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MÄRKTE EUROPA/Verhaltener Start - DAX auf Rekordhoch

DJ MÄRKTE EUROPA/Verhaltener Start - DAX auf Rekordhoch

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Dienstag zunächst wenig verändert in den Handel gestartet. Nach dem Allzeithoch vom Vortag markiert der DAX bei 24.916 Punkten zunächst eine neue Bestmarke, aktuell steigt er um 0,1 Prozent auf 24.884 Zähler. Der Euro-Stoxx-50 steht 0,1 Prozent tiefer. Trotz der wenig veränderten Indizes bleiben die übergeordneten Trends intakt: Die Erwartungen an steigende Gewinne vor allem bei Technologiewerten sind momentan der Treiber für steigende Bewertungen.

Einem Bericht der Business Times (Singapur) zufolge dürfte Samsung Electronics im vierten Quartal 2025 einen Anstieg des operativen Gewinns um sagenhafte 160 Prozent verzeichnen, der durch einen akuten Chipmangel ausgelöst worden sei. Die Halbleiterpreise sind in den vergangenen Monaten rasant gestiegen, da die Verlagerung der Branche hin zu KI-bezogenen Chips die Produktion von traditionellen Speichern eingeschränkt habe. Die Aktie legt in Asien um 7 Prozent zu und zieht den gesamten Sektor nach oben.

Elektronikmesse CES sorgt für KI-Fantasie

Zuvor hatte bereits Nvidia auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas ihre neue KI-Chipgeneration mit dem Namen "Vera Rubin" vorgestellt. Die Chips sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Bei der Inferenz liefert Rubin laut Nvidia eine 10-fache Kostenreduzierung im Vergleich zu Blackwell, der erst im Jahr 2024 von Nvidia vorgestellten Mikroarchitektur. Daniel Newman, CEO des KI-Forschungsunternehmens Futurum Group, beschrieb Vera Rubin basierend auf den genannten Spezifikationen als einen "unglaublichen Generationssprung". Auch in Europa dürften Aktien mit Bezug auf die Halbleiterlieferkette gesucht sein.

Investment Thema Nummer zwei ist mit Blick auf die Geopolitik aktuell Rüstung, aber auch Aktien aus dem Ölsektor dürften mit der Entwicklung in Venezuela weiterhin im Fokus stehen.

Analysten kommen nun verstärkt aus den Winterferien zurück und liefern Impulse für Einzelwerte. Adidas notieren gleich 7 Prozent tiefer nach einer gleich doppelten Abstufung auf "Underperform" durch Bank of America. JD Sports (-6%) werden von den Analysten auf "Neutral" gesenkt. Grund sei der ausbleibende Aufwärtszyklus im Sportartikelsektor, so die Analysten. Der Abwärtszyklus halte seit dem zweiten Quartal 2023 an. Es gebe neue Rahmenbedingungen in der Gesellschaft: Der rund 20-jährige Trend zur lässigen "Casual"-Mode scheine beendet, das Wachstum im Sektor dürfte sich halbieren auf mittlere einstellige Prozentwerte.

Anhaltend positiv für Nutzfahrzeughersteller wie Daimler Truck (+4%) und Traton (+2,5%) sind Händler nach den starken US-Auftragszahlen vom Vortag gestimmt. Dort wurde nach den sehr schwachen Vormonaten für Dezember 2025 ein kräftiges Plus vermeldet, vor allem bei den schweren Class-8-Lastern. Rund 42.000 Aufträge wurden erteilt. Für Europa werden die Analysten der Citi optimistischer und erhöhen ihre Absatzerwartung auf plus 1 Prozent nach zuvor minus 4 Prozent für 2026.

Konjunktur- und Inflationsdaten rücken in den Fokus

Nach einem Nachrichtenvakuum über den Jahreswechsel rücken nun wieder Konjunktur- und Inflationsdaten stärker in den Fokus. In Asien war bereits der Einkaufsmanager-Index (PMI) für Hongkongs Industrie mit 51,9 deutlich geringer zurückgegangen als befürchtet und steht weiter auf Expansionskurs. Der Inflationsdruck in Frankreich hat im Dezember entgegen den Erwartungen etwas abgenommen, nun wird auf die Daten aus Deutschland gewartet. Für Dezember signalisieren die Kraftstoffpreise nach Einschätzung der Marktstrategen der Helaba erneut einen nur mäßigen Preisdruck. Aufgrund eines kräftigen Basiseffektes dürfte die Jahresrate der Inflation zudem auf 1,9 Prozent sinken. Im Hinblick auf die Zinssenkungserwartungen in der Eurozone dürften die Daten in der Tendenz zwar förderlich sein, mit einer Veränderung des Leitzinsniveaus rechnen die Experten auf absehbare Zeit aber dennoch nicht. In Europa stehen dazu die Revisionen der Einkaufsmanagerindizes im Fokus.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.916,42    -0,1%   -7,27   +1,0% 
Stoxx-50         5.019,21    +0,3%   12,96   +0,8% 
DAX           24.883,56    +0,1%   14,87   +0,2% 
MDAX          31.383,54    -0,2%   -70,78   +1,2% 
TecDAX          3.733,09    +0,8%   31,10   +0,1% 
SDAX          17.558,27    +0,0%    6,80   +1,1% 
CAC           8.194,26    -0,2%   -17,24   +0,6% 
SMI           13.226,50    -0,2%   -20,82     0% 
ATX           5.382,15    -0,2%   -12,61   +0,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:08  % YTD 
EUR/USD          1,1729    +0,1%   1,1719   1,1708  -0,2% 
EUR/JPY          183,39    -0,0%   183,41   183,25  -0,2% 
EUR/CHF          0,9292    +0,1%   0,9281   0,9287  -0,2% 
EUR/GBP          0,8654    -0,0%   0,8654   0,8668  -0,8% 
USD/JPY          156,35    -0,1%   156,52   156,52  -0,2% 
GBP/USD          1,3554    +0,1%   1,3542   1,3508  +0,5% 
USD/CNY          7,0236    -0,1%   7,0283   7,0363  +0,0% 
USD/CNH          6,9796    -0,1%   6,9842   6,9911  +0,1% 
AUS/USD          0,6724    +0,1%   0,6715   0,6711  +0,6% 
Bitcoin/USD       93.255,15    -1,0% 94.174,55 93.843,55  +3,0% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          57,97    58,32   -0,6%   -0,35  +1,4% 
Brent/ICE          61,88    61,92   -0,1%   -0,04  +1,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.466,29   4.445,75   +0,5%   20,54  +0,3% 
Silber           78,46    76,48   +2,6%    1,98  +2,2% 
Platin          1.976,79   1.942,34   +1,8%   34,45 +10,8% 
Kupfer            6,01     5,92   +1,4%    0,08 +46,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 06, 2026 03:59 ET (08:59 GMT)

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2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

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