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MÄRKTE USA/Wenig verändert - Dow-Jones mit neuem Rekordhoch

DJ MÄRKTE USA/Wenig verändert - Dow-Jones mit neuem Rekordhoch

DOW JONES--Die Rekordjagd an der Wall Street findet auch zur Wochenmitte zunächst ihre Fortsetzung. Der Dow-Jones-Index markiert kurz nach der Startglocke bei 49.621 Punkten ein neues Rekordhoch. Aktuell gewinnt der Index 0,1 Prozent auf 49.497 Punkte. Dagegen zeigt sich der S&P-500 wenig verändert, der Nasdaq-Composite steigt um 0,1 Prozent. Die zuletzt gestiegenen Zinssenkungshoffnungen stützen den Markt dabei weiter, heißt es. Der Fokus richtet sich zunehmend auf die anstehenden US-Konjunkturdaten, die mit den US-Arbeitsmarktdaten für Dezember am Freitag ihren Höhepunkt finden. Die Daten könnten Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank liefern, heißt es.

Die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft ist im Dezember im erwarteten Rahmen gestiegen. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, entstanden 41.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten ein Plus von 48.000 Jobs vorausgesagt. Für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag wird erwartet, dass 73.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft dazugekommen sind. Die Arbeitslosenquote wird bei 4,5 (November: 4,6) Prozent gesehen.

Nach der Eröffnung folgen noch die Zahl der offenen Stellen für November, der Auftragseingang der Industrie für den Oktober sowie der ISM-Index für das Nicht-verarbeitende Gewerbe aus dem Dezember.

Die Entwicklungen rund um Venezuela bewegen weiter nicht. "Es gibt weiterhin wenig Anzeichen für eine Eskalation der Spannungen", sagt Michael Brown, Stratege bei Pepperstone. Die Pläne der Trump-Administration in Bezug auf Grönland könnten zwar die etablierte globale Ordnung durcheinanderbringen, hätten die Märkte allerdings auch nicht erschüttert. US-Außenminister Marco Rubio spielte die Bedrohung durch eine militärische Aktion herunter und teilte mit, dass das Ziel des Weißen Hauses darin bestehe, die Insel von Dänemark zu kaufen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Personen, die mit den Diskussionen vertraut sind.

Bei den Einzelwerten geht es für die Chevron-Aktie um 0,5 Prozent nach unten. Die Financial Times berichtet, dass Chevron und die Beteiligungsgesellschaft Quantum Capital Group planen, ein Gebot für die internationalen Vermögenswerte von Russlands Lukoil abzugeben. Dagegen geht es für die Bergbauwerte Newmont und Freeport-McMoran um bis zu 4,2 Prozent nach unten. Marktteilnehmer verweisen auf die Abgaben bei Gold und Kupfer nach den jüngst deutlichen Aufschlägen.

Warner Bros. Discovery (unv.) hat seinen Aktionären empfohlen, das nachgebesserte feindliche Übernahmeangebot von Paramount (-0,6%) abzulehnen - mit der Begründung, dass der bestehende Deal mit Netflix (+1,3%) "stärker" sei. In einem Brief an die Aktionäre erklärte Warner, die Offerte von Paramount sei nicht besser oder auch nur vergleichbar mit dem 72-Milliarden-Dollar-Gebot von Netflix für seine Film- und Fernsehstudios und den Streamingdienst HBO Max.

Gewinnmitnahmen belasten den Goldpreis nach der jüngsten Rally. Der Preis für die Feinunze fällt um 1,0 Prozent auf 4.451 Dollar. Der Silberpreis reduziert sich um 4,8 Prozent.

Der Dollar zeigt sich nach den jüngsten Gewinnen wenig verändert. Dem Dollar droht ein Kursverlust, falls der Oberste Gerichtshof in einer möglichen Entscheidung am Freitag die Nutzung von Notstandsbefugnissen durch US-Präsident Trump zur Verhängung weitreichender Zölle für illegal erklärt, so Derek Halpenny von der MUFG Bank. Trump habe in diesem Fall zwar wahrscheinlich einen Alternativplan zur Verhängung von Zöllen, dieser sei jedoch wahrscheinlich nicht allumfassend, weshalb die Erwartungen an die Zolleinnahmen zurückgeschraubt werden könnten.

Die Ölpreise kommen leicht zurück. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 0,8 Prozent, nachdem US-Präsident Trump angekündigt hat, Venezuela werde den USA bis zu 50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl liefern. Es wird erwartet, dass dieser Schritt das weltweite Überangebot weiter verschärfen wird.

Die Renditen am US-Anleihemarkt geben leicht nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt um 1,0 Basispunkt auf 4,14 Prozent. Die Blicke seien hier auf die anstehenden Konjunkturdaten und vor allem den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag gerichtet, heißt es.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA          49.496,69    +0,1%   34,61   +2,9% 
S&P-500         6.947,56    +0,0%    2,74   +1,5% 
NASDAQ Comp       23.565,88    +0,1%   18,70   +1,3% 
NASDAQ 100       25.652,03    +0,0%   12,33   +1,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:05  % YTD 
EUR/USD          1,1690    +0,0%   1,1689   1,1692  -0,5% 
EUR/JPY          182,95    -0,1%   183,08   183,15  -0,6% 
EUR/CHF          0,9304    +0,1%   0,9298   0,9297  -0,1% 
EUR/GBP          0,8667    +0,1%   0,8657   0,8659  -0,7% 
USD/JPY          156,50    -0,1%   156,63   156,66  -0,1% 
GBP/USD          1,3489    -0,1%   1,3501   1,3503  +0,2% 
USD/CNY          7,0250    +0,0%   7,0245   7,0278  -0,0% 
USD/CNH          6,9877    +0,1%   6,9808   6,9815  +0,0% 
AUS/USD          0,6741    +0,0%   0,6740   0,6727  +1,0% 
Bitcoin/USD       91.605,45    -1,8% 93.266,50 93.691,30  +5,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          56,66    57,13   -0,8%   -0,47  -0,9% 
Brent/ICE          60,43    60,70   -0,4%   -0,27  -0,6% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.450,56   4.494,70   -1,0%   -44,15  +4,0% 
Silber           77,42    81,30   -4,8%   -3,88 +14,0% 
Platin          1.958,40   2.097,09   -6,6%  -138,69 +19,6% 
Kupfer            5,89     6,01   -2,1%   -0,12 +43,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

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January 07, 2026 09:46 ET (14:46 GMT)

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