Nach 23 Prozent Plus im vergangenen Jahr ist der DAX auch mit leichten Kursgewinnen ins neue Börsenjahr gestartet. Die Aussagekraft dieser Entwicklung ist allerdings nur begrenzt, denn an einem Freitag zwischen Neujahr und dem anstehenden Wochenende dürften von den großen institutionellen Investoren nur wenige bereits den Weg in ihre Büros und an die Handelsbildschirme gefunden haben. Die Karten an der Frankfurter Börse werden am Montag neu gemischt, wenn das Handelsvolumen wieder in Richtung der statistischen Durchschnitte steigt, von denen es sich in den vergangenen zwei Feiertagswochen doch deutlich entfernt hat.
Ein Muster hat sich allerdings wie schon in den letzten Tagen des Jahres 2025 auch im heutigen Handelsverlauf wieder gezeigt. Die dynamische Rally nach dem Start über 24.660 Punkte wurde gleich wieder abverkauft, was für eine hohe Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen spricht. Ohne positive Impulse aus der Realwirtschaft dürfte sich der DAX weiterhin schwer tun, das Allzeithoch nicht nur anzulaufen, sondern auch zu überwinden.
Statt guter Nachrichten gab es bereits einen Dämpfer für die insgesamt doch eher positive Stimmung auf dem Parkett durch die ersten Konjunkturdaten des Jahres aus Deutschland. Die Industrie blickt noch schwächer in die Zukunft als mit der ersten Schätzung durch S&P Global angenommen. Der Einkaufsmanagerindex fiel bei der Umfrage im Dezember um 1,2 auf 47,0 Punkte und entfernt sich damit deutlich von der Expansionsschwelle bei 50 Punkten. Bereits die im Dezember veröffentlichten Daten zeigten den hohen Pessimismus im verarbeitenden Gewerbe, was vor allem am schwachen Exportgeschäft liegt. Bundeskanzler Merz beschwört zwar für das neue Jahr den "Moment des Aufbruchs" und beabsichtigt endlich, den "hausgemachten Reformstau" aufzulösen, so richtig glauben wollen ihm die Wirtschaftslenker allerdings nicht.
Mit dem Blick auf Einzelaktien bleibt der Fokus auf der Rüstungsbranche, wo die Investoren die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Friedens in der Ukraine wieder als geringer einschätzen als noch vor dem Jahreswechsel. Sie greifen bei den Aktien von MTU und Rheinmetall zu und setzen auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Verteidigung auch im bald anbrechenden fünften Kriegsjahr in der Ukraine.
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