NEW YORK (dpa-AFX) - Am zweiten Handelstag des neuen Börsenjahres haben Investoren an den US-Aktienmärkten vor allem auf Ölwerte gesetzt. Am Montag profitierten die Aktien der Öl- und Gasindustrie von der Aussicht auf gute Geschäfte in und mit Venezuela in der Zukunft. Der Leitindex Dow Jones Industrial ließ derweil die Höchstmarke von Mitte Dezember hinter sich und erreichte ein weiteres Rekordhoch. Zur Schlussglocke betrug der Aufschlag 1,23 Prozent auf 48.977,18 Punkte. Damit rückt die runde Marke von 50.000 Zählern in unmittelbare Reichweite.
Der Angriff der USA auf Venezuela sorgte an den US-Märkten ebenso wenig für Verunsicherung wie an anderen Börsen weltweit. Die USA hatten am Wochenende eine Reihe von Zielen in Venezuela angegriffen und den autoritären Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen. Dieser erklärte sich unterdessen vor einem New Yorker Gericht für nicht schuldig. Das Vorgehen hat weltweit auch für Kritik gesorgt, vor allem von den Großmächten Russland und China.
Der Nasdaq 100 profitierte wie schon im vergangenen Jahr von den Erwartungen rund um die Künstliche Intelligenz. Der von Tech-Schwergewichten dominierte Index legte um 0,77 Prozent auf 25.401,32 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,64 Prozent auf 6.902,05 Punkte. Diesen beiden Indizes blieben aber weitere Rekordmarken versagt./bek/jha/
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