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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Zurückhaltung vor Arbeitsmarktbericht

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Zurückhaltung vor Arbeitsmarktbericht

DOW JONES--Die negative Tendenz an der Wall Street hat sich auch am Donnerstag fortgesetzt. Damit weitet sich die Verschnaufpause nach der jüngsten Rekordjagd aus. Der Dow-Jones-Index und der S&P-500 hatten zwar zur Wochenmitte erneut Allzeithochs markiert, doch im Anschluss hatten die Indizes den Rückwärtsgang eingelegt. Am Donnerstag ging es für den Dow-Jones-Index um 0,6 Prozent auf 49.266 Punkte nach oben, gestützt von deutlichen Kursgewinnen bei Home Depot, Sherwin-Williams und Nike, doch der S&P-500 schloss kaum verändert. Der Nasdaq-Composite büßte 0,4 Prozent ein. An der Nyse wurden 1.916 (Mittwoch: 997) Kursgewinner gesehen. Ihnen standen 839 (1.751) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 61 (88) Titel.

Die Investoren hätten die geopolitischen Spannungen, die mit Venezuela und Grönland verbunden sind, vielleicht ignoriert, aber sie schauten nach wie vor stark auf die konjunkturelle Entwicklung, sagten Marktteilnehmer. Allerdings setzten die wöchentlichen Erstanträge keinen Impuls. Sie fielen im Rahmen der Erwartungen aus. Gleiches galt am Vortag bereits für die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft im Dezember. Damit lieferten die Daten keine Hinweise für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht für Dezember, der am Freitag auf der Agenda steht.

Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Oktober nur halb so groß wie erwartet gewesen. Es betrug nach vorläufigen Berechnungen 29,35 Milliarden Dollar nach revidiert 48,14 (vorläufig: 52,83) Milliarden im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 58,40 Milliarden Dollar gerechnet. Die Produktivität ex Agrar traf mit einem Plus von 4,9 Prozent im dritten Quartal exakt die Prognose.

Die US-Rüstungswerte erholten sich von ihren kräftigen Vortagesverlusten. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angekündigt, den Branchenunternehmen Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe zu untersagen. Diese und übertrieben hohe Management-Vergütungen verhindern seiner Meinung nach Investitionen in Produktionsanlagen und Ausrüstung. Trump kündigte aber auch an, dass der US-Verteidigungshaushalt bis 2027 auf 1,5 Billionen US-Dollar steigen soll. Die Aktien von Lockheed Martin gewannen 4,3 und die von Northrop Grumman 2,3 Prozent.

Applied Digital kletterten um 8,1 Prozent. Der bereinigte Gewinn des Anbieters von KI-Infrastruktur übertraf im zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen, der Umsatz hat sich etwa verdreifacht. Constellation Brands stiegen um 5,4 Prozent. Der Getränke-Hersteller meldete einen niedrigeren Quartalsumsatz und -gewinn, da die Kunden, vor allem hispanische Verbraucher, weiterhin weniger Bier kaufen. Die Ergebnisse übertrafen jedoch die Markterwartungen.

Abbvie hat Berichte über Verhandlungen zur Übernahme des Krebsmedikamenten-Spezialisten Revolution Medicines zurückgewiesen. Während sich Abbvie 4 Prozent tiefer zeigten, stiegen Revolution Medicines um 4,6 Prozent.

US-Dollar legt weiter zu - Gold stabilisiert sich

Der US-Dollar baute seine jüngsten Gewinne weiter aus. Der Dollar-Index stieg um 0,3 Prozent. Der aktuelle Anstieg dürfte begrenzt und vorübergehend bleiben, es sei denn, der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember fällt stärker als erwartet aus, meinte Rania Gule, Analystin beim Broker XS.com. Der Dollar stehe "auf wackligem Boden", und jegliche Anzeichen einer weiteren Schwäche am Arbeitsmarkt könnten ihn nach unten drücken, schrieb sie in einem Kommentar. Aktuell wird die US-Währung nach Meinung der Analystin im Gleichgewicht gehalten durch die Sorgen über eine Verlangsamung der US-Wirtschaft und die Rolle des Dollar als sicherer Hafen. Doch dieses Gleichgewicht könne "bei jeder Überraschung bei den Arbeitsmarktdaten schnell zerbrechen".

Der Goldpreis stabilisierte sich; für die Notierung von Silber ging es weiter abwärts. Die Feinunze Gold notierte im späten Handel 0,5 Prozent höher bei 4.478 Dollar, Silber verbilligte sich um 1,5 Prozent. "Kursrücksetzer dürften auf neuerliches Kaufinteresse stoßen, solange die breitere Allokation und die strukturelle Unterstützung für Edelmetalle intakt bleibt", sagten die Analysten von Sucden Financial. Der Markt warte nun auf den US-Arbeitsmarktbericht, um weitere Hinweise auf den nächsten geldpolitischen Schritt der Fed zu erhalten.

Die Ölpreise holten ihre Vortagesverluste mehr als nur auf. Die Notierungen für Brent und WTI kletterten um bis zu fast 5 Prozent nach oben. Der Ölmarkt habe mit Verspätung auf die am Vortag veröffentlichten wöchentlichen Lagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration reagiert, hieß es. Demnach waren die Ölvorräte der USA in der vergangenen Woche überraschend geschrumpft. Am Mittwoch hatte die Befürchtung eines Überangebots die Preise gedrückt: Die Akteure hatten sich auf die Aussage des US-Präsidenten konzentriert, dass Venezuela den USA bis zu 50 Millionen Barrel sanktionierten Öls überlassen würden.

Auch die Renditen am US-Anleihemarkt erholten sich wieder, nachdem die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe auf einen soliden Arbeitsmarkt hingedeutet hatten, wie Händler sagten. Auch das überraschend geschrumpfte Handelsbilanzdefizit habe das Interesse an Anleihen gedämpft. Die Rendite zehnjähriger Titel verbesserte sich um 5 Basispunkte auf 4,19 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA          49.266,11    +0,6%   270,03   +1,9% 
S&P-500         6.921,46    +0,0%    0,53   +1,1% 
NASDAQ Comp       23.480,02    -0,4%  -104,26   +1,5% 
NASDAQ 100       25.507,10    -0,6%  -146,79   +1,6% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:01  % YTD 
EUR/USD          1,1651    -0,2%   1,1677   1,1692  -0,6% 
EUR/JPY          182,93    -0,0%   183,00   183,17  -0,6% 
EUR/CHF          0,9315    +0,1%   0,9309   0,9312  +0,1% 
EUR/GBP          0,8671    -0,1%   0,8676   0,8671  -0,5% 
USD/JPY          156,99    +0,2%   156,69   156,67  -0,1% 
GBP/USD          1,3437    -0,2%   1,3459   1,3484  -0,1% 
USD/CNY          7,0198    -0,1%   7,0261   7,0230  +0,0% 
USD/CNH          6,9832    -0,1%   6,9921   6,9883  +0,2% 
AUS/USD          0,6698    -0,4%   0,6724   0,6728  +0,8% 
Bitcoin/USD       90.985,90    -0,1% 91.087,50 91.303,70  +2,7% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          58,60    55,99   +4,7%    2,61  -2,2% 
Brent/ICE          62,90    59,96   +4,9%    2,94  -1,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.477,68   4.456,28   +0,5%   21,41  +3,2% 
Silber           77,03    78,21   -1,5%   -1,18  +9,7% 
Platin          1.943,10   1.969,62   -1,3%   -26,52 +12,3% 
Kupfer            5,74     5,81   -1,2%   -0,07 +39,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 08, 2026 16:11 ET (21:11 GMT)

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