Ratingen/Bonn (ots) -
Peter Beyer (CDU), ehemaliger Transatlantikkoordinator der Bundesregierung hält es nach dem US-Einsatz in Venezuela, der mit der Gefangennahme des dortigen Präsidenten Nicolás Maduro endete, für möglich, dass die Vereinigten Staaten neue Ziele in Mittel- oder Südamerika ins Auge fassen könnten. "Mich würde es nicht überraschen, um das hier auch ganz klar zu sagen, dass weitere Schritte, weitere Aktionen, Interventionen, nicht Invasionen, der USA in der westlichen Hemisphäre erfolgen", äußerte sich Beyer im Fernsehsender phoenix. Die neue Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten lege den Schwerpunkt amerikanischer Einflussnahme auf eine regionale Neuorientierung. Dies sei "die erste konkrete, zeitlich sehr nahe und deswegen vielleicht zeitlich überraschend schnelle Umsetzung der ersten Schritte dieser nationalen Sicherheitsstrategie", ist der Christdemokrat überzeugt. Allerdings müsse US-Präsident Donald Trump die innenpolitische Kritik im Blick behalten, denn der Kongress sei in großen Teilen nicht einverstanden mit diesem Vorgehen, "und es gibt in den letzten Monaten doch erkennbare Risse auch seiner MAGA-Bewegung, die ihn unterstützt".
In Venezuela komme es jetzt darauf an, einen demokratischen Machtwechsel durchzusetzen, was aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen könne, weil es enorme Probleme gebe. "Die Opposition in Venezuela befindet sich größtenteils im Ausland [...] und verfügt eben nicht über militärischen Rückhalt", so Beyer.
Das ganze Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/9IA
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Telefon: 0228 / 9584 192
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Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6190212
Peter Beyer (CDU), ehemaliger Transatlantikkoordinator der Bundesregierung hält es nach dem US-Einsatz in Venezuela, der mit der Gefangennahme des dortigen Präsidenten Nicolás Maduro endete, für möglich, dass die Vereinigten Staaten neue Ziele in Mittel- oder Südamerika ins Auge fassen könnten. "Mich würde es nicht überraschen, um das hier auch ganz klar zu sagen, dass weitere Schritte, weitere Aktionen, Interventionen, nicht Invasionen, der USA in der westlichen Hemisphäre erfolgen", äußerte sich Beyer im Fernsehsender phoenix. Die neue Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten lege den Schwerpunkt amerikanischer Einflussnahme auf eine regionale Neuorientierung. Dies sei "die erste konkrete, zeitlich sehr nahe und deswegen vielleicht zeitlich überraschend schnelle Umsetzung der ersten Schritte dieser nationalen Sicherheitsstrategie", ist der Christdemokrat überzeugt. Allerdings müsse US-Präsident Donald Trump die innenpolitische Kritik im Blick behalten, denn der Kongress sei in großen Teilen nicht einverstanden mit diesem Vorgehen, "und es gibt in den letzten Monaten doch erkennbare Risse auch seiner MAGA-Bewegung, die ihn unterstützt".
In Venezuela komme es jetzt darauf an, einen demokratischen Machtwechsel durchzusetzen, was aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen könne, weil es enorme Probleme gebe. "Die Opposition in Venezuela befindet sich größtenteils im Ausland [...] und verfügt eben nicht über militärischen Rückhalt", so Beyer.
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