DJ MÄRKTE USA/Gut behauptet - Zurückhaltung vor Jobdaten
DOW JONES--Mit einer leicht positiven Tendenz zeigt sich die Wall Street am Dienstag im Verlauf. Nachdem der Dow-Jones-Index zu Wochenbeginn auf ein neues Rekordhoch geklettert war, kommt es zu einer Verschnaufpause, heißt es. Anleger warteten auf die wichtigen Arbeitsmarktdaten für Dezember, die am Freitag veröffentlicht werden sollen. Die Entwicklungen um Venezuela belasten die Stimmung weiterhin nicht. Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen Mittag 0,5 Prozent auf 49.218 Punkte und markiert ein Rekordhoch. Der S&P-500 steigt um 0,2 Prozent und der Nasdaq-Composite erhöht sich um ebenfalls 0,2 Prozent.
Im Fokus steht der Technologie-Sektor, nachdem Nvidia früher als erwartet schnellere KI-Chips vorgestellt hat. Die Nvidia-Aktie gewinnt 0,7 Prozent. CEO Jensen Huang präsentierte auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die neuesten KI-Serversysteme, bekannt als "Vera Rubin". Diese kommen im zweiten Halbjahr 2026 in den Verkauf. Normalerweise enthüllt Nvidia Details zu Spezifikationen und Fähigkeiten der neuesten Chips auf der Frühjahrs-Entwicklerkonferenz im Silicon Valley. Dieses Jahr hätten die für KI erforderliche Komplexität der Berechnungen und die immense Nachfrage nach fortschrittlichen Prozessoren zum Trainieren und Betreiben von Modellen die Halbleiterindustrie dazu veranlasst, schneller zu handeln, sagte Huang.
Die Papiere von Advanced Micro Devices verlieren nach vorbörslichen Gewinnen nun 3,5 Prozent. Der Chip-Hersteller hat auf der CES seine neueste Generation von Mobil- und Desktop-Prozessoren vorgestellt. Microchip Technology klettern mit einem erhöhten Umsatzausblick um 10,6 Prozent in die Höhe.
Um 12,3 Prozent abwärts geht es mit dem Kurs von Staar Surgical. Der Augenheilkundespezialist Alcon wird das Unternehmen nun doch nicht übernehmen, nachdem die Staar-Aktionäre die Transaktion abgelehnt haben.
Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist am Berichtstag übersichtlich. Es wurde nur der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor in zweiter Lesung veröffentlicht. Der Index schwächte sich etwas deutlicher ab als erwartet. Das Highlight der Woche sind jedoch ohnehin die Dezember-Daten vom US-Arbeitsmarkt, die am Freitag veröffentlicht werden.
Die Renditen am US-Anleihemarkt holen einen Teil ihrer Vortagesverluste wieder auf. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt um 2 Basispunkte auf 4,19 Prozent. Die Anleger würden über geopolitische Risiken hinwegsehen, heißt es. Gleichwohl habe am Montag der unter den Prognosen liegende ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe an die fragilen Aussichten erinnert, gepaart mit Signalen eines sich abkühlenden Arbeitsmarktes. "Eine Fortsetzung schwacher Daten würde wahrscheinlich die Erwartungen einer "dovisheren" Haltung der Fed im Jahr 2026 bestärken, wobei die Märkte derzeit zwei Zinssenkungen bis zum Jahresende einpreisen", so Frank Walbaum von Naga.
Der Dollar legt erneut leicht zu - der Dollar-Index gewinnt 0,3 Prozent. Das US-Geopolitik könnte eine Abkehr vom Dollar als Weltreservewährung beschleunigen, so Jefferies-Ökonom Mohit Kumar. "Die neue politische Ordnung wird dazu führen, dass die Länder ihre Abhängigkeit vom Dollar als Reservewährung verringern", ergänzt er. Jefferies bevorzuge Gold und Metalle im Allgemeinen als beste Möglichkeit zur Diversifizierung weg vom Dollar, so der Ökonom.
Der Goldpreis baut die kräftigen Vortagesgewinne noch aus. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,9 Prozent auf 4.486 Dollar. Silber legt um weitere 5,2 Prozent zu. Der Fokus liege auf den anstehenden US-Daten im weiteren Wochenverlauf, die Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank liefern könnten, heißt es.
Die Ölpreise geben einen Teil ihrer Vortagesgewinne ab. Der WTI-Preis fällt 0,4 Prozent. Die US-Intervention in Venezuela ändert nichts an den Ölpreisprognosen von Morningstar. Venezuela werde Jahre umfangreicher Kapital-Investitionen benötigen, um seine Ölinfrastruktur zu modernisieren, so Analyst Joshua Aguilar. Morningstar hält an seinen mittelfristigen Ölpreisprognosen von 65 US-Dollar pro Barrel für Brent und 60 US-Dollar pro Barrel für WTI fest. Es könnte zwar eine gewisse Aufwärtsbewegung der Preise geben, diese werde aber wahrscheinlich nur von kurzer Dauer sein.
=== INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD DJIA 49.217,56 +0,5% 240,38 +1,9% S&P-500 6.917,93 +0,2% 15,88 +0,8% NASDAQ Comp 23.433,58 +0,2% 37,76 +0,7% NASDAQ 100 25.505,60 +0,4% 104,28 +0,6% DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mo, 17:08 % YTD EUR/USD 1,1688 -0,3% 1,1719 1,1708 -0,2% EUR/JPY 183,16 -0,1% 183,41 183,25 -0,4% EUR/CHF 0,9298 +0,2% 0,9281 0,9287 -0,3% EUR/GBP 0,8663 +0,1% 0,8654 0,8668 -0,8% USD/JPY 156,71 +0,1% 156,52 156,52 -0,2% GBP/USD 1,3493 -0,4% 1,3542 1,3508 +0,5% USD/CNY 7,0261 -0,0% 7,0283 7,0363 +0,0% USD/CNH 6,9818 -0,0% 6,9842 6,9911 +0,1% AUS/USD 0,6730 +0,2% 0,6715 0,6711 +0,6% Bitcoin/USD 92.394,15 -1,9% 94.174,55 93.843,55 +6,3% ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 58,09 58,32 -0,4% -0,23 +1,4% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold 4.486,29 4.445,75 +0,9% 40,54 +2,9% Silber 80,51 76,48 +5,3% 4,03 +7,3% Platin 2.070,65 1.942,34 +6,6% 128,31 +10,8% Kupfer 6,01 5,92 +1,4% 0,08 +46,2% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags (Angaben ohne Gewähr) ===
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January 06, 2026 11:58 ET (16:58 GMT)
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