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MÄRKTE USA/Starker Jahresauftakt dürfte Durststrecke beenden

DJ MÄRKTE USA/Starker Jahresauftakt dürfte Durststrecke beenden

DOW JONES--Die Rally im Technologiesekor an den asiatischen Börsen dürfte am Freitag eine Fortsetzung an der Wall Street finden. Die technologielastige Börse in Südkorea markierte zum Handelsende ein Rekordhoch, auch das Schwergewicht Samsung Electronics kletterte nach optimistischen Aussagen zur Kundenresonanz auf eine neue Chip-Generation auf Allzeithoch. Der Aktienterminmarkt in den USA deutet auf einen freundlichen Handelsbeginn am Kassamarkt hin, wobei die technologislastige Nasdaq noch deutlicher zulegen dürfte.

Damit dürfte eine viertägige Phase mit Gewinnmitnahmen zum Ende das alten Jahres enden. Am letzten Handelstag des Jahres an Silvester war die Stimmung etwas von wöchentlichen Arbeitsmarktdaten belastet worden, die überraschend positiv ausgefallen waren. Die starken Daten dämpften die Zinssenkungshoffnungen etwas und drückten so die Börsen um rund 0,7 Prozent. Auf Jahressicht legte der Nasdaq-Composite angetrieben durch einen Boom bei KI-Investitionen aber um über 21 Prozent zu, während S&P-500 und Dow-Jones-Index um 17,3 bzw. 13,7 Prozent anzogen.

Am Freitag erhalten Technologiewerte einen Schub aus China. Kunlunxin, die KI-Tochter des Internetkonzerns Baidu, trifft Vorbereitungen für einen Börsengang in Hongkong. Vorbörslich ziehen Baidu (ADR) in den USA um 11,9 Prozent an.

"Wir sollten nicht zu weit extrapolieren, da der erste Handelstag in jüngster Zeit ein unglaublich schlechter Indikator dafür war, wie sich der Rest des Jahres entwickelt. Tatsächlich begannen die Jahre 2023 bis 2025 jeweils mit einem negativen Handelstag für den S&P-500, bevor der Index dann einen zweistelligen Prozentjahresgewinn verzeichnete. Im Gegensatz dazu erreichte der Index im Jahr 2022 am ersten Tag ein Allzeithoch, bevor er in einen Bärenmarkt und sein schlechtestes Jahr seit 2008 fiel", erläutert Marktstratege Henry Allen von der Deutschen Bank.

Im frühen Handel könnte der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Zinsdebatte Impulse setzen. Allerdings handelt es sich um die Revision der Daten, daher dürfte der Einfluss auf das Börsengeschehen eher gering ausfallen. Möglicherweise reagiert der Rentenmarkt sensibler auf die Daten, aktuell steigt die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen um einen Basispunkt auf 4,16 Prozent. Die Geldmärkte preisen eine 85-prozentige Wahrscheinlichkeit für unveränderte Zinsen im Januar ein.

Der Dollar-Index legt um 0,1 Prozent zu - der Index verbuchte im vergangenen Jahr sein schwächstes Jahr seit 2017. Nach schwachen Konjunkturdaten zum verarbeitenden Gewerbe der Eurozone sinkt der Euro auf ein 11-Tagestief. Der Dollar wertete zum erfassten Devisenkorb 2025 um 9,37 Prozent ab. Sorgen über die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, eine zunehmende Diversifizierung der Anleger weg von US-Anlagen und Zinssenkungserwartungen setzten dem Greenback zu.

Die Ölpreise verbuchten 2025 den stärksten Jahresverlust seit 2020. Sorgen über ein Überangebot, da die Gruppe Opec+ ihre Förderkürzungen zurückfährt und Nicht-Mitglieder ihre Produktion erhöhen. Diese Entwicklung wog schwerer als die häufigen Anstiege der geopolitischen Risikoprämien. Aktuell liegen die Erdölpreise knapp im Minus.

Wie schon zuletzt zu beobachten zeigen die Edelmetalle Gold (+1,7%) und Silber (+4,1%) mehr Bewegung. Zentralbanken kaufen auch im neuen Jahr zu, aber auch die geopolitischen Spannungen im neuen Jahr halten an und fördern die Neigung zum Goldkauf. Aktuell verweisen Händler als neues Spannungsfeld auf den Bruch zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Jemen. Silber macht jüngste Verluste weiter wett.

Am Aktienmarkt könnte sich Aufmerksamkeit auf Möbelwerte richten, nachdem US-Präsident Donald Trump in einer Ankündigung an Silvester geplante Zollerhöhungen auf Polstermöbel, Küchenschränke und Waschtische um ein Jahr verschoben hat. Die ursprüngliche Zollandrohung im August hatte die Aktien von Unternehmen, die Möbel importieren, auf Talfahrt geschickt. Nun klettern RH und Wayfair um 4,9 bzw. 2,4 Prozent.

Die Aktien von Tesla klettern um 1,3 Prozent und machen damit einen Teil der Verluste der vergangenen Woche wieder wett. Der E-Autobauer wird im Laufe des Tages die Auslieferungszahlen für das vierte Quartal bekannt geben. Western Digital ziehen um 2,6 Prozent an. Der Ausrüster bei Laufwerken stellte die 2025 am besten gelaufene Aktie mit einem Aufschlag von 282 Prozent im S&P-500.

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DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 18:00 
EUR/USD          1,1725    -0,2%   1,1749   1,1756 
EUR/JPY          183,97    -0,1%   184,18   183,59 
EUR/CHF          0,9297    -0,1%   0,9310   0,9287 
EUR/GBP          0,8720    -0,0%   0,8723   0,8712 
USD/JPY          156,90    +0,1%   156,76   156,12 
GBP/USD          1,3447    -0,2%   1,3468   1,3494 
USD/CNY          7,0168    -0,1%   7,0260   7,0324 
USD/CNH          6,9684    -0,1%   6,9773   7,0001 
AUS/USD          0,6693    +0,4%   0,6669   0,6690 
Bitcoin/USD       89.416,95    +1,0% 88.546,45 87.544,55 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD 
WTI/Nymex          57,16    57,42   -0,5%   -0,26 
Brent/ICE          61,88    61,92   -0,1%   -0,04 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD 
Gold           4.394,09   4.320,37   +1,7%   73,71 
Silber           74,23    71,30   +4,1%    2,93 
Platin          1.824,32   1.753,24   +4,1%   71,08 
Kupfer            5,49     5,49     0%    0,00 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/kla

(END) Dow Jones Newswires

January 02, 2026 07:50 ET (12:50 GMT)

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