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MÄRKTE EUROPA/DAX startet im Plus ins Jahr 2026

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX startet im Plus ins Jahr 2026

DOW JONES--Nach einem sehr guten Aktienjahr 2025 geht es an den europäischen Börsen am ersten Handelstag des Jahres 2026 erneut nach oben. Die Nachrichtenlage ist eher dünn, wobei es aus China eher positive und aus Europa negative Konjunkturdaten gibt. So ist in China der Einkaufsmanagerindex für den so wichtigen Industriesektor im Dezember erstmals seit März wieder über die Expansionsschwelle von 50 geklettert.

Nach einer schwachen Umfrage zur Aktivität im verarbeitenden Gewerbe der Eurozone fällt der Euro auf ein 11-Tagestief gegenüber dem US-Dollar. Der endgültige Einkaufsmanagerindex für die Eurozone für Dezember wurde auf ein Neunmonatstief von 48,8 nach unten revidiert und lag damit unter der vorläufigen Schätzung von 49,2. Ein Wert von unter 50 signalisiert eine Schrumpfung. Das Produktionsniveau sei zum ersten Mal seit vergangenem Februar gesunken und die Neuaufträge seien so schnell wie seit fast einem Jahr nicht mehr gefallen, heißt es. Der Euro notiert leichter bei 1,1725 Dollar.

Der DAX gewinnt am Mittag 0,2 Prozent auf 24.550 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legt um 0,6 Prozent auf 5.825 Punkte zu. Der Londoner Leitindex FTSE-100 startet gleich mit einem Rekordhoch ins neue Jahr und hat dabei erstmals die Marke von 10.000 Punkten überschritten. Der europaweite Stoxx-600 erreicht ebenfalls ein Rekordhoch, da starke frühe Gewinne von Halbleiter-Schwergewichten den Index auf 596,36 Punkte nach oben treiben.

Branchengewinner sind die Aktien aus dem Bereich Luftfahrtindustrie und Rüstung. Nachdem der Sektor bereits 2025 zu den Gewinnern gehört hat, zieht er um 2,2 Prozent an. Rüstungstitel waren im vergangenen Jahr mit den gestiegenen Verteidigungsausgaben gesucht. Der Trend sollte sich im neuen Jahr fortsetzen. Mit den überzeugenden Vorgaben aus Asien geht es für die Technologiewerte um 1,8 Prozent nach oben, hier gewinnen ASM International 6 und ASML 3,8 Prozent. Keinen so guten Start erwischen erneut die Aktien der Immobilienunternehmen, die 0,7 Prozent leichter tendieren - die im DAX vertretene Vonovia verliert 1,8 Prozent.

Mit Blick auf die Einzelwerte geht es für die Aktie von Orsted geht es um 3,6 Prozent nach oben. Positiv werten die Analysten von Equita, dass die Berufung von Orsted gegen die Aussetzung des Pachtvertrags für das Offshore-Windprojekt Revolution Wind durch die Trump-Regierung die Chancen erhöhe, dass die Arbeiten daran trotz des andauernden Streits fortgesetzt werden. Revolution Wind und Sunrise Wind - ein weiteres US-Projekt des dänischen Unternehmens für erneuerbare Energien, das von der Aussetzung betroffen ist - sollen zusammen ab dem vierten Quartal 2026 etwa 15 Prozent zum EBITDA des Konzerns und etwa 8 Prozent zu seinem gesamten Unternehmenswert (Enterprise Value) beitragen, so die Analysten.

Mit Aufschlägen von fast 10 Prozent starten Aixtron sehr fest ins Neue Jahr. Nach der Korrektur im Dezember erholt sich der Titel nun verstärkt in einem Umfeld steigender Notierungen für Chips und Anlagenbauer.

Geldvermögen der Deutschen steigt auf zehn Billionen Euro

Das Geldvermögen der Deutschen ist wegen hoher Sparleistung und Börsenboom im abgelaufenen Jahr um 6,3 Prozent auf zehn Billionen Euro gestiegen. "Die Sparquote lag 2025 bei voraussichtlich 10,4 Prozent und damit leicht über dem langfristigen Vor-Corona-Durchschnitt", sagt Studienautor Michael Stappel. Der Grund, dass viele Bürger ihr Geld zusammenhielten, sei eine hohe wirtschaftliche und politische Unsicherheit. Die großen Börsen haben wieder neue Rekorde erreicht. Diese Rally sei der zweite zentrale Faktor für den Anstieg des Geldvermögens. "Allein der DAX hat auf Jahressicht 23 Prozent zugelegt. Aktienkursgewinne trugen mit rund 290 Milliarden Euro entscheidend zum Vermögensaufbau", betont Stappel.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut 
Euro-Stoxx-50      5.824,59    +0,6%   33,18 
Stoxx-50         4.942,53    +0,5%   24,51 
DAX           24.549,81    +0,2%   59,40 
MDAX          30.852,28    +0,8%   234,61 
TecDAX          3.637,07    +0,4%   14,80 
SDAX          17.230,21    +0,3%   55,48 
CAC           8.171,43    +0,3%   21,93 
SMI           13.267,48    +0,2%   26,89 
ATX           5.325,63    -0,0%   -0,70 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 18:00 
EUR/USD          1,1726    -0,2%   1,1749   1,1756 
EUR/JPY          184,09    -0,0%   184,18   183,59 
EUR/CHF          0,9300    -0,1%   0,9310   0,9287 
EUR/GBP          0,8723      0%   0,8723   0,8712 
USD/JPY          156,99    +0,2%   156,76   156,12 
GBP/USD          1,3442    -0,2%   1,3468   1,3494 
USD/CNY          7,0182    -0,1%   7,0260   7,0324 
USD/CNH          6,9687    -0,1%   6,9773   7,0001 
AUS/USD          0,6690    +0,3%   0,6669   0,6690 
Bitcoin/USD       89.453,95    +1,0% 88.546,45 87.544,55 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD 
WTI/Nymex          57,08    57,42   -0,6%   -0,34 
Brent/ICE          61,88    61,92   -0,1%   -0,04 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD 
Gold           4.387,27   4.320,37   +1,5%   66,89 
Silber           73,97    71,30   +3,7%    2,67 
Platin          1.821,22   1.753,24   +3,9%   67,98 
Kupfer            5,49     5,49     0%    0,00 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 02, 2026 08:01 ET (13:01 GMT)

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