Hannover (www.anleihencheck.de) - Die EZB dürfte die Leitzinsen für eine längere Phase unverändert lassen, die Argumente für Zinserhöhungen und Zinssenkungen halten sich derzeit die Waage, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".Angesichts der deutschen Fiskalwende dürfte sich der neutrale Zins nach oben verschieben. Marktspekulationen auf eine Zinserhöhung bereits im zweiten Halbjahr würden die Analysten der NORD/LB jedoch für übertrieben halten. Für die Kapitalmarktzinsen (10J Bund) würden sie mittelfristig eine Fortsetzung der Aufwärtstendenz erwarten. Auch wegen der Auswirkungen der niederländischen Pensionsreform auf die Bond- und Swapmärkte - insbesondere bei langen Laufzeiten - dürfte sich die Zinskurve weiter versteilern. Für Ende 2026 würden die Analysten der NORD/LB mit Bundrenditen (10J) um 3,00% rechnen, trotz der erwarteten Abwärtstendenz bei US-Zinsen. Allerdings würden im Jahresverlauf auch neue politische Unwägbarkeiten lauern (US-Midterms, deutsche Landtagswahlen, Vorwahlkampf Frankreich). Daher sei auch mit einer Phase erhöhter Volatilität und möglicherweise temporären Effekten auf Safe-Haven-Assets zu rechnen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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