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Krypto Analyst: Bitcoin steckt fest, und genau das ist das bullishste Signal für 2026

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Krypto Analyst: Bitcoin steckt fest, und genau das ist das bullishste Signal für 2026

Bitcoin macht gerade das, was viele Trader komplett aus der Ruhe bringt: Er bewegt sich kaum. Seit Tagen läuft der Kurs in einer engen Range zwischen 88.000 und 92.000 US-Dollar, mit einem Schwerpunkt rund um 90.000 US-Dollar. Anfang Januar wurde BTC mehrfach um 90.500 bis 92.500 US-Dollar gehandelt, nachdem der Markt kurz zuvor sogar in Richtung 95.000 US-Dollar geschnuppert hatte. Für Social Media ist das "zu wenig Action". Für Analysten ist es dagegen ein ziemlich sauberes Setup.

Denn langweilige Phasen sind im Kryptomarkt selten ein Zeichen von Schwäche. Häufig sind sie das Gegenteil. Das ist die Phase, in der sich der Markt sortiert, Liquidität gesammelt wird und sich still entscheidet, wer wirklich halten will. Genau daraus entstehen später die Moves, die dann wieder jeder "offensichtlich" findet.

Seitwärts ist kein Stillstand, es ist ein Reset für den nächsten Move

Seitwärtsphasen sind im Kern ein Reset. Der Markt baut Spannung auf, ohne dass die Preise wegbrechen. Und genau das ist aktuell auffällig. Bitcoin ist zwar noch deutlich unter dem letzten großen Peak, aber er wirkt stabil.

Der Vergleich hilft: Im Oktober lag Bitcoin laut breit zitierten Marktberichten bei über 126.000 US-Dollar. Heute sind wir davon entfernt, ja. Aber der Punkt ist nicht, dass wir unter dem Hoch stehen. Der Punkt ist, wie sich der Markt verhält, während er darunter steht. Der Rücksetzer wirkt für Krypto-Verhältnisse erstaunlich kontrolliert. Keine Panikkerzen im Wochenchart, kein kompletter Abverkauf, sondern ein zähes Ringen in einer klar definierten Zone.

Das ist meistens nicht bearish, sondern konstruktiv. Wenn Bitcoin schwach wäre, würde er in so einer Phase nicht so sauber halten. Schwache Märkte kippen. Starke Märkte ermüden. Und Müdigkeit ist häufig der perfekte Nährboden für den nächsten Impuls.

Aktuell Bitcoin preis:

Bitcoin preis, 11. januar 2026 - Quelle: CoinMarketCap

Das bullishe Paradox: Je langweiliger Bitcoin wirkt, desto interessanter wird er für Profis

Retail will Dopamin. Profis wollen Struktur. Und Struktur ist gerade das, was Bitcoin liefert. Eine Seitwärtsrange ist für viele langweilig, aber für erfahrene Marktteilnehmer ist sie eine Art Luxus: Planbarkeit.

In starken Trends entsteht der Schaden meistens nicht durch falsche Richtung, sondern durch Overconfidence. Zu viel Leverage, zu aggressive Entries, zu viele Trades. Seitwärtsphasen nehmen dem Markt dieses Gift raus. Überhebelte Positionen verschwinden, schwache Hände werden rausgeschüttelt, und die Orderbücher werden sauberer.

Und dann passiert etwas Typisches: Genau in dem Moment, in dem sich alle fragen, warum "nichts passiert", beginnt der Markt still wieder aufzubauen. Nicht mit Feuerwerk, sondern mit Geduld. Das ist auch der Grund, warum Analysten Seitwärtsphasen oft positiv interpretieren, solange Bitcoin nicht wegbrechen will. Der Markt sendet dann eine klare Botschaft: Es fehlt gerade nicht an Nachfrage, es fehlt nur an dem Trigger, der aus Spannung Bewegung macht.

ETF-Flows und Makro: Warum Abflüsse nicht automatisch bearish sind

Ein großes Thema im Januar sind die US Spot Bitcoin ETF Flows. Und ja, da gab es zuletzt einen deutlichen Dämpfer: Es wurden 486 Mio. US-Dollar Nettoabflüsse an einem Mittwoch gemeldet, angeführt von großen Produkten wie BlackRocks IBIT und Fidelitys FBTC. Das sieht in Schlagzeilen sofort nach Trendbruch aus.

Nur ist das nicht automatisch die Realität. ETF-Flows sind wichtig, aber sie sind nicht das komplette Marktbild. Abflüsse können schlicht Gewinnmitnahmen sein. Oder Rotation. Oder kurzfristige Reaktion auf Makro.

Makro ist in diesem Markt wieder extrem präsent. Bitcoin verhält sich in solchen Phasen eher wie ein High Beta Risk Asset, teilweise fast wie Tech. Wenn Nasdaq Futures weich werden, wenn ein US Jobs Report ansteht, wenn Erwartungen zu Fed Cuts kippen, dann werden Risikoassets generell vorsichtiger gehandelt. Das betrifft Bitcoin genauso.

Und jetzt kommt das Interessante: Trotz dieser Nachrichten bleibt Bitcoin stabil in seiner Range. Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen. Ein wirklich fragiler Markt wäre in so einer Flow Phase längst deutlich tiefer. Ein stabiler Markt verdaut. Genau das sieht man aktuell.

On chain Signale: Weniger Bewegung kann Stärke bedeuten, aber die Verkaufswand ist real

On chain wird die Lage ziemlich nüchtern gesehen, und genau das ist gut. Es gibt Hinweise auf abnehmenden Verkaufsdruck. Gleichzeitig bleibt ein Risiko dauerhaft auf dem Tisch: die sogenannte Overhead Supply. Das ist der Bestand an Coins, der oberhalb des aktuellen Preises sitzt, und beim nächsten Anstieg verkauft, weil viele Anleger einfach wieder "raus wollen".

Das ist auch der Grund, warum Bitcoin diesen Bereich so zäh handelt. Diese Range ist nicht nur ein Chart Level, sie ist ein psychologischer Bereich. Viele sind unter Wasser, viele warten auf Rettung, und jede Rally wird sofort getestet.

Dazu kommt noch ein Punkt, der aktuell häufig diskutiert wird: Whale Narratives sind oft verzerrt. Nicht jede große Wallet Bewegung ist ein Whale Buy. Manchmal sind es Exchanges, Custodians, interne Wallet Shuffles. Wer nur Schlagzeilen liest, macht daraus sofort "Smart Money akkumuliert". Wer sauber analysiert, bleibt vorsichtig.

Trotzdem gilt: Ein Markt, der nicht dump't, obwohl er genug Gründe hätte, ist meistens nicht schwach. Er ist angespannt. Und das ist ein Unterschied.

90.000 ist der Boss Level: Hier wird entschieden, ob Breakout oder Shakeout kommt

Wenn es aktuell 1 Level gibt, das alles kontrolliert, dann ist es 90.000 US-Dollar. Runde Marken sind im Kryptomarkt keine Magie, sie sind Mechanik. Dort liegen Stops, dort liegen Take Profits, dort liegen Ego Trades, dort liegen Optionen, dort liegt Liquidität.

Und deshalb sind 2 Szenarien realistisch, die du im Kopf haben solltest.

Im ersten Szenario kommt der Breakout. Bitcoin durchbricht den Bereich, hält darüber, bestätigt, und dann wird es oft sehr schnell. Das ist der Moment, in dem sich Positionierung dreht und Shorts in die Falle laufen.

Im zweiten Szenario kommt der Shakeout. Bitcoin fällt kurz darunter, erzeugt maximalen Stress, holt Liquidität, und reclaim't dann die Marke. Das ist sogar oft die "sauberere" Bewegung, weil sie den Markt erst entgiftet, bevor er wirklich losläuft.

Welches Szenario eintritt, ist offen. Aber der bullishe Kern bleibt gleich: Solange Bitcoin diese Zone nicht nachhaltig verliert, ist das hier eher Aufbau als Abbau.

Bitcoin Hyper als Zusatz Chance: Warum BTC nahe L2 Narrative 2026 wieder im Fokus stehen

Bitcoin Hyper als Zusatz Chance: Warum BTC nahe L2 Narrative 2026 wieder im Fokus stehen

Während Bitcoin konsolidiert, passiert im Schatten oft etwas Spannendes: Das Kapital schaut nach asymmetrischen Nebenwetten. Nicht als Ersatz für BTC, sondern als Hebel auf den nächsten Zyklus. Genau hier taucht Bitcoin Hyper (HYPER) auf.

Der Kern der Story ist relativ klar und deshalb auch gut vermarktbar: Bitcoin soll als Settlement Layer stark bleiben, aber eine zusätzliche Execution Ebene soll Geschwindigkeit und Nutzen ermöglichen, inklusive DeFi und dApps Logik. In Berichten wird dabei oft betont, dass die Architektur eine Solana VM ähnliche Ausführungsschicht nutzt, ohne Bitcoin selbst zu verändern.

Auch die Zahlen, die in seriösen Markt Meldungen kursieren, sind konkret: In der Presale Phase wurden rund 29,5 Mio. US-Dollar eingesammelt, bei einem Token Preis um 0,013425 US-Dollar. Diese Kombination aus BTC Nähe plus Early Stage Pricing ist genau das, was in ruhigen BTC Phasen Aufmerksamkeit zieht.

Trotzdem, ganz wichtig: Presales sind High Risk. Hohe Upside kommt nur mit hoher Unsicherheit. Aber als narrative Zusatz Chance ist der Case verständlich. Wenn Bitcoin 2026 Richtung neuer Trendphase dreht, dann performen BTC nahe Infrastruktur Geschichten oft überproportional, weil Anleger mehr Risiko nehmen, wenn BTC wieder Stärke zeigt.

Jetzt in HYPER investieren!

Fazit: Bitcoin ist nicht schwach, er lädt gerade nur nach

Viele Trader lesen Langeweile als Schwäche. Analysten lesen sie oft als Vorbereitung. Bitcoin handelt Anfang 2026 in einer klaren Range, bleibt stabil trotz ETF Outflows und Makro Nervosität, und wirkt insgesamt eher wie ein Markt, der sich sortiert, statt zu kippen.

Ja, die Risiken sind real. Overhead Supply kann Rallys abbremsen. Makro kann jederzeit stören. Aber die Preisstruktur ist das Entscheidende: Solange Bitcoin nicht nachhaltig wegbricht, ist diese Phase eher bullisher als sie aussieht.

Das Wichtigste ist mental: Seitwärtsphasen zerstören Geduld. Und genau deshalb sind sie so wertvoll. Wer jetzt von Coin zu Coin springt und jede Kerze tradet, spielt das Game der Ungeduld. Wer ruhig bleibt, Levels respektiert und den Markt lesen kann, steht oft besser da, wenn es dann plötzlich wieder schnell wird. Denn der nächste große Move startet selten im maximalen Hype. Er startet meistens genau hier, in dieser stillen, zähen Zone, in der sich keiner mehr sicher ist.

© 2026 cryptopr
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