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MÄRKTE USA/Kaum verändert - Chip-Werte legen zu

DJ MÄRKTE USA/Kaum verändert - Chip-Werte legen zu

DOW JONES--Mit einer wenig veränderten Tendenz dürfte die Wall Street am Dienstag in den Handel starten. Nachdem der Dow-Jones-Index zu Wochenbeginn auf ein neues Rekordhoch geklettert war, dürfte es zunächst zu einer Verschnaufpause kommen, heißt es. Leichte Unterstützung kam am Vortag von einem schwächeren ISM-Index, der Zinssenkungsspekulationen neue Nahrung gab. Die Entwicklungen um Venezuela belasten die Stimmung weiterhin nicht. Der Future auf den S&P-500 tritt auf der Stelle. Dagegen geht es für den NAsdaq-Future um 0,2 Prozent nach oben.

In den Fokus rückt der Technologie-Sektor, nachdem Nvidia früher als erwartet schnellere KI-Chips vorgestellt hat. Die Nvidia-Aktie gewinnt vorbörslich 0,8 Prozent. CEO Jensen Huang präsentierte auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die neuesten KI-Serversysteme, bekannt als "Vera Rubin". Diese kommen im zweiten Halbjahr 2026 in den Verkauf. Normalerweise enthüllt Nvidia Details zu Spezifikationen und Fähigkeiten der neuesten Chips auf der Frühjahrs-Entwicklerkonferenz im Silicon Valley. Dieses Jahr hätten die für KI erforderliche Komplexität der Berechnungen und die immense Nachfrage nach fortschrittlichen Prozessoren zum Trainieren und Betreiben von Modellen die Halbleiterindustrie dazu veranlasst, schneller zu handeln, sagte Huang.

Auch die Papiere von Advanced Micro Devices legen um 0,8 Prozent zu, nachdem der Chiphersteller auf der CES seine neueste Generation von Mobil- und Desktop-Prozessoren vorgestellt hat. Microchip Technology klettern mit einem erhöhten Umsatzausblick um 3,9 Prozent in die Höhe.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist am Berichtstag übersichtlich. Es wird nur der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Diensleistungssektor in zweiter Lesung veröffentlicht. Das Highlight der Woche sind die Dezember-Daten vom US-Arbeitsmarkt, die am Freitag veröffentlicht werden.

Die Renditen am US-Anleihemarkt holen einen Teil ihrer Vortagesverluste wieder auf. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt um 1,0 Basispunkte auf 4,17 Prozent. Die Anleger würden über geopolitische Risiken hinwegsehen, heißt es. Gleichwohl habe am Montag der unter den Prognosen liegender ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe an die fragilen Aussichten erinnert, gepaart mit Signalen eines sich abkühlenden Arbeitsmarktes. "Eine Fortsetzung schwacher Daten würde wahrscheinlich die Erwartungen einer "dovisheren" Haltung der Fed im Jahr 2026 bestärken, wobei die Märkte derzeit zwei Zinssenkungen bis zum Jahresende einpreisen", so Frank Walbaum von Naga.

Der Dollar legt erneut leicht zu - der Dollar-Index gewinnt 0,2 Prozent. Das US-Geopolitik könnte eine Abkehr vom Dollar als Weltreservewährung beschleunigen, so Jefferies-Ökonom Mohit Kumar. "Die neue politische Ordnung wird dazu führen, dass die Länder ihre Abhängigkeit vom Dollar als Reservewährung verringern", ergänzt er. Jefferies bevorzuge Gold und Metalle im Allgemeinen als beste Möglichkeit zur Diversifizierung weg vom Dollar, so der Ökonom.

Der Goldpreis baut die kräftigen Vortagesgewinne noch leicht aus. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,4 Prozent auf 4.464 Dollar. Silber legt um weitere 2,6 Prozent zu. Der Fokus liege auf den anstehenden US-Daten im weiteren Wochenverlauf, die Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank liefern könnten, heißt es.

Die Ölpreise bauen ihre Vortagesgewinne aus. Der WTI-Preis erhöht sich um 0,5 Prozent. Die US-Intervention in Venezuela ändert nichts an den Ölpreisprognosen von Morningstar. Venezuela werde Jahre umfangreicher Kapital-Investitionen benötigen, um seine Ölinfrastruktur zu modernisieren, so Analyst Joshua Aguilar. Morningstar hält an seinen mittelfristigen Ölpreisprognosen von 65 US-Dollar pro Barrel für Brent und 60 US-Dollar pro Barrel für WTI fest. Es könnte zwar eine gewisse Aufwärtsbewegung der Preise geben, diese werde aber wahrscheinlich nur von kurzer Dauer sein.

=== 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:08  % YTD 
EUR/USD          1,1709    -0,1%   1,1719   1,1708  -0,2% 
EUR/JPY          183,12    -0,2%   183,41   183,25  -0,4% 
EUR/CHF          0,9283    +0,0%   0,9281   0,9287  -0,3% 
EUR/GBP          0,8663    +0,1%   0,8654   0,8668  -0,8% 
USD/JPY          156,40    -0,1%   156,52   156,52  -0,2% 
GBP/USD          1,3516    -0,2%   1,3542   1,3508  +0,5% 
USD/CNY          7,0281    -0,0%   7,0283   7,0363  +0,0% 
USD/CNH          6,9827    -0,0%   6,9842   6,9911  +0,1% 
AUS/USD          0,6723    +0,1%   0,6715   0,6711  +0,6% 
Bitcoin/USD       93.807,35    -0,4% 94.174,55 93.843,55  +6,3% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          58,61    58,32   +0,5%    0,29  +1,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.464,01   4.445,75   +0,4%   18,26  +2,9% 
Silber           78,45    76,48   +2,6%    1,98  +7,3% 
Platin          1.987,15   1.942,34   +2,3%   44,81 +10,8% 
Kupfer            5,97     5,92   +0,7%    0,04 +45,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/brb

(END) Dow Jones Newswires

January 06, 2026 08:33 ET (13:33 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
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