Frankfurt (ots) -
Drei Begriffe hat FDP-Chef Christian Dürr seiner Partei als Rettungsanker hingeworfen: Aufbruch, Mut und Radikalität sollen die Freidemokraten vor dem Untergang retten. Und der droht der Partei: Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre hat die FDP 2025 den Sprung in den Bundestag verfehlt, mit ihrem Oppositionskurs in der Ampelregierung hat sie dazu beigetragen. Seither ist sie noch nicht wieder richtig in Schwung gekommen - auch nicht als selbst deklarierte "außerparlamentarische Opposition". Gehen auch die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im März schief, wo die Partei noch eine stabile Basis hatte, könnte auch den größten Optimisten bei der FDP die Puste ausgehen. Die FDP wäre dann wohl Geschichte. Wenn man "radikale Mitte" beim Wort nähme, dann käme in einer Demokratie vor allem eines heraus: Eigene Ideen, aber auch Kompromissbereitschaft. Und diese radikal als Vorteil verteidigen. Ein Aufbruch der FDP ist durchaus möglich. Aber er braucht noch etwas Arbeit.
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