Linz (www.anleihencheck.de) - Die neuesten Inflationsdaten aus der Eurozone haben die Spekulationen über weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) deutlich gedämpft, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Laut Eurostat seien die Verbraucherpreise im Dezember um 2,0% gegenüber dem Vorjahr gestiegen - exakt das Ziel der EZB. Im November habe die Rate noch bei 2,1% gelegen. Frühindikatoren aus großen Mitgliedsländern wie Deutschland hätten den Rückgang bereits signalisiert. Dort sei die Teuerung im Dezember von 2,6% auf ebenfalls 2,0% gefallen. Sinkende Energiepreise könnten die Inflation im Frühjahr weiter drücken. Besonders die erste Schätzung aus Deutschland habe für Aufmerksamkeit gesorgt, da sie niedriger ausgefallen sei als erwartet. Das stärke die Einschätzung vieler Marktteilnehmer, dass zusätzliche Zinserhöhungen derzeit unwahrscheinlich seien. In der Folge hätten die Renditen für Staatsanleihen leicht nachgegeben: Zehnjährige Bundesanleihen würden aktuell bei 2,80% notieren, dem niedrigsten Stand seit Anfang Dezember. (08.01.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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