München (ots) -
Glätte, Schnee und Temperaturen bis zu minus 15 Grad sorgen in den kommenden Tagen für erschwerte Bedingungen auf Autobahnen und Straßen. Damit Autofahrerinnen und Autofahrer sicher durch die winterlichen Bedingungen kommen, rät der ADAC zu gründlicher Vorbereitung und angepasster Fahrweise, um sicher ans Ziel zu kommen. In Extremsituationen sollten Autofahrten möglichst verschoben werden
Vor dem Start muss das Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit werden. Nur so ist die Sicht uneingeschränkt und andere Verkehrsteilnehmer werden nicht durch herabfallende Schneereste gefährdet. Eiskratzer und solide Schneebesen gehören daher zur Winterausrüstung jedes Fahrzeugs.
Wer jetzt mit dem Auto unterwegs sein möchte, braucht Winter- oder geeignete Ganzjahresreifen, im Idealfall mit einer Profiltiefe von mindestens vier mm. Wer sich nicht an die situative Winterreifenpflicht hält, riskiert nicht nur zur Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer zu werden, sondern auch ein Bußgeld.
Darüber hinaus sollte die Fahrweise zwingend den Wetter- und Straßenverhältnissen angepasst werden:
- Besonders bei Schneefall oder vereisten Fahrbahnen gilt: nur so schnell fahren, wie das Fahrzeug sicher beherrscht werden kann. Zudem sollte der Abstand zum Vorausfahrenden großzügig bemessen sein.
- Nach der Straßenverkehrsordnung muss die Geschwindigkeit stets den aktuellen Bedingungen angepasst werden - auch wenn gesetzliche Tempolimits bestehen. Bei eingeschränkter Sicht unter 50 Metern, etwa bei starkem Schneefall, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
- Niedertouriges Fahren und sanfte Lenk- sowie Bremsbewegungen verbessern die Kontrolle bei glatter Fahrbahn. Eine kurze Bremsprobe auf freier Strecke kann helfen, ein Gefühl für den verlängerten Bremsweg zu bekommen - auf Eis und Schnee kann er deutlich länger sein als auf trockenem Asphalt.
Drohen extreme Verhältnisse auf den Straßen wie Blizzards, Eisregen oder Blitzeis, dann rät der ADAC, das Fahrzeug stehen zu lassen und Fahrten erst dann anzutreten, wenn der Winterdienst geräumt oder gestreut hat.
Die ADAC Pannenhilfe ist bestens auf die aktuell herausfordernden Winterbedingungen vorbereitet. In der ersten, sehr kalten Woche des neuen Jahres (1.-7. Januar 2026) absolvierten die Gelben Engel in Hochlastphasen bereits 96.487 Einsätze, 15,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (83.551). Die meisten Pannenhilfen musste der ADAC dabei am Montag (5. Januar 2026) mit 20.516 Einsätzen leisten. Die ADAC Pannenhilfe ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089 20204000 sowie digital über die Pannenhilfe-App oder Web-App zu erreichen.
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de
Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7849/6192760
Glätte, Schnee und Temperaturen bis zu minus 15 Grad sorgen in den kommenden Tagen für erschwerte Bedingungen auf Autobahnen und Straßen. Damit Autofahrerinnen und Autofahrer sicher durch die winterlichen Bedingungen kommen, rät der ADAC zu gründlicher Vorbereitung und angepasster Fahrweise, um sicher ans Ziel zu kommen. In Extremsituationen sollten Autofahrten möglichst verschoben werden
Vor dem Start muss das Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit werden. Nur so ist die Sicht uneingeschränkt und andere Verkehrsteilnehmer werden nicht durch herabfallende Schneereste gefährdet. Eiskratzer und solide Schneebesen gehören daher zur Winterausrüstung jedes Fahrzeugs.
Wer jetzt mit dem Auto unterwegs sein möchte, braucht Winter- oder geeignete Ganzjahresreifen, im Idealfall mit einer Profiltiefe von mindestens vier mm. Wer sich nicht an die situative Winterreifenpflicht hält, riskiert nicht nur zur Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer zu werden, sondern auch ein Bußgeld.
Darüber hinaus sollte die Fahrweise zwingend den Wetter- und Straßenverhältnissen angepasst werden:
- Besonders bei Schneefall oder vereisten Fahrbahnen gilt: nur so schnell fahren, wie das Fahrzeug sicher beherrscht werden kann. Zudem sollte der Abstand zum Vorausfahrenden großzügig bemessen sein.
- Nach der Straßenverkehrsordnung muss die Geschwindigkeit stets den aktuellen Bedingungen angepasst werden - auch wenn gesetzliche Tempolimits bestehen. Bei eingeschränkter Sicht unter 50 Metern, etwa bei starkem Schneefall, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
- Niedertouriges Fahren und sanfte Lenk- sowie Bremsbewegungen verbessern die Kontrolle bei glatter Fahrbahn. Eine kurze Bremsprobe auf freier Strecke kann helfen, ein Gefühl für den verlängerten Bremsweg zu bekommen - auf Eis und Schnee kann er deutlich länger sein als auf trockenem Asphalt.
Drohen extreme Verhältnisse auf den Straßen wie Blizzards, Eisregen oder Blitzeis, dann rät der ADAC, das Fahrzeug stehen zu lassen und Fahrten erst dann anzutreten, wenn der Winterdienst geräumt oder gestreut hat.
Die ADAC Pannenhilfe ist bestens auf die aktuell herausfordernden Winterbedingungen vorbereitet. In der ersten, sehr kalten Woche des neuen Jahres (1.-7. Januar 2026) absolvierten die Gelben Engel in Hochlastphasen bereits 96.487 Einsätze, 15,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (83.551). Die meisten Pannenhilfen musste der ADAC dabei am Montag (5. Januar 2026) mit 20.516 Einsätzen leisten. Die ADAC Pannenhilfe ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089 20204000 sowie digital über die Pannenhilfe-App oder Web-App zu erreichen.
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