Frankfurt (ots) -
Die Europäer sind im Zwist mit US-Präsident Donald Trump um Grönland nicht so schlecht aufgestellt, wie viele fürchten. Dänemark und die anderen EU-Staaten sind zwar verteidigungspolitisch auf die USA angewiesen. Sie haben auch nicht wie China mit den seltenen Erden ein Druckmittel gegen die Trump-Regierung. Doch Europa ist auch für die Vereinigten Staaten wichtig. Ein Konflikt über die Insel verbunden mit einem möglichen Handelsstreit würde die Preise in den USA vor den wegweisenden Zwischenwahlen Ende des Jahres in die Höhe treiben. Die hohe US-Inflation war ein Grund für die Niederlage von Joe Biden. Und die US-Stützpunkte auf dem alten Kontinent wie die Air Base Ramstein sind ein tragender militärischer Stützpfeiler für die Weltmacht. Fraglich ist zudem, ob die Trump-Administration einen weiteren Konflikt managen könnte. Deren Kräfte sind bereits gebunden wegen des Einsatzes gegen Venezuela, der Gespräche über die Ukraine und der Vermittlungen in Nahost, um nur einige zu nennen.
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Die Europäer sind im Zwist mit US-Präsident Donald Trump um Grönland nicht so schlecht aufgestellt, wie viele fürchten. Dänemark und die anderen EU-Staaten sind zwar verteidigungspolitisch auf die USA angewiesen. Sie haben auch nicht wie China mit den seltenen Erden ein Druckmittel gegen die Trump-Regierung. Doch Europa ist auch für die Vereinigten Staaten wichtig. Ein Konflikt über die Insel verbunden mit einem möglichen Handelsstreit würde die Preise in den USA vor den wegweisenden Zwischenwahlen Ende des Jahres in die Höhe treiben. Die hohe US-Inflation war ein Grund für die Niederlage von Joe Biden. Und die US-Stützpunkte auf dem alten Kontinent wie die Air Base Ramstein sind ein tragender militärischer Stützpfeiler für die Weltmacht. Fraglich ist zudem, ob die Trump-Administration einen weiteren Konflikt managen könnte. Deren Kräfte sind bereits gebunden wegen des Einsatzes gegen Venezuela, der Gespräche über die Ukraine und der Vermittlungen in Nahost, um nur einige zu nennen.
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