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MÄRKTE EUROPA/Mögliche Minen-Fusion treibt Stoxx nach oben

DJ MÄRKTE EUROPA/Mögliche Minen-Fusion treibt Stoxx nach oben

DOW JONES--Uneinheitlich haben die europäischen Börsen am Freitag den Handel eröffnet. Mit den US-Arbeitsmarktdaten stehen die wichtigsten Daten der Woche erst am frühen Nachmittag an. Sie werden als entscheidend für die weitere Zinspolitik der US-Notenbank gesehen. Für Dezember wird ein Plus von 73.000 Stellen erwartet. Die Arbeitslosenquote soll leicht auf 4,5 Prozent sinken. Der DAX stagniert bei 25.130 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 steigt dagegen um 0,7 Prozent auf 5.944 Zähler - getrieben vom Technologiesektor. Fusionsfantasien befeiert hingegen den Bergbausektor - auch Ölwerte zeigen sich fest und hieven so den Stoxx-50 nach oben. Beide Branchen sind im DAX nicht vertreten.

US-Job-Report und Zollurteil im Fokus

Diverse Arbeitsmarktdaten dieser Woche sprechen gegen US-Zinssenkungen. So zeigte die wichtige Job-Komponente im ISM-Service-Index einen sehr starken Arbeitsmarkt, auch der Challenger-Bericht am Vortag sprach von einer fallenden Zahl an Entlassungen. Die Argumentation, ein schwacher Arbeitsmarkt benötige Zinssenkungen, fiele damit weg.

Dazu wird auf das Oberste Gericht der USA geblickt. Es könnte sich zur Rechtmäßigkeit der Strafzölle der US-Regierung äußern. Diese wurden hauptsächlich per Dekret eingeführt. Sollten die Richter die Zölle als unrechtmäßig befinden, gehen Analysten davon aus, dass die US-Administration andere Wege und Mittel suchen werde, um an diesen festzuhalten.

Derweil weist Berenberg darauf hin, dass US-Präsident Donald Trump bereits damit begonnen habe, einige Zölle etwa auf Möbel, Kücheneinrichtungen oder Pasta-Produkte zu senken, um die Chancen der republikanischen Partei bei den Zwischenwahlen zu erhöhen.

Chinas Wirtschaft kämpft weiter mit einem zu geringen Preisdruck: Die Verbraucherinflation in China hat im Dezember leicht angezogen auf 0,8 Prozent, während die Erzeugerpreise mit 1,9 Prozent weiter sanken. Damit geht ein weiteres Jahr zu Ende, das von anhaltendem Deflationsdruck bei gleichzeitig schwacher Binnennachfrage geprägt war.

Fusion im Bergbau und Öl-Aktien treiben Europa

Kräftige Bewegungen gibt es bei Minen- und Energieunternehmen. Beide Sektoren führen mit je rund 1,6 Prozent Plus die Gewinnerliste an. Haupttreiber bei Minen ist, dass Glencore und Rio Tinto wieder über einen möglichen Zusammenschluss verhandeln. Durch ihn entstünde der weltgrößte Bergbaukonzern. Wie die in der Schweiz ansässige Glencore mitteilt, könnte die Fusion über einen Aktientausch vollzogen werden. Rio Tinto geben daher 2,6 Prozent ab. Als klarer Gewinner werden Glencore gesehen, die fast 8 Prozent nach oben springen.

Die Öl-Aktien profitieren von den US-Vorlagen. Nach der Festsetzung des venezuelanischen Präsidenten nicolas Maduro dürften sich die US-Konzerne am dortigen Öl bedienen. Für US-Öl-Aktien wie Chevron und Exxon ging es um die 3 Prozent höher. Auch BP und Shell in Europa ziehen daher um 1,9 Prozent nach.

Dazu hat Teamviewer ungeplant Geschäftszahlen veröffentlicht. Auf den ersten Blick liegen sie laut Händlern im erwarteten Rahmen. Die Meldung wirke aber stabilisierend, da keine weitere operative Verschlechterung sichtbar werde und sich für das erste Halbjahr erstmals ein konstruktives Signal zeige, urteilt die DZ Bank. Der Kurs zieht um 3,8 Prozent an.

Rüstungsaktien in Europa können der Rally in Südkorea nur bedingt folgen. Dort haussierten die Titel um Hanwha mit zweistelligen Prozentgewinnen. Grund waren erste Anzeichen, von der geplanten US-Aufrüstung durch konkrete Aufträge zu profitieren. Allerdings dürfte dies nur Unternehmen mit diversifizierten US-Töchtern betreffeb. So legen BAE Systems um 1,4 Prozent zu, Rheinmetall klettern um 1 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.944,23    +0,7%   39,91   +2,3% 
Stoxx-50         5.041,10    +0,5%   25,33   +2,1% 
DAX           25.129,84    +0,0%    2,38   +2,6% 
MDAX          32.093,72    +0,0%   10,69   +4,7% 
TecDAX          3.791,21    +0,3%   11,16   +4,8% 
SDAX          17.977,46    +0,4%   67,22   +4,3% 
CAC           8.289,02    +0,6%   45,56   +1,0% 
SMI           13.375,24    +0,2%   24,42   +0,4% 
ATX           5.413,57    +0,0%    1,48   +1,6% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:02  % YTD 
EUR/USD          1,1643    -0,1%   1,1659   1,1666  -0,8% 
EUR/JPY          183,47    +0,3%   182,88   183,00  -0,7% 
EUR/CHF          0,9315    +0,0%   0,9311   0,9318  +0,0% 
EUR/GBP          0,8678    +0,0%   0,8677   0,8678  -0,5% 
USD/JPY          157,57    +0,5%   156,85   156,86  -0,1% 
GBP/USD          1,3417    -0,1%   1,3437   1,3442  -0,2% 
USD/CNY          7,0105    -0,1%   7,0189   7,0183  -0,1% 
USD/CNH          6,9809    -0,0%   6,9814   6,9823  +0,1% 
AUS/USD          0,6682    -0,3%   0,6703   0,6698  +0,4% 
Bitcoin/USD       90.432,20    -0,8% 91.128,35 90.814,10  +2,9% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          58,24    57,76   +0,8%    0,48  +1,1% 
Brent/ICE          62,47    61,99   +0,8%    0,48  +2,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.468,83   4.476,70   -0,2%   -7,87  +3,6% 
Silber           77,61    77,00   +0,8%    0,61  +8,0% 
Platin          1.965,43   1.948,43   +0,9%   17,00 +11,1% 
Kupfer            5,75     5,75     0%    0,00 +39,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 09, 2026 03:49 ET (08:49 GMT)

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