Geschäftszahlen. Die Umsatzprognose basiere hauptsächlich auf dem bestehenden Auftragsbestand, so Metzler. Das Unternehmen rechne für das Geschäftsjahr 2025/26 mit erheblichen Auftragsvolumina, jedoch werde erwartet, dass zusätzliche Aufträge für den Bereich grünen Wasserstoff erst im Geschäftsjahr 2026/27 einen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz haben werden.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.720,56    +0,0%    2,73     +16,8% 
Stoxx-50         4.845,32    +0,5%   24,73     +11,9% 
DAX           24.074,72    -0,0%   -2,15     +20,9% 
MDAX          29.959,60    -0,3%   -87,43     +17,4% 
TecDAX          3.526,64    -0,2%   -7,88     +3,4% 
SDAX          16.641,93    -0,5%   -78,37     +21,9% 
CAC           8.088,10    -0,2%   -18,06     +9,8% 
SMI           13.033,05    -0,2%   -23,69     +12,5% 
ATX           5.184,29    +0,2%   11,01     +41,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1722    -0,2%   1,1749     1,1775  +13,4% 
EUR/JPY          182,39    +0,3%   181,77     182,27  +11,6% 
EUR/CHF          0,9332    -0,1%   0,9341     0,9353  -0,5% 
EUR/GBP          0,8786    +0,4%   0,8753     0,8769  +5,8% 
USD/JPY          155,60    +0,6%   154,72     154,80  -1,6% 
GBP/USD          1,3342    -0,6%   1,3421     1,3427  +7,3% 
USD/CNY          7,0626    +0,0%   7,0597     7,0542  -2,1% 
USD/CNH          7,0386    +0,0%   7,0362     7,0334  -4,1% 
AUS/USD          0,6621    -0,2%   0,6634     0,6638  +7,2% 
Bitcoin/USD       86.999,10    -0,9% 87.777,70   87.938,45  -7,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          56,23    55,27   +1,7%      0,96  -23,2% 
Brent/ICE          59,91    58,92   +1,7%      0,99  -21,3% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.324,76   4.302,85   +0,5%     21,91  +63,9% 
Silber           66,02    63,76   +3,5%      2,26 +120,8% 
Platin          1.631,93   1.573,39   +3,7%     58,54  +79,7% 
Kupfer            5,34     5,29   +1,0%      0,05  +30,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

December 17, 2025 08:12 ET (13:12 GMT)

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