Berlin (ots) -
Evangelische Krankenhäuser legen der FinanzKommission Gesundheit konkret berechnete Entlastungsvorschläge vor - ohne Abstriche bei der Versorgung
Bei den Fach- und Expertengesprächen der FinanzKommission Gesundheit zum stationären Sektor am 8. Januar hat der DEKV konkrete Vorschläge eingebracht, wie sich Effizienzreserven im Krankenhausbereich heben lassen, ohne die Versorgungsqualität zu gefährden. Damit unterstützt der Verband das Ziel der Kommission, Empfehlungen zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erarbeiten, die ab 2027 wirksam werden sollen.
Grundlage der Vorschläge des DEKV sind detaillierte Kostenanalysen einzelner Mitgliedskrankenhäuser, die anschließend systemweit hochgerechnet wurden. Im Mittelpunkt stehen der Abbau redundanter Melde- und Nachweispflichten, die Vereinfachung von Prüfverfahren sowie eine stärkere Standardisierung und Automatisierung von Datenerhebungen. Allein durch den Rückbau administrativer Mehrfachstrukturen lassen sich nach Berechnungen des Verbands für fünfzehn Beispiele weit über 26 Millionen Euro pro Jahr bundesweit einsparen ohne Leistungsabbau und ohne Einschränkungen für Patientinnen und Patienten.
"Wir haben bewusst nicht mit abstrakten Modellannahmen gearbeitet, sondern mit konkreten Kostenanalysen aus unseren Krankenhäusern", sagt Christoph Radbruch, Vorsitzender des DEKV. "Diese Zahlen zeigen sehr klar, wie teuer Bürokratie im Alltag ist und wie viel Entlastung möglich wäre, wenn Dokumentations- und Nachweispflichten konsequent vereinfacht würden."
Der Verband betont, dass Bürokratieabbau kein Randthema der Krankenhausreform ist, sondern ein zentraler Hebel zur Stabilisierung der Finanzierung und zur Entlastung des Personals. Weniger Verwaltung bedeutet mehr Zeit für Pflege, Medizin und Organisation der Versorgung.
Pressekontakt:
Medizin & PR GmbH - Gesundheitskommunikation
Barbara Kluge | Eupener Straße 60, 50933 Köln
E-Mail: barbara.kluge@medizin-pr.de | Tel.: 0221 / 77543-0
Melanie Kanzler | Verbandsdirektorin
E-Mail: kanzler@dekv.de | Tel.: 030 200 51419-0
Original-Content von: Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/126495/6192623
Evangelische Krankenhäuser legen der FinanzKommission Gesundheit konkret berechnete Entlastungsvorschläge vor - ohne Abstriche bei der Versorgung
Bei den Fach- und Expertengesprächen der FinanzKommission Gesundheit zum stationären Sektor am 8. Januar hat der DEKV konkrete Vorschläge eingebracht, wie sich Effizienzreserven im Krankenhausbereich heben lassen, ohne die Versorgungsqualität zu gefährden. Damit unterstützt der Verband das Ziel der Kommission, Empfehlungen zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erarbeiten, die ab 2027 wirksam werden sollen.
Grundlage der Vorschläge des DEKV sind detaillierte Kostenanalysen einzelner Mitgliedskrankenhäuser, die anschließend systemweit hochgerechnet wurden. Im Mittelpunkt stehen der Abbau redundanter Melde- und Nachweispflichten, die Vereinfachung von Prüfverfahren sowie eine stärkere Standardisierung und Automatisierung von Datenerhebungen. Allein durch den Rückbau administrativer Mehrfachstrukturen lassen sich nach Berechnungen des Verbands für fünfzehn Beispiele weit über 26 Millionen Euro pro Jahr bundesweit einsparen ohne Leistungsabbau und ohne Einschränkungen für Patientinnen und Patienten.
"Wir haben bewusst nicht mit abstrakten Modellannahmen gearbeitet, sondern mit konkreten Kostenanalysen aus unseren Krankenhäusern", sagt Christoph Radbruch, Vorsitzender des DEKV. "Diese Zahlen zeigen sehr klar, wie teuer Bürokratie im Alltag ist und wie viel Entlastung möglich wäre, wenn Dokumentations- und Nachweispflichten konsequent vereinfacht würden."
Der Verband betont, dass Bürokratieabbau kein Randthema der Krankenhausreform ist, sondern ein zentraler Hebel zur Stabilisierung der Finanzierung und zur Entlastung des Personals. Weniger Verwaltung bedeutet mehr Zeit für Pflege, Medizin und Organisation der Versorgung.
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